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Heinz Ani
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H.A.ELLNER - Deutscher Dichter

Robust lebensechte Lyrik eindeutig nach Ellner-ART

PECHT: DER Kulturjournalist

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 INHALT der HP: Ausschließlich ELLNER-Gedichte  u.ä.
buk-gesellschaft[1]

MITGLIED werden bei der  C.BUK.Ges.e.V. Andernach

Flagge GB
< Gedichte
in Englisch

Ein interessanter Kollege mit Poesie der gehobeneren Art: http://www.sternmut.de ; Seine Bücher z.B. unter. http://www.amazon.de/B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&rh=n%3A186606%2Cp_27%3ANorbert%20Sternmut&field-author=Norbert%20Sternmut&page=1 

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Weitere ELLNER- HPs: www.jammerdeutschland.de , www.tabakrepublik.de ; www.mein-kuerrenberg.de ; www.ellner-art.de/html/digital-art_0.html www.ellner.tv ; u.a.

 
Hier ausschliesslich ELLNER-Lyrik eingestellt, als Auswahl aus z.Zt. 1830 Gedichten, Stand 28.08.10

AKTUELLe Kunst-Ereignisse zu meinem Schaffen (und dem befreundeter KünstlerInnern) sind im nebenstehenden Kalender,  veröffentlicht. Meine eigentlichen HPs zum Kunstgeschehen erweitere ich dann mal im Herbst/Winter:
 
      Sarrazin, Thilo – Ein Spaltpilz der neuen Art?
      - Wieder “ELLNERS lyrischer Aufsatz”© -

      Einleitung:
      Es langte Thilo Sarrazin
      Erneut mal wieder kräftig hin.
      So ist manch Krudes unbewiesen.
      Doch sah’ ich bisher nur ein Riesen-
      Groß-Trampeltier jenseits der Pfade
      Die anlegten – für Deutschland schade? –
      Sozialbesoff’ne Heilsverzückte...

      ~
      Hauptteil:
      Er hat ja immer schon gelästert,
      Ob’s Zweitpullover, Wärmestuben,
      Mal Kopftuchmädchen, dumme Buben
      War’n. Aber jetzt ein Gen, verESTHERt,
      VerDAVIDet? Ein Juden-Gen?*
      Das kann man nun nicht mehr versteh’n...
      ...
      Statt Treibhauswärme: ein Pullover, *
      Erschien mir ja noch grad erträglich,
      Doch ist der Gen-Vergleich unsäglich,
      Und für S. kommt jetzt wohl „Game over“?
      Nur scheint er hier auch resistent,
      Weil er seine Pensionen kennt?
      ...
      Ein Adolf** sitzt’s nach Kohl’schem Muster
      Aus. Sauerland** hat da zu kämpfen.
      Zwar lässt sich Thilo auch nicht dämpfen,
      Doch ist’s für ihn nicht zappenduster,
      Wie bei der Kröte**, sagt die „Schuldig“...
      Der Buchhype macht Thilo geduldig ...
      ...
      Und eines kann ich nicht verhehlen:
      Ich find auch „Gutmenschen“ zum Kotzen,
      Die salbungsvoll vor Güte strotzen,
      Erst Fakten schaffen, sich dann stehlen
      Vom Acker ihrer Jugendsünden
      Die Taschen voll und reich an Pfründen...
      ...
      Schluß ? Noch lange nicht. Nur hier:
      „Was tun?“ Frag ich, ergebnisoffen?:
      „- Sind wir denn wirklich Balla-Balla?
      - Wann betet Deutschland, ganz, zu Allah?
      - Wie lang kann man, sozialbesoffen,
      Noch deutsche Steuern dort verbrennen,
      Wo sich bewusst Kulturen trennen
      Vom Grundgesetz, die noch drauf... spucken?
      ...
      ____
      * Beispielartikel mit verschiedener Ansichten:  http://www.n24.de/news/newsitem_6289254.html  http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/populismus-sarrazin-wilders?page=all&print=true  oder http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091007.php5?seite=7&countr=30&sort=1  oder aus http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/06/thilo-sarrazin/darf-man-als-bundesbanker-so-etwas-sagen.html   folgende Zitate:
      „• Politikforscher Prof. Arnulf Baring: „In der Sache kann Sarrazin niemand widerlegen: Deutschland hat ein massives Problem mit Zuwanderern aus der Türkei und dem arabischen Raum! Nur: Im Lande der Leisetreter und der politischen Korrektheit wird jeder, der Klartext redet, gleich niedergemacht. Erbärmlich!“
      • Autor Henryk M. Broder („Kritik der reinen Toleranz“): „Sarrazin hat recht! Sein Tonfall erzeugt Aufregung und ärgert die Gutmenschen. Seien wir doch froh über einen, der Sinnvolles und Richtiges in provokanter Form ausspricht!“
      • Autor Ralph Giordano („Die Bertinis“): „Sarrazin weist zu Recht auf die haarsträubenden Zustände in den Parallelgesellschaften hin. Eingebrockt haben uns diese Verhältnisse Multikulti-Illusionisten, professionelle Gutmenschen, Umarmer vom Dienst, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel. Denen darf man nicht nachgeben und sich mundtot machen lassen.“Zitateende
      ** s. meine Gedichte und die Links zu Online-Artikeln unter:  http://www.lyrikportal.de/html/sauerland__adolf_.html 
       

      Nr . 01 in Sept.  2010 aus insgesamt 1839 ab März 2004; Kreativzeit, Fr., 04.09.10 ca. 22:10 – 23:45 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

       

        Mein Gott, Alter!... Schon so auf den Hund gekommen?*
        - Oder: Das Beck’sche Desaster zu Cochem
        - Oder: Aber hallo, Frau Klöckner! Da lacht’  ich mir ein Stützchen, wenn ich’s nicht schon hätte. FRAUlich dreist gemacht, sie mediales Genie: HERRlich gefi... ähhh... geschickt eingefädelt ... oder so!  -
         
        Na, das* war doch ein dicker Hund:
        Den Beck mit Kötern abzuspeisen,
        Während das elegante Pfund
        Der CDU  - mit ihren Weisen -
        Als saftigblondes Grinsepummel**
        Im  quergestreiftem Überfummel**
        - Nur Gelb fehlte zur Riesenhummel -**
        Stets Erste war, im Presserummel.**

        „Das macht ihr mit mir nicht noch mal,“*
        So drohte Kurt nach dem Desaster:
        Denn`s  Hinterfotzige der Qual…
        Ist, dass ER viel von diesem Zaster
        Bezahlt hat, zwar aus Steuergroschen,
        Die „Staat“ aus uns herausgedroschen
        Hat, doch dann macht SIE klar das Rennen!?
        ??? Kann sein, wie wir die Wähler kennen.

        So warten wir, ob’s ihm gelinge,*
        Denn viele Straßen zur Einweihe
        Wird’s nicht mehr geben, und die Dinge
        Seh‘n nicht gut aus, wenn jetzt in Reihe
        Sich Patzer künftig auch noch mehren
        - Und Kurt sich nicht lässt schnell belehren -
        Dann wird die Hummel** unserm Bären*
        Die Wählerschaft ganz bös verheeren…
        ???
        Stimmung im Land wird sich umkehren…
        Und all das, weil er nicht abwehren
        Konnte den Wunsch, DIE Strass‘ *zu teeren?
        Zu spät,  für`s innere Einkehren:
        SIE ist da flott, im Spurt…
        Bring`s brav zu Ende, Kurt…


        Nachwort:
        Die andern Kerle? Kannst vergessen
        Die sah man nur beim Trinken, Essen.
        Ein schlechtes Bild für Cochems Fetten:
        Fraß aus der Hand der blonden Netten
        Hummel, genannt auch „Streifenhörnchen…“*
         __________

        * Kurt Beck, s. Artikel und insbesondere die Bilderserie der Rhein-Zeitung zu  dem „Staats“-Besuch unter http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,1_mmid,3644.html
        ** Zwar bissig geschrieben, aber nur als Motivationshintergrund, um Frau G. derart  zu ärgern, dass da mental etwas passiert:  Genussmenschen hatten wir genug in armen Zeiten. Und Frau G. ist auf dem schlechten Weg dahin, eine dralle Julia Kohl zu werden.

        Nr . 27 in Aug.  2010 aus insgesamt 1838 ab März 2004; Kreativzeit, Di., 31.08.10 ca. 11:00 – 11:55 Uhr
        © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

      NA?  BUuuu!

      Es klingelt!? Ich denk: „Meine Güte!
      Wer kommt denn jetzt zu später Stunde?...“*
      Ich öffne: Fräulein Mandelblüte**
      Bringt mir die äusserst frohe Kunde
      - Unmöglich, werden sie bald wetten?! - :
      Dass wir zwei jetzt die Umwelt retten...
      Nun, wenigstens die Fledermäuse...
      ...
      Ich war erst sprachlos und geplättet,
      Doch spürte ich die Hintergründe!
      Drum hab ich mich recht schnell resettet,
      Entsagte meiner Rückzugssünde
      Und ging charmant zum Angriff über:
      “Auf keinen Fall `ne Mitgliedschaft...”
      Da war das Fräulein selbst geschafft...
      ...
      Doch kamen wir über-einander,
      Dass - bei `ner heilen Umwelt -  Schwaben
      Und Eifler, und der Salamander
      - Ansonsten mal den Schwamm darüber -
      Ja doch sehr gute Chancen haben
      Zu leben, auch die Flattermänner:
      Na, Fledermäuse (für Nicht-Kenner).
      ...
      So gingen wir denn aus-einander
      Mit der Versich`rung, dass der Dichter
      Mal nachdenkt, wie ein Mit-einander
      Für „unsre“ Umwelt – nicht als Richter,
      Auch ohne Moral-Nasenstüber,
      Nur konstruktiv – aussieht für später,
      Wenn ich einst mal - vielleicht als Täter
      ???
      Im Sinn der positiven Taten -
      Tu was???... So doch auf’s Gleis geraten
      Wär’ von... DEN... Umwelt-Aktivisten???

      Dann müsst’  ich aber viel ausmisten!
      Üb auch nicht gern Konsumverzicht!
      ... So werd’ ein Gutmensch ich... wohl... nicht?
      Doch, HALT: Die Hoffnung stirbt... zuletzt!
      ___

      * Ca. um 20:00 Uhr am 28.08.10;
      ** nach dem Namensschild  soll das der Familienname auf deutsch sein.


      Nr . 23 in Aug.  2010 aus insgesamt 1834 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 28.08.10 ca. 20:30 – 21:00 Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de
       

        Ungerecht

        Der alte Herr von Becha-Mel
        Wollte erfinden eine Soße.
        So nahm er einen Becher Mehl...
        ???
        Das ging ihm kräftig in die Hose:
        Nur mit viel Wasser war’s zu meistern...
        Dann war’s genug, das Haus zu kleistern...
        ...
        Und weiter übt er unter Fluchen...
        ... Mit wenig Mehl und etwas Milch
        Erfand er in vielen Versuchen
        ???
        Die neue Soße! Toll, der Knilch...
        ... Doch ehrt’ die Nachwelt nicht den Namen
        In Hamburg, München, Frankfurt, Kamen.
        ???
        Heut sagt man, dass die leck’re Soße
        Hätte erfunden, ein... Franzose!
        Erfinden die denn auch etwas?
        ???
        Na, sind wir happy und nicht worry,
        Denn mir gefällt mehr meine Story,
        Weil auch Franzosen sehr gut flunkern.
        ______

        Nr . 22 in Aug.  2010 aus insgesamt 1833 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 28.08.10 ca. 19:20 – 19:45 Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de
         

      Unsterblich ist der Geist?

      Das glauben sie wahrscheinlich nie,
      Da raten sie noch Stunden:
      Erneuerbare Energie?
      Ich habe sie erfunden...
      Ach was, ich bin die Sonne...
      ???
      Na, meine eig’ne, als Narzisst,
      Denn darin bin ich eigen,
      Weil ich ja weiß, dass er da ist,
      Der Urknall, der mir zeigen
      Will, dass der Lyrik Glüh’n strahlt... ewig.
      ???
      ... Hoffe ich nun doch mal,
      Denn ich wohne in Mayen-Kürrenberg
      Und nicht in... Mayen-ALZHEIM...
      _____

      Nr . 21 in Aug.  2010 aus insgesamt 1832 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 28.08.10 ca. 18:50 – 19:10 Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

        Hab’ ich’s, endlich?

        Ich liebe es... Narzisst zu sein,
        Poetisch nur, bisweilen,
        Denn so kann ich dem kleinen Hein
        Rich in mir, durch die Zeilen,
        Recht schnell mal auf die Sprünge helfen...
        ??????

        He! Das scheint mir Ersatz zu sein,
        Neu, lyrisch, für’s Fäkale,
        Das dieser kleine freche Hein
        Rich – dazu das Anale –
        Bisher als „Phasenanfang“ sah?
        ???
        Nun, das wär gut, wenn es sich hält,
        Dann wäre dies Banale,
        Das kindlich Grobe, aus der Welt,
        War immer das Fatale,
        Denn solch Vulgäres BRAUCH ICH nicht...
        ???
        Ich, das ist der gereifte Denker,
        Der scheinbar doch durch’s Schreiben
        Gelernt hat, dass die blöden Schlenker
        Nur Wahres hintertreiben
        Auf seinem Weg zu... einem... Rilke.
        ???
        Glück-auf.
        _________

        Nr . 20 in Aug.  2010 aus insgesamt 1831 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 28.08.10 ca. 08:35 – 08:55 Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

      Ansichten des Narzissten

      Man sagt: „Da hat sich still entwickelt
      Ein neuer Heine, der mehr prickelt.
      Tucholsky-Erbe, sondergleichen,
      Dem zur Zeit kaum das Wasser reichen
      Kann, wer in Deutschland reimt, satirisch...“
      ...
      Ha! Das ist doch mal etwas Wahres.
      Käm nun dazu auch etwas Bares,
      Wär’ ich, Tuchellnerheine, fröhlich,
      Denn erst ein Buch zeigt’ mir allmöhlich ,
      Dass Menschen mich tatsächlich lesen...
      ...
      Nicht, dass ich giere nach den Kröten,
      Doch wär’n Verkaufszahlen vonnöten,
      Um - zu der „Ansicht des Narzissten“ -
      Dann klar zu seh’n: Millionen küssten
      Diesen genialen deutschen Dichter...
      ???
      Na, ist doch wahr...
      _____

      Nr . 19 in Aug.  2010 aus insgesamt 1830 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 28.08.10 ca. 08:20 – 08:30  Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

    Vereinigte Pest & Cholera GmbH und Co., Kg

    Ich weiß ja nicht was schlimmer is’:
    Privater oder Staatsbeschiss?
    Dem Staat bezahlen wir die Kröten
    Für Politik-, Verwaltungströten,
    Für Schiffe, Panzer und für Märsche,
    Für Tausende Beamtenärsche...
    Und dazu horrende Gebühren.
    ...
    Doch auch durch Tricks und Täuschungsmaschen
    Greift uns da wer satt in die Taschen
    Die Industrie: Mal Wasserfüllung,
    Dann Fett- und Eiweiß-Foodvermüllung...
    Hier mein ich nicht Hollands Tomaten
    - Fällt eine, kannst’  in Wasser waten -
    Ich meine den Betrug im Kleinen:
    ...
    - Kaum öffnest du `ne  Packung Schinken,
    Kannst du schon Schweinewasser trinken...
    - Aus Milch ist bald nicht mehr der Käse.
    - Luft-Schoko macht man im Gebläse...
    - Du darfst... das lassen, was vorgaukeln
    Sie dir, von „light“. Sie all verschaukeln
    Dich, hast du’s nur scheel angeschaut...
    ~
    Also du träger Geistvermummter*,
    Verblendeter Verbrauchsverdummter*: 
    Schick doch dein Geld direkt zu jenen,
    Die dir das Hirn durch Täuschung lähmen.
    - Sie sollen ihren Scheiß behalten...
    - So zählst du später zu den Alten...
    - Hast nicht der Raffgier Müll verdaut
    ???
    - Sondern dir selbst was angebaut.
    Glück-auf. 
    _______
    * Ergänzung aus Antidiskriminierungsgründen: Natürlich sind hiermit auch die Geistvermummtinnen und Verbrauchsverdummtinnen gemeint, gelle!
     
    Nr . 18 in Aug.  2010 aus insgesamt 1829 ab März 2004; Kreativzeit, Fr..27.08.10 ca. 21:;55 – 22:35  Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

     

    Mutig

    Ich habe einen „guten“ Freund,
    Der bellt mich an, wenn er mich sieht...
    Und Zähne hat der, dass man meint,
    Wenn er an seiner Leine zieht,
    Schickt er die Beißer gleich mal vor...
    ...
    “Ansonsten aber tut er nix”,
    Sagt da sein Frauchen, freundschaftsschwanger.
    Doch seh’ ich lieber, dass ich fix
    Mich mach von seines Dunstkreis’s Anger,
    Denn “Frau” hat ja nicht immer recht.
    _____

    Nr . 17 in Aug.  2010 aus insgesamt 1828 ab März 2004; Kreativzeit, Fr..27.08.10 ca. 16:35 – 16:50 Uhr  Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

     

      Hand ab für... zwei halbe Hähnchen?*

      Als Kind noch ein naiver Klopfer,
      Wurd´ ich - durch Unfall - Handab-Opfer...**
      Doch das da* haut mich fast vom Sockel:
      Die Hand ist weg, für’n blöden... Gockel?
      Wie hirnlos darf ein Mann nur sein?
      ...
      Ich weiß, ich weiß: Hab auch gesoffen...***
      Nur macht’s mich trotzdem sehr betroffen,
      Was ich da les’ in den Gazetten!*
      Doch ist ein Dummkopf nicht zu retten:
      Idee’n im Suff sind selten klug.
      ~~~
      Makaber an der Nachricht Endel:
      Zwei Hühner starben, nicht das Hendl...
      So ist nun mal der Welten Lauf:
      Die Frauen zahlen immer drauf.
      ???
      Nachtrag v. 26.08.10 :****
      Das war die Lage, doch von gestern.
      Sie leben, diese Hühnerschwestern.
      Da hat der SPIEGEL* wohl geschludert?
      Nun gut, wird halt zurückgerudert:
      Die hatten sich nur tot... gestellt!****
      ...
      Ach, deshalb noch etwas zu Frauen:
      MANN kann ihnen ja doch nicht trauen?
      So hält mein Mitleid sich in Grenzen,
      Und ich will sie nicht noch bekränzen,
      EMAN(N)zipiert, hilft FRAU sich selbst...

       ______


      *Beispiel-/Referenzartikel s. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,713561,00.html   ;
      oder http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44150/1669780/polizei_korbach  
      **  1958
      *** bis 1990 (Erläuterung/Weiteres s. Lyrogramme a.a.O)
      **** Aktuellere Mitteilung unter http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/korbach/explosion-hand-zerfetzt-891279.html 

      Nr . 16 in Aug.  2010 aus insgesamt 1827 ab März 2004; Kreativzeit, Di.24.08.10 ca. 19:35 – 19:50 Uhr (+ Nachtrag v. 26.09.10, ca. 21:50 – 22:05 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

    Erkenntnisgewinn zum Xten?
     
    Die Demut war nie meine Stärke,
    Ging ich doch äußerst grob zu Werke...
    Nur steht’s bekanntlich in den Sternen:
    Es ist niemals zu spät, zu... lernen.
    ...
    Und so erreichte mich Erkenntnis
    Paar Jahre, bevor das zu End is’,
    Das man nennt „ein erfülltes Leben“.
    Wenn’s vorher endet??? War’s das eben!
    ___
     
    Nr . 15 in Aug.  2010 aus insgesamt 1826 ab März 2004; Kreativzeit, Di.24.08.10 ca. 07:20 – 07:35 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

      So arrogant narzisstisch war ich noch “gestern”:
      “Bukowski hat ihn verpasst. Ein weiterer rheinischer Authentiker aus Andernach hat jetzt wieder das Zeug für DEN literarischen Preis der Preise, denn dieses ist SEIN Jahrzehnt. Daher:
      H.-A.Ellner, mal “Reim-Bukowski” oder “Eifel-Tucholsky”  genannt, ist  DER zukünftige Nobelpreisträger für Literatur... BASTA.”
       
      HEUTE: Gedanken im Sinn des spät-kreativen Steinbock-Schaffens, nach einer Bemerkung meines neuen älteren Mit-Bruders im jugendlichen Geiste, Armin A. aus M.
       
      „ELLNER’s lyrischer Aufsatz“* - im Ablauf dann auch ein „Lyrogramm“:*
      Der Narzisst – Arschloch oder gesellschaftliche Bereicherung
       
      Einleitung:
      Ich mache da kein groß’ Gedöns,
      Denn auch„Narzisst sein“ war was Schön’s:
      So sah’ ich mich als größten Dichter!!!
      ... Und Mitbewerber - welch Gelichter -
      Konnten mir nicht das Wasser reichen...
      ...
      Hauptteil:
      Man hörte früh schon von Narzissten,
      Dass sie ihr Spiegelbild gern küssten.
      Auch ist es - unter uns - nicht neu:
      Sie gelten gern als menschenscheu,
      Obwohl sie die für’n Abstand brauchen...
      ...
      So ist  denn solch ein Voll-Narzisst
      - Für sich genommen - schon ein Biest...
      Ist uneinsichtig blind, ein Ekel
      Derart, dass auch manch Menetekel
      Rechtzeitig vor so’m Arschloch warnte...
      ...
      Nun gut, dazu noch kurz was Harsches:
      Es gibt auch manches Loch des Arsches,
      Das ist nicht unbedingt gefährlich...
      Nur, seien wir hier einmal ehrlich:
      Wer mag denn schon Wolf... Wondratschek?
      ...
      Doch allgemeine Schein-Narzissten
      Bewegen sich auf andern Pisten:
      Erfreuen sich im Kokettieren,
      Dass sie ja ganz allein brillieren,
      Als Auserwählte ihrer Kunst...
      ...
      Wenn DER Narzisst nicht übertreibt
      - Und irgendwie im Rahmen bleibt -
      Kann er den Geist schön weit entrücken...
      Sein Volk** wird’s sehen, mit Entzücken...
      Doch: Allzu weit gilt als... bekloppt.
      ...
      Schluß:
      Was ich gelernt hab aus dem Ganzen?
      Ich brauch es nicht, das eitle Tanzen:
      Die Demut kam!... ??? 
      Nun gut: Ein bisschen!
      ... Ich schlaf jetzt besser, auf dem Kisschen
      Meines „Talents“, statt der... „BEGNADUNG“.***
      ______
      * s. a.a.O: Wer hats erfunden?: ICH
      ** Anhänger, Fans, begeisterte ZuhörerInnen gemeint.
       
      Nr . 14 in Aug.  2010 aus insgesamt 1825 ab März 2004; Kreativzeit, So.22.08.10 ca. 17:05 – 17:50 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de 

Sie wollen erst ältere Gedichte lesen?: Dann AM SEITENENDE ANFANGEN/SCROLLEN!
      Der Fluch der alten Dame?
       
      Trauer muss der Dichter tragen
      Sieht er diese Führungsriege*
      `S* steht symbolisch für: vor Tagen
      Ausgebroch’nem Scheiß-Gezänk...
      ~
      Sie* zerlegt sich wieder selber
      Grade doch erst auferstanden
      Nach den Fehlern in schwarzgelber
      Angie-Guido-Chaostruppe?!
      ...
      Munition für Gegenseiten!
      Linke, Rechte, Unzufried’ne!
      Die gewinnen durch das Streiten...
      ... EINE Abspaltung reicht nicht?
      ...
      Dreh’n sich rum wohl, unter Tage,
      Willy Brandt und Herbert Wehner?
      Geht’s so weiter, steht die Frage
      Über „Spaltung II“ im Raum?
      ...
      „Nahles schwanger!“ Die Rochade
      Hat nun deshalb schon begonnen?!
      Früh schon wird ein Kind mi’m Bade
      - Idjologisch - ausgeschüttet.
      ~
      Diese Troika der Trauer*
      Dürft’ das Blatt so schnell nicht wenden?
      Und es wird noch mancher Bauer 
      Opfer sein... Bald auch der König?
       
      * S.http://www.rp-online.de/politik/deutschland/SPD-Fluegel-verstricken-sich-in-Machtkaempfe_aid_896360.html
       
      Nr . 12 in Aug.  2010 aus insgesamt 1823 ab März 2004; Kreativzeit, Fr .20.08.10 ca. 23:25 – 23:55 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de
     

      DUISBURG PROTESTIERTE AM DONNERSTAG, 19.08.10: gegen Adolf UnHeil: “Wechsel, Kröte!” ?
      Bisherige Gedichte dazu s. www.lyrikportal.de/html/sauerland__adolf_.html  
      Dieser Adolf S. ist als Typ wirklich so, wie ich ihn in meinen Gedichten beschreibe? Ein klassischer Politiker der CDU, dem/denen Eigennutz vor Gemeinwohl geht? PolitikerInnen können doch nicht ewig so charakterschweinisch mit den Bürgern umgehen, das muss doch Demokratie gefährden, mittel- bzw. langfristig??? Siehe jetzt seinen neuesten Trick-Versuch, der aber offentlich zu spät als kontraproduktiv erkannt wurde, beschrieben unter z.B.  http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712408,00.html . Weiter dann die besagten Anlagen aufsuchen oder http://www.rp-online.de/public/comments/user/regional/niederrheinnord/duisburg/loveparade/895367?login=robbyugo anklicken...
       
      Sauerland, Adolf – 7. Wechselkröte Adolf Unheil
       
      Einleitung:
      Ich hab mich in ihm* verbissen,
      Denn DER HERR* hat kein Gewissen...
      Angesichts von so viel Toten
      Lässt der Kerl* nur noch ausloten
      Wie ihm möglichst viel Penunze
      Noch verbleibt. Doch sein Geschlunze
      Ist einfach nur widerlich...  
      ...
      Hauptteil:
      Man hat vieles schon gelesen
      Zu der Politik Un-Wesen...
      Doch „ ...ich hab nichts unterschrieben...“
      - Und das Wegducken - ihr Lieben...
      Sind eindeutig Kind-Verhalten
      - Negativ bei diesem Alten:
      Feigheit und Vereierung...
      !!!
      Im Gesicht die Abendröte
      Eines Trinkers? Wechselkröte
      Adolf Unheil lässt verfügen,*
      Einstweilig? Meint, `s müsst genügen,
      Damit Duisburgs Wähler  tumbe
      FANs dem CDU-Gelumpe
      Blieben?...Durch... Verschleierung?
      ???
      Da** gab’s aber ein paar  schlaue,
      Die das eigentlich Genaue
      - Diese Anlagen*** – einstellten,
      Bevor, adolftreu, verbellten
      (Jetzt noch!) „Sauerland-Heil-Kreise***
      In vermeintlich taffer Weise,
      Anwaltlich, in Leierung...
      ???
      Die wussten: Im Netz der Netze
      Siegt die Wahrheit, und die Kretze
      Kriegt der, der s´ will hintertreiben...
      Den wird kurz ob lang abreiben
      - Zwar qua Amt auch Stubenhocker -
      Die Community der Blogger,
      Ganz ohne Bescheuerung...
      ...
      Schluss???
      Schluss ist dann, wenn ich es sage!
      Daher warte ich die Tage
      Ab, die sich der Labermann,
      So, im Amt noch halten kann...
      Schreit`s doch raus, in Ruhrpott-Wonne:
      „Kloppt die Kröte in die Tonne...“...
      Oder... so... ähnlich...
      ___
      * Eine faire Seite dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Sauerland
      ** Beispiel- und Hinweisartikel. http://www.rp-online.de/public/comments/user/regional/niederrheinnord/duisburg/loveparade/895367?login=robbyugo
      *** Ähnlich „Ski-Heil“, „Petri-Heil“.
       
      Nr . 11 in Aug.  2010 aus insgesamt 1822 ab März 2004; Kreativzeit, Mi., 18.08.10 ca. 21:40 – 22:30 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

 
    Dumm geritten

    Zu seinem Pferd strebt froh der Reiter
    Steigt auf und trabt geschwind dahin...
    Doch wenn er runter fällt, dann schreit er...
    ...
    Der Gaul, nichts besseres im Sinn,
    Als ob nichts wär,’ trabt heiter weiter,
    Jetzt g’rade aus, er weiß wohin...
    ___

    Nr . 08 in Aug.  2010 aus insgesamt 1819 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 07.08.10 ca. 21:35 – 21:50 Uhr
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    Dumm nicht gelaufen

    Erst kein Glück
    Und dazu Pech...
    Denn’s kam: Niemand...
    Später: Keiner...
    ...
    Reiner Wahnsinn?
    Blieb auch wech..
    Reiner Zufall?
    Zahlt’ die Zech’
    ???
    Aus Geläch
    Ter und Geäch
    Z in viel Luft...
    War auch verpufft...
    ...
    Ergo ist dieses Gedicht
    - Irgendwie auch wieder - ... nicht.
    ____

    Nr . 07 in Aug.  2010 aus insgesamt 1818 ab März 2004; Kreativzeit, Fr., 06.08.10 ca. 08:10 – 08:30 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

     

    Ich kann’s nicht lassen. ES (das Vulgärfreche) überkommt mich doch noch, gelegentlich. Aber der dicke Otti bot sich SO ja förmlich an, gelle?!
     
    Stuhl - Werbung

    Liest meine Liebste mal kein Buch,
    Schaut Fernseh’n, dann kommt mir das Kotze’,
    Denn Werbung ist ein rotes Tuch
    Da hinter mir, in dieser... Glotze:
    Die Gattin lässt die Werbung... an,
    Und die kommt häufig, Mann o Mann.

    ...
    Gewöhnt zwar gut an die Beschallung,
    Bringt’s doch mein Blut ganz schön in Wallung,
    Wenn, rentnerzielgruppenbezogen,
    Vom Lift-STUHL werden hochgezogen
    Nur Oldies, die noch laufen könnten...
    ...
    Auch zu des Essens besten Zeiten
    Darf eine Tusse voll ausbreiten,
    Dass sie Verstopfung hat, die Arme,
    Und, was dann hülf dem trägen Darme.
    Was int’ressiert mich deren STUHL-Gang?
    ...
    Heut Ottfried Fischer!:... Dieser Pfeife,
    Der  unterstellt man doch die Reife
    - Muss er für’n Möbelhaus schon klappern -
    Nicht jeden Scheiß auch nachzuplappern!?:
    Wer hat denn jetzt den... roten... STUHL?
    ???
    Dem geben wohl die Hämorrhoiden
    Beim besten Willen keinen Frieden?
    Da hilft nur radikales Töten:
    > Runter die Hose > bücken: >... LÖTEN.
    Dann ist’s rektal wieder normal...
    ...
    Nur das wird es noch bringen.
    Glück auf! Gutes Gelingen!

    ______

    Nr . 06 in Aug.  2010 aus insgesamt 1817 ab März 2004; Kreativzeit, Do., 05.08.10 ca. 01:10 – 01:45 Uhr.
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de


     
    Landunter am großen Strom
    Oder? Schwamm drüber...

    `S war überschwemmt, das Land,
    Wie man es nie gekannt...
    !!!
    Doch nach der großen Flut
    Wuchs es nochmal so gut?
    ???
    Erst Tod und nasse Füße,
    Dann Korn, Salat, Gemüse?
    ???
    Wo so gestorben ward,
    War stets das Leben... hart.
    _____

    Nr . 05 in Aug.  2010 aus insgesamt 1816 ab März 2004; Kreativzeit, Mi., 04.08.10 ca.16:40 – 16:50 Uhr.
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

     
    Zweifel in der dichterischen Halbzeit?

    Mein ICH hat mich geleitet
    Sechs Jahre nun ... So lange?
    ... Schlaflose Nächt´ bereitet
    ... Und oft war’s mir auch bange,
    Schon mehrmals: War verzagt,
    Ich hätt’ zu viel gewagt.
    War das schon depressiv?
    ...
    Dann war ich wieder oben...
    ... Manisch gereimt, gedichtet
    Mal wütend,  mal durch Loben
    Beschrieben, nicht vernichtet,
    Gespiegelt – unvertagt -
    Auch provokant gesagt.
    ...
    Ich frag mich jetzt, ihr lieben
    Leser- und Leserinnen:
    Hab ich genug geschrieben
    Und in gereimtem Spinnen
    - Geflucht, gelacht, geklagt -
    Schon alles ausgesagt?
    ???
    Bevor sie schreiben können
    - Oder mich noch anrufen -
    Ist mir, als ob da rönnen
    Gedanken über Stufen
    Gesammelt, unverzagt...
    Also nicht totgesagt
    ???
    Ist das Gehirn
    In Denkers Stirn???

    ???
    So denn „Glück-auf“
    Für den Verlauf
    ???
    In weiteren sechs Jahren.
    _____

    Nr . 04 in Aug.  2010 aus insgesamt 1815 ab März 2004; Kreativzeit, Mi., 04.08.10 ca.  16.10 – 16:40  Uhr.
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

      Der letzte Tropfen

      „Liebe“, sprach der Mann zur Frau,
      „Ist, das weiß ich ganz genau,
      Wenn in Hochzeitstags Gedenken,
      Ich, dir werde Blumen schenken...“
      Und, nach dem brillanten Schluss,
      Wartet er auf einen Kuss...
      Schenkt sich wieder selber ein...
      ...
      „Dann war da wohl nie viel dran,“
      Sprach die Frau zum eitlen Mann.
      Künftig wirst du selber kochen:
      Hochzeitstag war vor zwei Wochen...
      Trink nur weiter so viel Wein.”
      Lässt ihn mit sich selbst allein...
      Reicht sofort die Scheidung ein...
      ____

      Nr . 01 in Aug. 2010 aus insgesamt 1812 ab März 2004; Kreativzeit, Di., 03.08.10 ca. 20:50 – 21:15 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de 



      Sprich - Wort
      - War es... so...? -
       
      Wir lebten einst oft von der Hand in den Mund.
      So kam es, an einem der Tage.*
      Der Stiefvater fragte „Dass Mutter gesund
      Wird, stell ich dir nur eine Frage:
      Gibst du mir, kurz, einmal die Hand?”
      ... Ich tat es, der Rest ist bekannt?!
      ...
      Zweimal war ich nicht so kulant...
      _____
       
      *20.12.58 Handverlust, rechts
       
      Nr . 17 in Juli.  2010 aus insgesamt 1811 ab März 2004; Kreativzeit, Sa., 31.07.10 ca. 08:30 – 08:40 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

       
      Kunst der Prinzen – PrinzenART (* und ***)
       
      Ich sah in der Glotze Hubertus von H.*
      - Er ist ja nun wirklich von Adel -
      Der meinte, dass Kunst - und da ist er mir nah
      (Sah’s fast als persönlichen Tadel) –
      Muss sich aus dem Anspruch her steigern,
      Sonst soll sich ein Künstler verweigern...
      ...
      So deutete ich, was - in etwa -  er sprach
      Um, für mich, um mir aufzuzeigen,
      Dass, gäbe ich diesem Vulgären stets nach,
      Statt mich vor dem Wort zu verbeugen
      - Als Lyrik aus edlem und schönem** -
      Würd’ ich unsre Sprache verhöhnen...
      ...
      Gehört zwar auf groben Klotz auch solch ein Keil,
      Wie’s Hirn meinte, das rauh bemehlte,
      So war’s, wie im Mosaik, ein letztes Teil,
      Das mir zur Erkenntnis noch fehlte.
      Ab jetzt ist mir’s nicht zum Scherzen:
      Ich werde das Grobe ausmerzen...
      ...
      Nicht nur in der Lyrik, im Alltag, im Sein,
      Muss – will - ich mich daran erinnern,
      Dass all dieses Derbe mir vorkommt wie Schein.
      Und manches Verhalten der Gosse, als Schwein,
      Das kommt wohl nicht tief aus dem Herzen?
      Dem stelle ich nie mehr die Kerzen?
      ???
      Doch schon wieder treibt’s mich, zu grinsen:
      Mein Mütterlein sang mich zum Prinzen...***
      _____
       
      * Hubertus von Hohenlohe, auch Gast in der Talkshow „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger, heute morgen angesehen. H. – zwar relativ unsicher in diesem Kreis – hat mich dennoch (gerade deswegen?) durch seine Art und die unprätentiösen Statements berührt, derart, dass da ein Mensch sitzt, der mir in der Art und dem Denken ähnlich sein könnte. Nur dürfte er dann „lebens- (v)erziehungsmäßig“ emotionale Ambivalenzen qua adliger Geburt und liebloser Aufzucht erfahren haben, die aber (nach-)wirkungsmäßig menschlich ähnlich sein dürften wie die meinen, bei mir dann adäquat unterschichtmäßig nachkriegsbedingt gesehen. Bei ihm hatte ich den Eindruck, dass Geld nicht zwingend glücklich macht, und er u.U. fehlender Liebe seines Vaters nachtrauert. Was ist also jetzt besser: Ein Vater, der sein Kind vernachlässigt oder gar kein Vater?
      ** Wort
      *** Öfter schon in Gedichten kolportiert und verarbeitet: Vaterschaft ja unbekannt, und so ist immer noch gelegentlich phantasierte „adlige“ Herkunft daher unbewiesen. Aber: Durch Bekanntschaft meiner vor 1945 noch ledigen Mutter mit dem Namedyer Haus der Hohenzollern in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, insbesondere mit den Eltern, „den Prinzessinnen“ und dem adligen Umfeld, doch auch durch frühkindliche Erinnerung an traurige Kinderlieder von ertrinkenden adligen Liebenden u.a. düsteren Begebenheiten aus dieser Schicht, ist da immer noch ein Rest von schaurig schöner Spekulation, ggfls. - zwar dann ein Bastard (ansonsten „der Bankert“ lt. Stiefvater) – doch quasi auch ein Prinz zu sein, wenn mich das Leben schon bereits durch solche n.e. Geburt und ihre gnadenlose gesellschaftliche Ächtung, Verhöhnung von Mutter und Kind, und dann späterer anderer persönlicher Ereignisse, böse gebeutelt hat. Da haben ja auch viele “Kriegshinterlassenschaften” ähnliche Probleme und suchen heute noch nach dem Erzeuger.
       
      Nr . 11 in Juli  2010 aus insgesamt 1805 ab März 2004; Kreativzeit, So., 25.07.10 ca. 12:25 – 13:10 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
       
       
      Clever bleibt Clever
       
      Der Diesel kam mir günstig vor,
      Das war vor ein paar Tagen.
      Getankt hab ich dann volles Rohr...
      Doch muss ich mich heut fragen,
      Warum ich nicht gewartet habe?
      ...
      Ich bin da offenbar kein Zocker:
      Die Preise sind gefallen,
      Erneut, das haut mich doch vom Hocker.
      Ein RUN ist heut bei allen
      Die schlauer waren als ich Loser...
      ...
      Doch bin ich auch nicht grad von gestern
      Und überlege, sinne,
      Wie ich mit Brüdern und den Schwestern
      Gleichziehe, auch gewinne?
      ... 5 Liter im Kanister? Peanuts...
      ???
      So drehe ich denn ein paar Stunden
      In Vorfreude auf Tankgewinne
      Brav durch die Eifel meine Runden....
      ... Jetzt sag nur keiner dass ich spinne
      Und sei im Hirn schon bös erkrankt:
      ???
      Ich hab dann günstig vollgetankt!!!
      _____
       
      Nr . 10 in Juli  2010 aus insgesamt 1804 ab März 2004; Kreativzeit, Fr., 23.07.10 ca. 22:50 – 23:20  Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
       
      Gutmensch, zum Xten
       
      Der Gutmensch ist bedauernswert,
      Denn er vergisst zu leben.
      Sein Hirn dreht sich – so krank, verkehrt –
      Um andrer Leute Streben,
      Die sich nicht so wie er verhalten...
      ...
      Er ist Erfinder allen Friedens...
      Verbrennt viel Lichterketten...
      Denn noch,bevor er hier verschieden ’s
      Will er die Menschheit retten.
      Das Jenseits ist ihm so dann sicher...
      ???
      „KICHER...“
      _______
       
      Nr . 09 in Juli  2010 aus insgesamt 1803 ab März 2004; Kreativzeit, Fr., 23.07.10 ca. 07:35 – 07:55  Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

       
      Ach Gottchen: Jetzt ist die Arktis auch schon sauer?
       
      Es ist ja lang schon nicht mehr selten,
      Dass wir der beiden Kriege Schmach
      Durch deutsche Gutmenschen vergelten,
      Die weltweit Böses weisen nach:
      Als Super-Umweltschützungs-Besen
      Sind’s Unheilssucher, zum Genesen
      Der Welt, durch neues deutschen Wesen...
      ...
      Ein Deutscher ist es denn schon wieder:*
      (Dem war der Boden hier zu heiß??-
      Die Panik fährt uns in die Glieder:
      Es schmölz zwar auch das Grönlandeis,
      Doch sei die Arktis richtig sauer,
      Dass weltweit König, Dame, Bauer
      Die Luft verseuchten, um nichts schlauer.
      ...
      Das CO2 sei es, das Böse!
      Den Meeren fehle bald der Kalk.
      Nun fährt’s mir doch tief ins Gekröse,
      Was bin ich denn auch für ein Schalk:
      Mach lustig mich durch Reim-Geseier
      Über gelegte Greenpeace-Eier
      In einem Nordpol-Meeresweiher?
      ...
      Jetzt aber ohne Scherz, ihr Lieben:
      Die Lösung liegt doch auf der Hand...
      ...Besser: Im Hirn zurückgeblieben
      Ist Kalk, wenn schwindet der Verstand
      Bei allzu sehr Verbissenen,
      Heilsmäßig Höchstbeflissenen,
      Schlussendlich doch Beschissenen...
      ???
      Wird dieser Kalk zurückgegeben
      Dem Bach, dem Fluß, zurück ins Meer,
      Dann kann die Schnecke überleben,
      Es gibt auch keine Doofen mehr,
      Die in den Krümeln Unheil suchen
      Und  Menschheit insgesamt verfluchen,
      Statt Friede, Freude, Eierkuchen
      ???
      Mal einfach anzunehmen,
      Ohne sich stets zu schämen,
      Dass auch sie CO2 ausatmen...**
      ______
       
      * http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2875564_Experten-warnen-Die-Arktis-versauert.html   – aktueller Bericht eines „Forschers“ Riebesell, mit GREENPEACE-Teilnahme. Der Name erinnert mich fatal an den STERN-CARTOON mit Riebesehl, als ähnlicher Name
      ** http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/129945,0.html
       
      Nr . 08 in Juli  2010 aus insgesamt 1802 ab März 2004; Kreativzeit, Do., 22.07.10 ca. 22:10 – 23:00 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

     
      Warum sooo grob vulgär?*
       
      Ich weiß ja selbst kaum, warum Heinz,
      Der inn’re Gossenjunge, eins*
      Reimt nach dem andern, meint, es sei
      Halt wichtig, statt des Einerlei
      An Gutem von den Etablierten...
       
      Ist wohl die freche Phantasie
      Die alles schreibt, was andre nie
      Auf’s Papier und in Tastaturen
      Brächten, als brave Reim-Lemuren?
      Correctness ist noch nicht mein Trachten...
       
      Doch denk ich langsam schon: Es muss
      Bald Schluss sein mit vulgärem Stuss.
      Denn über all den tumben Scheiß
      Wird’s wohl dann nix mi’m Nobelpreis,
      Der mir bald zu verleihen wäre?
      ...
      Denn’s hat mein inn’res Heinzelmännchen
      Bestimmt auch Gutes auf dem Pfännchen?
      Will da ja noch ein Rilke werden,
      Das Beste, was es gäb auf Erden:
      Ich werde Pabst! Gemeint - als Dichter...
      ...
      So ist es, dass im inn’ren Kampf
      Um Richtungshoheit bald der Krampf
      An grober Poesie wird schwinden
      Und ich zum rechten Reimen finden
      Werde, so weit weg vom Vulgären?
      ???
      Gut, geh’n Sie einmal davon aus.
      Doch warten Sie mit dem Applaus,
      Bis ich mich selbst erfand, zum Xsten
      Im „braven“ Denken, dem verflixten,
      Das bisher nur an wenig Tagen
      Mich hat gedanklich fortgetragen.
      ???
      Nur war da meine große Sorge:
      Ich würde schwülstig wie George,
      Deutschnational, und was auch immer!
      Doch seh ich wirklich keinen Schimmer...
      Kann also bald ganz ohne Trichter
      Und Filter (nie mehr Reimungs-Richter?)
      ???
      Nun „schöne Lyrik“ so angehen?
      Ja, mein ich jetzt. Wir werden sehen..
      Glück auf, für dies Gelingen.
      ___
      * Z.B. zuletzt  „Die bodenlose Schüssel...“ Gedicht Nr. 1798
       
      Nr . 07 in Juli  2010 aus insgesamt 1801 ab März 2004; Kreativzeit, Mi., 21.07.10 ca. 07:40 –08:30Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

        
      23:23 Uhr
       
      Dreiundzwanzigdreiundzwanzig?!
      Mancher Reimgedanke kann sich
      Nun so langsam wieder sammeln,
      Denn des trägen Hirnes Gammeln
      In der Lyrik, seit paar Wochen,
      Ist Heinrich, dem Dichterknochen,
      Jetzt mental ein Dorn im Geiste,
      Wo bisher das Allermeiste
      Sich um Kunst und Events drehte
      Und die Lyrik, die verschmähte,
      Stiefkind war, wie nie gewesen...
      Ergo mag der Dichtung Besen
      Mir herauskehren, gesammelt,
      Was bisher auch stets, verrammelt,
      Lag in grauer Zellen Kammer?
      ???
      Ja, und ohne groß’ Gejammer
      Noch dazu - wie obertoll -
      Wurden ACHTZEHNHUNDERT voll
      ???
      Das ist jetzt ein Segen?
      Quatsch! Egal. Von wegen,
      Denn am letzten Reimgeschehen
      Konnte der Betrachter sehen,
      Dass DIE Zahl so was von schnuppe
      War, mir, in des Schaffens Suppe
      Vieler letzter enger Tage
      Meine Kunst-Gemengelage...
      Doch die innren Uhren
      Gieren nach Strukturen...
      Ob’s der Künstler ist, der Dichter,
      Der Erfinder: Jetzt verzicht’ er
      Bald auf Chaos, denn’s wird Zeit
      Dass der Kompetenzenstreit*
      Kommt – gelenkt - auf grade Bahnen.
      ___
      * Das mir nur  zu gut bekannte leidige Thema des Nichtentscheidenkönnens dazu, was mir für die nähere und fernere Zukunft am Wichtigsten ist, um mich nicht durch meine sprunghaften, vermeintlich „genialen“, Ideen zur und in der Kunstausübung und des Erfindens neuer Mittel und Medien - oder des Ausprobierens evtl. neuer in mir noch schlummernder  „Talente“ – ineffizient zu verzetteln.
       
      Nr . 06 in Juli  2010 aus insgesamt 1800 ab März 2004; Kreativzeit, Mo., 19.07.10 ca. 23:25 – 23:50 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
      Ab in die Kiste? - Kultur bestellt schon mal den Leichenwagen?
      Fragen zum möglichen Anlass dieser Szene mit Leichenwagen und den “MEN IN BLACK”*:
       
      1. Kunst kollabierte und ist so inzwischen
      Bei dieser Hitze nun gänzlich verblichen?
      ???
      2. Weil die Kommune mit Armut geschlagen,
      Wird hier Kultur schon zu Grabe ge... fahren?
      ???
      3. „Geniales Bild!“... war so schrecklich geheuchelt,
      Dass sich das Machwerk drauf selbst hat gemeuchelt?
      ???
      4. Irgendein Künstler hat Leinwand be-pferdigt.
      Jetzt man die Mähre in Teilen beerdigt?
      ???
      4. War eine Fettecke - stinkend - verdorben,
      Dass ein Besucher ist - sinkend - verstorben?
      ???
      5. Heinrich der Dichter und düstere Maler
      Ward eignes Opfer und ist jetzt ein Fahler?
      ???
      6. Hier wird Schneewittchen zur Bühne geliefert
      In unsrer Stadt, die besteint ist, verschiefert?
      ???
      7. Kunst im Arresthaus hatt’ Leichen im Keller.
      Kaum erst entdeckt, doch schon stinken sie, schneller?
      ???
      NEIN, liebe Leser, ‘s ist keine von allen.
      Urknall sei Dank, hat’s dem Dichter gefallen,
      Was er da sah, schon ein wenig makaber,
      Grob zu missdeuten in Reimesgelaber...
      ...
      Denn liebe Raterin und lieber Rater.
      Wagen und Männer? Zum Sommertheater
      Karrt das Ensemble die ganze Bestuhlung
      Hin und her, frei nach des Sisyphus Schulung:**
      ???
      Wenn auch mancher drüber lacht,
      Kunst ist, wenn man’s trotzdem macht.
      Lassen wir Kultur ihr’n  Lauf,
      Wird schon schiefgeh’n. Dann: Glück auf!
      ______
       
    *  1. Foto P1040544
 
    **  2. FotoP1040546a
     
      Nr . 05 in Juli  2010 aus insgesamt 1799 ab März 2004; Kreativzeit, Mi., 14.07.10 ca. 09:25 – 10:05 Uhr.© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
       
       
      Die bodenlose Schüssel... bekam Konkurrenz
       
      Schüssel ohne Boden...
      Hängen drin die Hoden...
      Mal, aus schlaffem Schlauche,
      Tröpfelt mit Gekrauche
      Aus der Blase eines Tatter
      Kalkgeplätscher, dass Gevatter
      Hein schon hört: Da geht’s zu Ende.
      ...
      Bodenlose Schüssel...
      Mal, aus jungem Rüssel,
      Schießt’s in scharfem Strahlen
      Völlig ohne Qualen...
      Und der Lokus kann – zum Glücke -
      Dieser Seiche hohe Drücke
      Eben grade noch bezähmen...
      ...
      Schüssel ohne Boden
      Ob Kattun, ob Loden:
      Hier lässt auch die Muschi
      Von Karin, ob Uschi
      - Dito - gelbe Wässer
      Plätschern, schlecht, mal besser...
      ...
      Doch wie oft könnt’ Frau es hassen,
      Dass die Kerle Wasser lassen
      So  im Steh’n, ganz ohne Schüssel:
      Einfach raus den weichen Rüssel
      Ob nichts wäre? Männlich leicht
      Wird mal schnell ins Eck geseicht?
      ???
      Halt! Ob München, ob Hamminkeln:
      Ohne Schüssel können pinkeln
      Heute alle feinen Damen
      Auch im Steh’n... In Urknalls Namen
      Wurde man nun dem Geschlecht
      Wunderbar problemgerecht:
      Karin, Uschi, Silke, Mädi
      ???
      Pinkeln still in „Teena Lady.“
      ... Während sie geschmackvoll plaudern
      Können sie gar, ohne Zaudern,
      Am Büffet die Häppchen krallen
      Und in hellen lichten Hallen
      Sanft etwas in Watte fallen
      Lassen, wenn’s ist opportun...
      !!!
      Macho! He! Was sagst du nun?
      _____
       
      Nr . 04 in Juli  2010 aus insgesamt 1798 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 10.07.10 ca. 17:10 – 17:50 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

       
      Also doch... Erderwärmung... endlich?
       
      Vierzig Grad am Südbalkon?!
      Glaub’s - fast - den Auguren,
      Dass Europa sich so schon
      An die Temp’raturen
      Von Afrika muss gewöhnen,
      Wo, schön braun, sie nicht mehr stöhnen
      Über eine starke Hitze,
      Während ich schon glatt zerschwitze...
      ...
      Wünsche mir beinah zurück
      Einen Winter. Doch zum Glück
      Sind wir nicht bei „Wünsch Dir was.“
      Und so wird des Himmels Nass
      Mich wohl bald erfrischen,
      Dass die Poren zischen.
      Denn paar Wolken zieh’n schon auf....
      ... Lieber nehm’ ich das in Kauf
      ???
      Als noch mal so’n Putin-Winter.
      _____
       
      Nr . 03 in Juli  2010 aus insgesamt 1797 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 10.07.10 ca. 16:25 – 16:45 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

       
      Ich grüße dich, mein Hängearsch
       
      Das ist ja wieder fast ein Muss
      Heut, YOGA, hie mit „Schultergruß“,
      Da dies’ und jenem an Begrüßung,
      Als indische Globalversüßung
      Der Anstrengung, uns selbst zu heilen...
      ...
      Da wird gegrüßt, dass Knochen knacken,
      Zusammenkleben fast, die Backen...
      Die Arme, Beine, sich verknoten
      Nach Anweisung dieser Exoten,
      Die heute noch in Kasten leben...
      ...
      Zwar hat Bewegung nie geschadet...
      Doch wer in Tod und Scheiße badet,
      - Gemeint der heil’ge Fluß, der Ganges -
      Dem darüber wohl auch gelang, es,
      Nur durch Tortur zu überleben?
      ...
      So grüß ich dich, mein Hängearsch
      Und zieh dich aus der Länge barsch
      Nach YOGA-Lehre und den Normen
      Durch Muskelkontraktion in Formen,
      Die nie sah diese Falten-Masse...
      ???
      ... Der Rest bleibt weiter alt? Na, klasse.
      ____
       
      Nr . 02 in Juli  2010 aus insgesamt 1796 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 10.07.10 ca. 08:45 – 09:20 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
       
      Vom Darmhirn geweckt?:
       
      - Zuerst ist ein Grummeln
      - Bald flattern die Backen...
      - Dann treibt’s uns mit Hummeln
      All morgens zum...Ka...äh... Drücken
      Mit buckligem Rücken .
      ...
      Und hat dies Erlebnis
      Nach schmerzhaftem Bücken
      Ein gutes Ergebnis
      Zu unserm Entzücken...
      Beginnt* - froh – der Tag.
      ____
       
      *Der Gedanke kam – natürlich – auf der „Schüssel ohne Boden“???? (das ist gut, das gibt noch ein Gedicht!!!). Begann bei mir nicht auch durch solch ein erstes „Grobgedicht“ meistens eine neue Lyrikphase?
       
      Nr . 01 in Juli  2010 aus insgesamt 1795 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 10.07.10 ca. 06:45 – 06:55 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  
       

JUNI 10

Das GRAUen... ist meine ART
 
Alle meine Sünden
Sind in dieser Kammer >>>
Alle meine Werke
Aus der grauen Zeit...
..
Besser: der schmutzgrauen,
Wie ein Maler meinte,
Herr über die Farben.
Er erfand sie neu.
...  
Hinter dieser Türe >>>>
Finden Sie das GRAUen,
Von mir angerichtet
Doch ich schäm mich nicht.
...
Denn was Kunst dem Einen
Ist dem Andern Scheiße...
Seh’n Sie’s also locker:
Ich erfand mich selbst
???
Als Phönix persönlich
Aschenglut des Krieges:
- Menschenkind der Zeiten
- Strahlenkranz der Kunst.
_____
 
Nr . 12 in Juni 2010 aus insgesamt 1793 ab März 2004; Kreativzeit, Di. 29.06.10 ca. 17:35 – 18:05 Uhr.
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

P1040517ab

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

    Kunst - KOMM MAL MIT-Reset?*
     
    Dieser Traum war wieder eigen:
    Ich gebar ein Mickerkind.
    Morgens wollte ich mir zeigen,
    Analytisch, dass jetzt sind
    Neue Werke fällig, lyrisch...
    ...
    Doch ich komm zu dem Ergebnis,
    Dass in mir, die Malerei,
    Offenbar durch das Erlebnis
    „KOMM MAL MIT“* - ich war dabei -
    Neue Früchte tragen könnte.
    ...
    Schmutzgrau alter Art?: Geschichte?
    Mischte Farbe ART-gerecht
    Kein Gedanke an Gedichte.
    Die Begeisterung war echt...
    Zweifel* hielten sich in Grenzen....
    ...
    Auch früh’res Dozenten-Heischen
    Kam kaum auf: Er macht’ sich rar.
    So hab ich auch keine Leichen
    Leinwandmäßig?: Wunderbar.
    Und ich wurde MALgelobt!
    ???
    In mir also nicht mehr tobt
    Alter Ärger auf SchäSchä?*
    Auf ein Neues dann? Ade,
    Warten wir mal auf Godot. .
    Oder so.
    _____
     
    * Nach langer Pause wieder Versuchsteilnahme an einem Mal-Event „KOMM MAL MIT“, gestern, 27.06.10 an der Nette in Saffig, Höhe Rauscher Mühle , unter der künstlerischen Leitung von SchäSchä (meine Abkürzung für den Dozenten Fred Schäfer-Schällhammer aus Saffig, ein bekannter „Rhein-Maler“). Siehe dann dazu auch das Gedicht Nr. 26 aus Juni 2007, zu einem Event der Art in Bacharach, mit äußerst negativ empfundenen Ereignissen und der Auswirkungen auf mich.
     
    Nr . 11 in Juni 2010 aus insgesamt 1792 ab März 2004; Kreativzeit, Mo. 28.06.10 ca. 07:30 – 07:55 Uhr.
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de

      Hintergründe
      - Gedanken zum Helfersyndrom -
       
      Neid und Missgunst, Hass und Rache
      Sind nicht wahrer Helfer Sache...
      ...
      Doch durch allzu großen Glauben
      In den Nächsten, wird der rauben,
      Der nicht setzt ihm klare Schranken,
      Sich Ressourcen. Nicht Gedanken
      ???
      Werden so nur abgelenkt,
      Sondern auch - dass ihm wer schenkt,
      Außerhalb des steten Gebens
      Zur Verbess’rung fremden Lebens,
      Ehrlich-fair dann auch Beachtung
      In der Sache - die Betrachtung
      Scheint im Ansatz problematisch,
      Denn ein Nehmen wird schnell statisch,
      ???
      Weil’s Erwartung so hofiert.
      Auch solch Geben korrumpiert
      Selbst den Nehmer. Und so spüren,
      Beide nicht, dass sie verlieren...
      ???
      Menschenliebe ist zwar Geben,
      Doch auch Nehmen: Als Respekt.
      ___
       
      Nr . 10 in Juni 2010 aus insgesamt 1791 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 26.06.10 ca. 07:00 – 07:35 Uhr.
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Publikationen bis heute nur im Internet unter z.B. www.lyrikportal.de  

    Zyklus „Peter Pan“ - 1. Michael Jackson war Peter Pan?*
    - Gedicht zum Jahr-“Gedächtnis” von Michael Jacksons Tod -
     
    Traumlandsüchtig, Kinderspieler.
    Innerlich ein kindseniler
    Armer Mensch in engen Fesseln
    Saß schon früh fies in den Nesseln,
    Wie der Bayern Märchenkönig.
    ...
    Michael J. Ein Peter Pan
    In verpfuschter Schnipsel-Hülle.
    So Herrn Mammons Hampelmann,
    Der ihn molk an Hüll’, in Fülle...
    Lauerte dann auf den Tod.
    ...
    Michael, braves Kind der Mächte
    Schluckte, schluckte alles Schlechte.
    Ließ sich, endlich, seelisch fallen
    Aus des Lebens Stolperfallen
    In die Welt des wahren Nichts...
    ...
    Nun hat zwar die Seele Ruh,
    Doch Herr Mammon tanzt dazu
    Auf dem Grab von... Peter Pan.
    ____
     
    * Passend heute: Zuerst am Tages-Event „Designkontakt Koblenz 2010“ teilgenommen und den – meist jungen - Designunternehmern von meiner jugendlichen Denkbrillanz und meinen geschäftlichen Vorhaben ab 2011 als „Jung-„Unternehmer vorgeschwallt. Dann zufällig eben im Fernsehen von dem „Jahresgedächtnis“ zu Michael Jacksons Tod und dann eine Lebend-Bemerkung von ihm, dass ER selbst ja Peter Pan sei, gehört. Das löste bei mir Überlegungen zu meinem – nicht nur heutigen – Verhalten aus, immer noch das innere Kind herauszukehren.
     
    Nr . 03 in Juni 2010 aus insgesamt 1784 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 18:10 – 18:45 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
    ___________________________
     
    Zyklus „Peter Pan“ - 2.  `Frag mich
     
    `Frag mich heut: „Wo steh ich?
    Blieb ich Kind, im Geist?
    Ist das nicht Metapher
    Um mich - wie zumeist –
    Vor Erkenntnis nur zu drücken,
    So das Denken zu ver-rücken?
    ???
    Will ich nur nach vorne gehen,
    Um die Wahrheit nicht zu sehen,
    Dass des Alters schöne Seiten
    Mich jetzt innerlich begleiten?
    So das vielbeschwor’ne Kind
    - Und sein Geist - nur Krücken sind?
    ???
    Denn es denken doch die Zellen
    Insgesamt. Sie all erhellen
    Mir das Hirn im Kreativen.
    Sind mir lang schon Direktiven,
    Schöpferisch das auszuleben,
    Was mir – phantasiegegeben –
    ???
    Einfällt, und ich’s heute nur
    Filterlos, authentisch, pur,
    Umsetze. Das ohne Not?
    Nur ein Stillstand wär schon: Tod!
    ____
     
    Nr . 04 in Juni 2010 aus insgesamt 1785 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 18:50 – 19:15 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
    _____________________________________________________________
     
    Zyklus „Peter Pan“ - 3. Umwege
     
    Der Umweg ist ein Ziel
    Dem Sisyphos im Kleinen...
    Er hat der Wege viel.
    Zu viel, mag mancher meinen.
    ...
    Doch lebt, wer grade geht,
    - Und hört stets auf das Meinen -
    Solch Wege oft zu spät:
    Er wollte grade scheinen.
    ...
    Dann sah er - plötzlich - in den Spiegel.
    ___
     
    Nr . 05 in Juni 2010 aus insgesamt 1786 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 19:20 – 19:40 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
    ____________________________________________
     
    Zyklus Peter Pan - 4. Beugen?
     
    Schaue auf des armes Beuge:
    Sehe meine Haut in Falten
    Als der vielen Jahre Zeuge.
    So mein  Kind in diesem Alten
    Langsam mal erwachsen werde?
    ___
     
    Nr . 06 in Juni 2010 aus insgesamt 1787 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 19:40 – 1945 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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    Zyklus Peter Pan - 5. Halte durch, du alter Sack
     
     „Scheiße, ist der alt geworden...“
    Denkt der Hülle alter Ego,
    Dieser Heinzel, jung an Jahren,
    Dessen Geist zum Überborden
    Spinnt.  Auch „... ob dann all die Falten
    Weiter diesen Alten halten?
    Denn für diese neuen Wege,
    Darf uns gar nichts ins Gehege
    Kommen: Heinrich, kümmer’ dich!“
    ____
     
    Nr . 07 in Juni 2010 aus insgesamt 1788 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 19:50 – 20:00 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unterwww.lyrikportal.de  u.a.
    _______________________________________
     Zyklus Peter Pan – 6. Zweifel, endlich
     
    Dieses „Kind“* wird langsam lästig:
    Brauchs nicht mehr für eitles Schwätzen
    Habe es für ein paar Jahre
    Mal genutzt zum Schnabelwetzen
    Jetzt wird es sogar noch frech?
    ...
    Was will mir „der Heinzel“ sagen?
    War mir lediglich da drinnen
    Gut genug, in vielen Monden.
    Für den Dialog beim Spinnen
    Meint jetzt, er wär unentbehrlich?
    ...
    Mischt sich ein in mein Verhalten
    Fühlt als Chef sich, glaubt durch Denken
    Dieser Hülle ein Verhalten
    Aufzuschwätzen? So zu lenken,
    Mich? Mein Kind will jetzt bestimmen?**
    ...
    Na, das muss sich doch bald ändern.
    ______
     
    * Hatte in der Vergangenheit oft mein sog. „inneres Kind“ bemüht, um behauptete Befindlichkeiten in einem lyrischen Dialog besser als Gedicht abarbeiten zu können.
    ** S. Gedicht Nr. 1788
     
    Nr . 08 in Juni 2010 aus insgesamt 1789 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 20:45 – 21:05 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
    _____________________________ 
     
    Zyklus Peter Pan – 7. Prüfung und Entscheidung
     
    Jetzt zum Schluss die bange Frage,
    Ob ich weiter schwanger gehe
    Mit dem Kind der frühen Tage,
    Das mir lang in Wohl und Wehe
    Diente für des Geistes Weite?
    ...
    Nun, ich gebe mir die Chance
    Bald doch, möglichst einzusehen:
    Zur geschäftlichen Balance
    Passen kaum noch alte Wehen
    Da im Kopf, im Hier und Heute.
    ...
    Also wird das Kokettieren
    Mit dem Geist der frühen Jahre
    Sterben müssen, ohne Zieren,
    Und bald auf der Todesbahre
    Liegen. So der kampfbereite
    ???
    Geist, wie Phönix aus der Asche
    Neu sich formt, lang in der Flasche:
    Denn ich muss mich vorbereiten
    Für geschäftlich harte Zeiten.
    So werd’  ich der Startbereite.
    ???
    Heinrich, ohne Harvey ;-)
    ____
     
    Nr . 09 in Juni 2010 aus insgesamt 1790 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 25.06.10 ca. 22:25 – 22:55 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

        Arbeit adelt?*
         
        Gut.
        Wenn harte Arbeit adeln würde,
        Gäbe es unter Reichen
        Neunundneunzig Prozent
        Gemeine***.
        Heinrich Albert von Ellner
        ...
        - Als Deutscher Dichter
        Ein harter Geistesarbeiter.
        - Kreativer Künstler
        - Zupackender Rentner
        - Mittelschichtverwachsener
        Deutscher Stand-Adeliger**
        ____
         
        * Erläuterung für Gutmenschen, Wortzerpflücker und Amtsbedenkenträger: Unabhängig davon, dass „der einfache Mann“ in aller Regel schon immer hart arbeiten musste, allerdings durch Arbeit selten reich wurde - so ja bereits geadelt wäre, träfe diese Volksweisheit zu - ist es unterschwellig ein Gedicht gegen Gier und Raffsucht. Aussage: Lediglich 1 Prozent der Reichen wären durch ehrliche Arbeit und redliches Schaffen zu ihrem anständigen Vermögen gekommen, der Rest wäre unanständig reich geworden durch Beschiss, Betrug, Wucher, Übervorteilung, Geschleime, Ausbeutung, Erschleichung, Bestechung.
        ** Interessante Ellnersche Wortschöpfung aus „Stadt-„ und „Land-Adel“: Als solches nun ein Wort mit Mehrfachbedeutung, weil hier jetzt
        - das stabilisierend BeSTÄNDige der harten Arbeit 
        - der Handel mit seinem Verkaufs-STAND
        - die STÄNDe als Zusammenschluss von Unternehmern im engeren und weiteren Sinne
        - die volks-, heißt demokratiestabilisierende Wirkung eines starken Mittel-STANDes (Bedeutung s.a.a.O. in Lexika, Internet usw.)
        - u.v.a.m.
        gemeint sein können.
        *** GEMEINe hat so subschwellig auch weitere Bedeutung.
         
        Nr . 01 in Juni 2010 aus insgesamt 1782 ab März 2004; Kreativzeit, So. 20.06.10 ca. 09:10 – 09:45 Uhr
        © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

MAI 2010
Stand ab 24. 05.10:  B.a.W.  Besinnungspause, doch jetzt auch späte Lernphase in der Dichterei. Gelegentliche Gedichte aber nicht ausgeschlossen, unter versuchter Anwendung von bereits Gelerntem geschaffen: 1. Kurz und knapp 2. Möglichst in jeder Zeile eine Aussage. Folgende Gedichte “in blau” waren im Ursprung länger angelegt, wurden von z.B. 8 Strophen auf z.B. nur noch drei oder vier komprimiert. Meine lyrischen Aufsätze bleiben wohl immer etwas kompakter. 
Aber eine Hausaufgabe von “meinem” harten Lyriklehrer bin ich noch schuldig. Wird bald erledigt, da kein Zeitlimit angegeben war  ;-)
      Linder Lüfte freie Düfte
      Oder: Vornehmheit scheißt nicht durch Rippen, zeigt sich in der Not.
      - Ellners „Vom-Hölzchen-aufs-Stöckchen-Irritations-Gedicht“ als selbst erfundener lyrischer Aufsatz -
       
      Einleitung:
      - Zweiuhrzwölf: geweckt, ent-deckt.
      - Vom Geräusch der eignen Faeces
       Aus des Traumes Alb geschreckt:
      - Mörderinnen Hand, gleich tät se’s...
      -  Doch mich rettete der Furz
      Vor des Abgrunds tiefem Sturz...
      ~
      Hauptteil:
      Ob nun die reale Blähung
      - Oder Geistes Furz - bringt Drehung:
      Beides ist gepresste Luft
      Die – erstens - rektal  verpufft,
      So der Mensch sie machtvoll hört,
      Leis’ gedrückt sie riecht, verstört.
      ...
      Ähnlich ist es beim Gedicht;
      Gäb es da den Leser nicht
      (Die geneigte Leserin):
      ... Wem – zweitens - der Lüfte Sinn
      Sich im Duft des Worts erschließt,
      Der sich in den Geist ergießt,
      ???
      Dreht dann nach der eignen Deutung
      Ein Gedicht zu neuer Häutung.
      ... Sind des Dichters Reime scheiße,
      Könnt’ man meinen, dass die Weise
      Abschreck`, doch es kann so sein:
      Das noch* reiche Leserlein
      ???
      Nutzt auch diese Art der Worte
      Um - egal an welchem Orte –
      Sich sein’s denkt, manch Wort in Taschen,
      Zellen, Gläsern, Dosen, Flaschen,
      Egal wo, als Weisheit sammelt,
      Die er einweckt, gut verrammelt
      ???
      Bis die Zeit gekommen ist,
      Und er diesen alten Mist
      Brauchen kann, egal wofür.
      Meistens, wenn der Mensch zum Tier
      Wird in Zeiten großer Not,
      Und man kämpft um ein Stück Brot...
      ???
      Gold sich in die Haare schmieren
      Kann beim Hungern, vorm Erfrieren,
      Er und wird - nicht mehr verstohlen -
      Worte aus dem Vorrat holen,
      Die man ihm nie hätt’ gegeben
      In dem Kampf um’s Überleben...*
       
      Schluss:
      Doch solch endzeithaftem Charme
      Dem erliegt nicht der längst Arme:
      ... Der stirbt dann in letzter... Würde.
      ____
      Nr . 35 in Mai 2010 aus insgesamt 1781 ab März 2004; Kreativzeit, So. 30.05.10 ca. 12:10 – 12:30 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

 


      Badend baden?

      Der Banker Schmonzes ohne Gnaden
      Ging eines Morgens einfach baden
      Zu wessen Gunsten wessen Schaden?
      ____
       
      Nr . 33 in Mai 2010 aus insgesamt 1779 ab März 2004; Kreativzeit, So. 30.05.10 ca. 11:05 – 11:10 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

                    Meine Lieblingsrandfichte: DIE SCHWEIZ:
      Der Tod kommt auch zu... Schweizern.
       
      Hinter mir ein Stoiker
      Aus der Schweiz:*Heroiker:
      Labert da an einem Stück
      Etwas von des Menschen Glück
      Ohne Jenseits? Welch ein Frevel...
      ...
      Meint glatt, ihm sei es höchst kenntlich,
      Dass - der Mensch an sich - leb endlich...
      Nix mit einer Ewiglebe,
      Die der Christ im Tod anstrebe -
      Braucht auf Erden keine Ängste.
      ???
      Hört der Pontifex die Lehre,
      Ist’s aus mit der Schweizer Ehre
      Ihm die Garde noch zu stellen:
      Bunte Clowns mit nicht sehr hellen
      Pikenbarden*! Welch ein Bild...
      ...
      Kernsatz aus dem Land der Kühe:
      “Mach auf Erden dir die Mühe,
      Denn der Tod ist allem erblich.”
      ... Dann sind Schweizer wohl auch sterblich?
      Nichts erfunden? Na, Glück auf.
      ____
       *Sitze am Computer und höre nebenher Fernseh-Bildung: Hier, die 3SAT-Sendung „Sternstunde“ am 30.05.10, vormittags
      **verhohnepiepelt: Hellebarde = Landsknechtswaffe; 
       
      Nr . 32 in Mai 2010 aus insgesamt 1778 ab März 2004; Kreativzeit, So. 30.05.10 ca. 09:30 – 10:15 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

      Deutschland, deine Mimis
      Lyrischer Aufsatz
       
      Einleitung:
      Wer heute etwas auf sich hält
      Schreibt Krimis, für die Leserwelt.
      Da eher für die Leserinnen,
      Denn, dass sich Frauen gern erspinnen
      Verbrechen, von und aus den Sinnen,
      Ist schon seit Christie nachgewiesen...
      Was können wir nun daraus schließen?
      ???
      Hauptteil
      Es liest auch die moderne Mimi*:
      Hie schon mal Berndorfs Eifelkrimi,
      Da – aus dem „ Genre Mittelalter“,
      Der Zeit von Vogelweide’s Walther –
      Was Schaurigschönes an Verbrechen....
      Und neuerdings kann’s fürstlich zechen
      Bei Mord und Totschlag... auf der Burg...**
      ...
      Und so scheint „Frau“ - heut sehr belesen –
      Trotz Gleichheit jetzt ein Dunkelwesen
      Den höchst frustrierten neuen Männern
      Zu sein, auch manchen Frauenkennern...
      Denn, kann’s nicht sein, dass trocken üben
      Sie heimlich, während sie uns lieben?
      Des Mann’s Affekt? Ein Dreck dagegen?
      ...
      He: Sehen wir es sportlich, offen:
      Der Mann: - schlägt tot, im Zorn, besoffen...
      - Fährt andre platt im Rausch, zum Krüppel,
      - Erschießt, ertränkt, nimmt Seil, schwingt Knüppel...
      War so schon immer – meistens - Täter
      Im Mittelalter, heute, später...
      Da wär’ doch Rache fast normal?
      ...
      Nein! Operiert nicht „Frau“ subtiler?
      Ist Banden-, dann mal Hütchenspieler?
      Benutzt den Geist, braucht nur zu gackern:
      Schon sieht man sich zu Tode ackern
      Geangelte, moderne,  Männer
      - Behauptet gute Frauenkenner -
      Während „Schatz“ dann das Geld ausgibt.
      !!!
      Schluss:
      ... Zu welchem Fazit wir gelangen?:
      Der Giftmord ist zurückgegangen...
      Was immer das auch heißt.
      Nichts gut’s bei Frau? Na, weißt’ ...!
      _____
      * „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, Schlager von Bill Ramsey aus den 60ern im letzten Jh.
      ** http://www.mittelalterkrimi.de/
       
      Nr . 31 in Mai 2010 aus insgesamt 1777 ab März 2004; Kreativzeit, Fr.. 28.05.10 ca. 00:40 – 01:20 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

Evtl noch in Erinnerung?: Hatte vorher die folgenden Gedichte irrtümlch als im Monat “10” geschrieben, eingestellt. Waren natürlich im MAI 10 schon verfasst. Das ist jetzt auch richtiggestellt.
 
In den BLOG: http://blog.rhein-zeitung.de/?p=8681  eingestellt am 21.05.10:
     
    “Herrn Lindner und Forum:
     
    Ich kann nicht mit Abi und Uni glänzen. Bin Autodidakt mit 8 Jahren Volks- und zwei Jahren Handelsschule. Trotzdem (ggfls. deswegen unverbildet?) bin ich bei Fans im Internet als authentischer Poet bekannt, der Verhalten lyrisch spiegelt, Wahrheit gnadenlos ver-dichtet und auch in der Sache den groben Reim nicht scheut, hat dies ein Ereignis - oder eine Person des öffentlichen Lebens - es denn m.E. verdient.
     
    Trotzdem hier mein lyrisches Statement der gemässigteren Art, aus neuen Erkenntnissen heraus, denn endlich befasst sich ein authentischer junger Lehrer mit meinen Gedichten, selbst gnadenlos offen und brutal in seiner Kritik, aber für mich (mein freches inneres Kind, das die bösen Gedichte schreibt) das bewusst gewollte Grenzensetzen, bevor ich weiter unendlich lang ver-dichtete Pamphlete ins Netz stelle, gereimt, wie von einem Blogger geschwallt (fast O-Ton neuer Kritiker).:
     
    Ein neues Gedicht: Nuuur drei Strophen:
     
    "Grenzen setzen dürfen qua Amt – reloaded
    - Meine lyrische Rehabilitierung von heutigen LehrerInnen. Als solches auch ein Aufruf an Politik und Rechtsprechung, Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen - LehrerInnen nicht „im Stich“ zu lassen -
     
    Erschien mir früher mancher Lehrer
    Als schlimmer Geist- und Kopf* -Verheerer,
    Seh ich für Bildung gute Gründe,
    Heut, denn der grauen Zellen Pfründe
    Entstanden auch durch Pädagogen,
    Die härter das Programm durchzogen...
    Ein Kind braucht Grenzen, weiß ich heute...
    ...
    Die Zeiten wurden liberaler,
    Der Handlungsspielraum ist jetzt schmaler,
    So, dass  – sieht man’s im Grossen, Ganzen –
    Die Kinder auf dem Kopf rumtanzen
    Dem Lehrer, und der Lehrerin...
    Und manches langt heut selber hin...
    Mein inn’res Kind findet das schei... äh... schade.
    ...
    Denn heute weiß ich: Nur durch Grenzen,
    Schon früh gesetzt, kann später glänzen
    Die Frau, der Mann, als solches Wesen
    Das schreiben, rechnen kann und... lesen
    Aus wachem Geist, dem gut bestückten,
    Dem manchmal positiv ent-rückten.
    ... Doch vor all diesem stehen... Eltern.
    ______
    * Äußerlich: Kopfnuss; neben Rohrstock und „fliegendem Locher“ selbst noch erlebt.
     
    Nr . 28 in Mai 2010 aus insgesamt 1774 ab März 2004; Kreativzeit, Fr. 21.05.10 ca. 07:30 – 08:10 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de u.a."
     
    Heinrich Albert Ellner
    Deutscher Dichter”

    Er-finderInnen?
     
    Haben DIE* das auch erfunden:
    Frau’n auslutschen, finanziell?**
    Man hört mediengeil*** bekunden
    Frau, dass, aus dem Land vom Tell,
    MANN ihr ging bös an die Wäsche.
    Der bezahle jetzt die Zeche...
    ... Dumm gelaufen, Jörgel,**** gell?
    _____
     
    * Schweiz/Schweizer gemeint: s. meine “Liebe” zu den Schweizern:  http://www.lyrikportal.de/html/schweiz.html
    ** Beispielartikel zu diesem Bezugsfall unter: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,612403,00.html
    *** Über ihren Anwalt, s. Bericht unter z.B. ****
    *** *Auch Schweizer: Jörg Kachelmann. Beispielartikel zu diesem Fall unter: http://www.sueddeutsche.de/panorama/396/511502/text/
     Nr . 26 in Mai 2010 aus insgesamt 1772 ab März 2004; Kreativzeit, Do. 20.05.10 ca. 07:05 – 07:30 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

    IN SICH GEHEN 1
     
    Die Hure starrt sich fürchterlich
    Die Augen aus den Höhlen...
    Und nach des Freiers Nölen
    Meint sie: „Auf den Gedanken-Strich
    Ging ich grad, lass das Ölen.“
    ... Ließ ihn jetzt weiter geh’n, in sich.
    ______
    Nr . 25  in Mai 2010 aus insgesamt 1771 ab März 2004; Kreativzeit, Do. 20.05.10 ca. 0607:00 – 07:05 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

    AMMANN
    -
    Bei meinem höchstlyrischen Treiben
    Ist mir der Rechner ein und alles.
    Jedoch in Stromausfalles Falles
    Kann ich ja – wem sei Dank? – noch schreiben,
    Hab ich dann Schreibzeug auch... am Mann.
    _____
    Nr . 24  in Mai 2010 aus insgesamt 1770 ab März 2004; Kreativzeit, Do. 20.05.10 ca. 06:45 – 06:55 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a. 

      Kurz und knapp? Der Bart ist ab!
       
      Dieses Gedicht? Ohne Bedeutung.
      Ist ein Versuch der ersten Häutung.
      Entfleucht mir, zaghaft, so, als kurz
      Gehaltener Gedankenfurz,
      Verlangt von meinem Lehrer...
      _____
       
      Nr . 22 in Mai 2010 aus insgesamt 1768 ab März 2004; Kreativzeit, Mi. 19.05.10 ca. Uhr  16:20 – 16:25 Uhr
      © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

    Es war nicht alles schlecht
     
    Verdammte Scheiße, ist doch schön
    Auf all das jetzt zurückzuseh’n,
    Das ich geschaffen in den Jahren,
    Da ich die Lyrik „durft’“ erfahren.
    ...
    Doch hab ich mich oft bös verzettelt,
    Reimte zu lang, hab auch gebettelt,
    Den Großen Dichter zu erhören....
    Nur ließ sich „draußen“ niemand stören.
    ...
    Nun seh ich endlich einmal Grenzen...
    Will nicht mehr durch Narzissmus glänzen,
    Sondern das routiniert Gelernte
    Umsetzen, in das noch entfernte
    ???
    Versmass, in Rhythmus, Reim und Metrik...
    Will fort von Masse – such Ästhetik,
    Gepaart mit diesem jungen Geist,
    Der die Gedichte dacht’, zumeist...
    ...
    So bin ich auch hier guten Mutes,
    Dass sich was tut. Ich denk: Das tut es,
    Denn: „Heinzel will jetzt lernen.“
    ________
     
    Nr . 21 in Mai 2010 aus insgesamt 1767 ab März 2004; Kreativzeit, Mi. 19.05.10 ca. Uhr  16:30 – 16:50 Uhr
    © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
AUFWÄRTS: Ab jetzt Gedichte in kontinuierlich steigender Anwendung von Empfehlungen meines konstruktiven Lehrer-Kritikers, vor allem erst mal KURZ + KNAPP = Essenz.

Abwärts und auf der Homepage noch weitgehend eingestellt: Gedichte aus der Vorkritikerzeit.
 
Mai 2010
 
Die abwesende Zeit
 
`S gibt `ne Zeit  – recht fürchterlich -
- In der Mensch nicht Fleisch, nicht Fisch
Ist - sich fühlt - nach Kindertagen
- In der Eltern ständig klagen
Über trotziges Verhalten,
Das fies querkommt diesen Alten,
Weil ihr Sprössling - ihre Kleine –
Plötzlich nicht mehr ist... das Feine,
Sondern aufmüpft, in Gekeile.
~
Pubertäres Provozieren?:
Pink die Bluse, pink die Boots.
Herrlich hässlich seh stolzieren
Dieses Lärvchen frechen Mut’s,
Ich, durch Mayens Einkaufsmeile...
...
Scheint niemandem zu gehören...
Um den Hals schrecklich’ Geperls...
Schleckt ein Eis, lässt sich nicht stören
Von den Blicken doofer Kerls...
Schleicht in Weile, kennt nicht Eile...
...
All die Hetzer, Sputer, Renner
Müssen um dies Hindernis
Stets herum. Und mancher Penner
Macht draus auch noch ein Geschiss.
Trotzdem stiert der Bock, der geile...
...
Doch das kann dieses Gebilde:
Halber Mensch, halb Kleiderschrank,
Nicht erschüttern, denn die wilde
Larve ist nicht wirklich krank:
Wird schon Frau. Nun, ja: Im Teile.
???
Was will uns der Dichter sagen?
Da war was vor vielen Tagen
Als eig’ne Adoleszenz
Und ver-rückte, einst im Lenz,
Als Teil menschlicher Natur
Auch uns, die wir auf die Spur
Unsres Lebens blicken.
... Sollten selbst ver-rücken
Wieder mal... für eine Weile.
_______
 
Nr . 18 in Mai 2010 aus insgesamt 1764 ab März 2004; Kreativzeit, Mo. 17.05.10 ca. Uhr  07:35 – 08:10 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.

Zyklus: „Poetische Inspirationen, resultierend aus dem Besuch der Buchhandlung Reuffel in Mayen am 14.05.10, von ca. 20:00 bis gegen 21:30 Uhr“. Ute Bales stellte ihren neuen Roman „Peter Zirbes“* vor.

A. Neid, Missgunst und Raffgier – Drei tödliche GevatterInnen
 
Kamen mir schon dort* Gedanken:
„Schlimm, dass Menschen daran kranken,
Dass sie ständig was vergleichen...
Sind sie arm: Sich mit den Reichen...
...
Doch auch unter ihresgleichen
Gibt es jeweils kranke Zeichen:
Gleich arm ist man solidarisch...
Etwas mehr macht schon barbarisch...
...
Nicht versteh’n kann ich die Reichen,
Die dann schon erbärmlich kreischen,
Fehlt aus ihrem Mammonspeicher
`Ne  Million... Welch Herzerweicher
...
Für den, dem nur fehl’n zum Leben
Ein paar Euro. Zugegeben...
Manches hat der selbst verbockt,
Der jetzt nur auf Kisten hockt...
...
Doch oft gibt es Schicksalsschläge
Die des ABHÄNGIGEN Wege
Nachhaltig - und böse - stören...
Wollt’ partout ja nicht drauf hören,
???
Dass da stets die Raffinierten
Nur auf seine Kohle stierten,
Die sie dieser „tumben Flasche“
Zogen sanft dann aus der Tasche,
???
Weil sie ihn so lang beschleimten,
Als noch Euros aus ihm keimten.
Auch Cents hat des Mammons Filz
Abgeerntet wie ein Pilz,
???
Der mit Myzel und mit Sporen
Überzieht das, das verloren.
Oder: Katz spielt mit der Maus,
Die kommt auch nicht wieder raus.
~
Wer sich aufgegeben,
Der beschloss sein Leben
Selbst, weil er sein Kind zerstörte,
Nicht die inn’re Stimme hörte...
???
Die ihm stets zurief: „Kehr um...“ „
_______
 
Nr . 11 in Mai 2010 aus insgesamt 1757 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 15.05.10 ca. 00:20 – 01:05 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
 
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B: Trilogie zum freien Denken und auch Handeln
- Selbst relativ unbeachteter Poet mit dem inneren (narzisstischen) Anspruch auf Anerkennung, fühlte ich mich dem Protagonisten in seinem Heischen nach Beachtung seines Talentes, insbesondere aus dem Umfeld heraus, stark verbunden. Doch auch  klare Gedanken zur geistigen und physischen Freiheit lassen mich diese Trilogie denken, empathisch empfinden und dann niederschreiben  -
 
1.  Wacher Geist - Staatsfeind* Nr. 1
 
Wacher Geist birgt Renitenz.
Harmlos, die Skurrilen,
Mit ihr’m freien inn’ren Kind...
Sind sie eben dann... Erfinder...
...
Doch, ob Winter oder Lenz,
Ist’s solch Denkers Hauptendenz
Querzudenken, durchzuspielen.
Meistens auszuführ’n mit vielen:
- Was Despoten* stört die Kreise
- Unbequem auf andre Weise
Ist denen, die’s Volk ausrauben,
Sei’s auf Treu* hie, dort durch Glauben.*
...
Wer so denkt im Winter, Lenz,
Den lässt nicht lang spielen
Andrer böses inn’res Kind,
Von dem Über-Ich beherrscht.
 
* Im Sinne von wahlweise: Gefährlich für Familienpatriarchen - für ein postengeiles Beamtentum - für selbstherrliche Betriebsinhaber, wider besseres Wissen – für einen Raubtierkapitalismus - für Kirchenfürsten, weil solche Denker und Verkünder gerade die Sünden der scheinheiligen Prediger offenbaren, die sie selbst dem Nächsten vorwerfen, und sogar – konfessionsartbedingt - noch beichten lassen –gefährlich auch für Despoten und Diktatoren, die ein ganzes Volk be-herrschen.
 
Nr . 12 in Mai 2010 aus insgesamt 1758 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. .15.05.10 ca. 01:10 – 01:35 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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2. Neid, eine Pfahlwurzel des Übels, sich krankhaft mit anderen vergleichen zu müssen
 
Schon zu allen Zeiten
Stört der, der viel denkt,
Dies Spiel an den Seiten
Wo man gerne henkt
Ihn... dann Leser und Zu-Hörer...
...
Filterlos zu denken
Bringt schon Chefs die Gräu’l.
Auch, die Staaten lenken,
Werfen mit Geheul
Ihre Wölfe auf solch Störer...
...
Doch die schlimmsten Tiere
Komm’n aus eig’nen Reih’n...
Mit Gejaul, Geschmiere
Können’s nicht verzeih’n
Den Erfolg. Werden Zer-Störer...
____
 
Nr . 13 in Mai 2010 aus insgesamt 1759 ab März 2004; Kreativzeit, Sa.15.05.10 ca. 01:35 – 01:50 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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Die Gedanken sind schön frei
 
Erraten kann man nicht, Gedanken...
Auf jeden Fall bis heut noch nicht.
So auch nicht von den wirklich Kranken:
Vernebeln absichtsvoll die Sicht.
???
Politisch gibt’s manch’ Psychopathen,
Die übernehmen gerne Staaten.
____
 
Nr . 14 in Mai 2010 aus insgesamt 1760 ab März 2004; Kreativzeit, Sa.15.05.10 ca. 02:00 – 02:10 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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C: Andere Gedanken
 
Späte Folgen
 
Es ist nicht Art eines Narzissten
Sich, wenig, vor dem Volk zu brüsten...
Doch ist er dabei krankhaft eitel
Und lässt so der Satire Beitel
Tief eindringen in seine Seele...
...
Dort wühlt der Stahl in schlimmen Schmerzen
Und ist der Pfahl in krankem Herzen,
Der zäh und still weckt Aggressionen.
Und diese Kränkung schnell entlohnen
Will er dem Umfeld, erst verbal...
...
Hilft das noch nicht, man stichelt weiter,
Entzündet sich die Wunde. Eiter
Wird sich lang bilden, bis Narzissmus
Ihm explodiert zu Terrorismus,
Zu Mord. Er nimmt meist andre mit...
____
Nr . 15 in Mai 2010 aus insgesamt 1761 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 15.05.10 ca. 02:10 – 02:30 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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Der Sinn des Leben
- Dank an Michael und Marco -
 
Erst war kurz, die Kindheit,
Mit Lachen, mit trauern,
Die Jugend. Beim Bauern
...
War dann dieser Unfall...
- Narzisstische Kränkung...
- Mein Geist in Versenkung.
...
Das Leben der Meisten
Musst ich fortan teilen:
Durch Jahre zu eilen.
...
So ging ich die Wege,
Die guten, die schlechten...
Ach, meistens die rechten...
~
Dann kam nach Jahrzehnten:
- Der Geist aus der Kammer;
Mein Kind ließ den Jammer
- Das Glück an die Seite
 
Aus irdischer Weite
- Erkenntnis nach langen
Gedanken, und fangen
???
Ließ sich so, bis heute,
Als Lebensgewinn:
Mein eigener Sinn.
____
Nr . 16 in Mai 2010 aus insgesamt 1762 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 15.05.10 ca. Uhr 08:25 – 08:45 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
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NEUE Gedanken über “richtige” Lehrer
 
Ich habe, hatte, gegen Lehrer
Schon früh etwas. Sie, Geistbeschwerer,
Versuchten meinem Kind zu ziehen
Gedanken, die heut noch entfliehen
In ungeahnte Himmelshöhen,
Zurück – PENG – in den Unterricht...
~
Doch jetzt ist diese Lebenslüge
Des inn’ren Heinzel zu Genüge
Bedient, beackert, abgedroschen,
Wie ausgetret’ne Filzgaloschen...
Ich streif der Kindheit letzte Räude
So ab von mir, mit großer Freude...
...
Denn nun denke ich etwas milder:
Seh’ Lehrers Trachten bei heut wilder
- Manch lernunfähig dumpfer - Klasse,
Gefährdet quasi, denn solch Masse
An Ignoranten – sei’n wir ehrlich –
Sind, derart, für den Staat gefährlich...
...
Doch mach ich hier nicht gleiche Fehler
Als Neu-Realitätsverhehler.
Ich war ja selbst einer der Eltern,
Die’s laufen ließen, statt zu keltern,
Heißt, Fernseh’nschau’n schon früh zu filtern,
Bei da schon schlimmen Filmen, Bildern...
~
So denn mutieren heute Lehrer
Zu Ausputzern, was Geistverheerer,
Die Eltern - mehr als Unterlasser -
Verursachten. So, mancher Hasser,
Kommt, kommt er, psychekrank zur Schule
Und pöbelt dort auf hartem Stuhle...
...
Was ist zu tun, werden Sie fragen?
Das ist kein Werk von Jahr’n und Tagen.
Es ist Gesellschaft, die „die Werte“
Verwarf, als sei’n sie das Ver-kehrte...
Auch lässt ein Sparen an den Wurzeln,
Schon sichtbar, Demokratie purzeln...
???
War nur kaum hundert Jahre Mode:
Durch Seelenkälte kam’s zum Tode...
Oder so ähnlich.
_________
* Keine “Oberlehrer”
 
Nr . 17 in Mai 2010 aus insgesamt 1763 ab März 2004; Kreativzeit, Sa. 15.05.10 ca. Uhr 08:50 – 09:35 Uhr
© Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen-Kürrenberg. Ich publiziere z..Zt. nur unter www.lyrikportal.de  u.a.
 
 

 

Kunst-Veranstaltungs-TERMINE in Mayen, mittlere Stehbach.   Allgemeine INFOs zur Kunst- & Kulturszene  s. MAYEN   

ATELIER Stehbach 44, 56727 Mayen (Höhe Rückseite Stadtverwal- tung). Anwesend möglichst MO - FR von 09:00 bis 17:00 Uhr. Erreichbar sonst unter 02651 4952263; Rückfrage unter Mobil: 0163 1639278 oder Email feedback (at) lyrikportal. de  

P1040608
P1030768
P1040177

 

ELLNERs Digital-ART aus eigenem Bild- und Datenmaterial aufwändig bearbeitet. Folgende Muster-C-Prints auf Leinwand (ohne Logo) präsentiere ich daneben auch in meinen Schaufenstern oder in den Atelierräumen. Besuchen sie mich.
BILD0039a3dknrand2 BILD0039astrahlnegArShWafarand
P1030032arand1 Galaxie1
Winter auf der Halde GrGeBlSchwgewspitze2 Wasserrippl
Stuhl swrot1 BILD0287rolltyprand
DöppekoocheemherdPlanet.Mond.pg1 IMG_0067.CR3
Acryl-Exponate 2007 - 2009 präsentiere ich z.Zt. nur in den Atelierräumen. Die Malerei habe ich zu Gunsten anderer Aktivitäten mental zurück- und physisch b.a.W. eingestellt. Vorhandene Werke werden abverkauft. Ich empfehle daher einen rechtzeitigen Besuch. Sonst s.
http://www.galerie-ellner.de/html/gemalde_0.html Weitere Abbildungen folgen dort
BILD0011 Im Hafen I2
BILD0007
Verschieden...es.
Wie hier: MARCEL Proust auf “Pere Lachaise” in Paris besucht und ein Blümchen abgelegt.
P1020344
Paris 18.-22.08.08 – I. Pére Lachaise
Marcel Proust
 
Nun, Marcel Proust, Du alter Sack,
War auch Dein Leben „Hick und Hack“:
Mal Asthma, Schwäche, Schwulitäten,
Dass - neben Deinen Qualitäten
Des Geistesmenschen, Literaten -
Du stets suchtest verlor´ ne Zeit.
...
Jetzt liegst Du hier seit vielen Jahren...
Doch, das ist für mich abgefahren,
Dass ich an Deinem Grabstein stehe...
So wird mir doch schon etwas wehe
Ums Herz, wenn ich die Blume lege,
Nun etwas still, nicht weit vom Wege,
...
Im Blick, hier, unsre Endlichkeit.
______
 
Nr. 14 in August 2008 aus insgesamt 985 ab März 2004; Kreativzeit: So. 24.08.08 ca.13:00 – 13:25 Uhr
©Heinz-Albert Ellner

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 Startseite Stand September 2010; Unterseiten können abweichen;  © by Heinz-Albert Ellner; 

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