Heinz - Foto Bertram02
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H.A.ELLNER - Deutscher Dichter

          Robust lebensechte Lyrik eindeutig nach Ellner-ART

gummibanner

 www.helft-ben.de ! z.Zt. wichtiger denn je

Weitere Ellner-HPs: www.jammerdeutschland.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.deww.ellner-art.de/html/digital-art_0.html  www.ellner.tv  -
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Screenshot - brauhaus1
Verdichtete Zeitereignisse allgemein und gereimte Geschichten aus dem Leben eines Taugeviel.
Politisch Lied sei garstig Lied? Ein Tropf, der nicht die Zeichen sieht....
Dass ich auch anders kann, s. http://www.lyrikportal.de/html/mayer__anna.html oder http://www.lyrikportal.de/html/tod_-_nachrufe_u_a_-_.html
Ältere Gedichte unten, bitte scrollen - EMail-Empfänger: Hier immer neueste Version.
Mitteilung in eigener Sache:
Sehen SIE mich, bzw. meine geistigen und Kunst- Erzeugnisse, doch mal als Wertanlage!
Würden Sie Genussscheine auf meine Zukunftsaktivitäten hin zeichnen, wie sie als “neue” bzw. “ideale” Finanzierungsidee kolportiert werden?!  Zinsen/Dividenden “zahlte” ich als z.B. ELLNER-Lyrik (Einzel-Werke handsigniert usw.) oder ELLNER-Kunst aus Bestand bzw. Auftrag als Portrait usw.?
Keine Genusscheine, lieber direkter Kunstkauf in einem einzurichtenden SHOP?
Wie sollte ich vorgehen? Konstruktive Vorschläge erbeten unter  feedback(ät)lyrikportal.de .
Denn Sie wissen: Ich lebe “mein kontrolliert gesteuertes Narzisstsein” in von mir geschaffenen “Lyrogrammen”, “ELLNERs gereimte Aufsätze” oder dem Gedicht “wunderbar” aus. Wie, im Januar schon nachdenklich- agressive Gedichte zur persönlichen Befindlichkeit? Ja: Ein Zeichen, dass sich erneut “ETWAS” bewegt!
Ergo steht mental eine größere Entscheidung an! Jetzt, im Alter, noch als POET, GALERIST, GESAMTKÜNSTLER ein SPÄT-UNTERNEHMER mit Höhenflügen? Auch hier: Ja. Doch keine Bange: Beim Versuch von finanziellen Eskapaden zieht mich meine wunderbar konsequente Frau schnell wieder auf den Boden zurück. Pekuniär “armer” Rentner, werde ich deshalb/trotzdem “Wege der Finanzierung meines Genies als Selfmarketing” finden müssen, denn ich habe noch viel vor, und Kredite oder Darlehen nehme ich nicht auf.
Ich danke aber schon mal für unbekannte ideelle Förderung durch Multiplikatoren.
Als Entscheidungshilfe werde ich die rechte Leiste mit mehr Bildern und INFOS zu angedachten Vorhaben bestücken! Ansonsten Vorab-INFOS zur Kunst unter http://www.ellner-art.de/index.htm (wird bald erweitert).
 
JANUAR 2012 (Nur für Januar 2012 Gedichte zu mir selbst in ROT)
    Weit ent-rückt, das wahre Glück: Phantasie ist... alles!

    Schön ist es, Narzisst zu sein...!
    ... Spürte eben* im Gedicht,
    Dass mein inn’res Hundeschwein
    Auf dem Rückzug ist und nicht
    Länger hemmen kann mein Ego.

    ...
    Hab zwar auch bisher gereimt,
    Und wohl Gutes losgelassen,
    Dabei wenig nur geschleimt,
    Aber jetzt kommt „Hoch, die Tassen“,
    Denn das war bisher `ne... DEPRI...
    ...
    Jetzt beginnt, sagt mir die Nase,
    Nach den schwunglosen Tendenzen,
    Jene manisch-schöne Phase,
    Mit der Muse tollen Tänzen,
    Ob auf Leinwand, Foto, Stein...
    ...
    Aaaber: Erst muss fertig sein,
    Der Geschäftsraum, wo der Künstler
    Und aktionsent-rückter Spinner!
    Sich geriert als Farbenbrünstler:
    Alles aber als Gewinner
    ???
    Wunderbarer Selbsterfahrung,
    Durch des Kindes** Offenbarung:
    „Mach das, was DIR Freude macht,
    Auch, wenn mal das Umfeld lacht:
    Wer ZULETZT lacht, lacht am besten...“

    _____
    * Gedicht Nr. 2365
    ** Das - nach geistiger Entfernung von alten Kindflüsterern aller Art - heute filterlos denkende, und sich nun nach außen viel erlaubende innere Kind. Gute Erläuterung der These unter http://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind 

    Nr. 31 für Jan. 2012 aus insgesamt 2366 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 25.01.12, ca. 00:30 – 01:00 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  -  www.mein-kuerrenberg.de  -  www.jammerdeutschland.de

     
    ELLNER, ELLNER über allem!*

    Gursky sei DER Foto-Hype??
    Sag ich: „Scheiß, von wegen!
    Mit schrieb’s Schicksal auf den Leib,
    Quasi, dass nach Wegen,
    Die, verschlungen, mich spät führen
    Auf die Musenhöhen, küren
    ???
    Man mich wird als Fotograf,
    Der - auch da ein Künstler - traf
    Sein Motiv bei Tag und Stunde,
    In Minute, zur Sekunde,
    Da’s laut Urknall war beschieden!:
    ... ELLNER über all’m, hienieden:
    Auch beim Foto. Basta!
    _____

    * http://www.zeit.de/2012/04/Gursky   Wer ist schon... GURSKY? Ein Nichts gegen...mich, den dito begnadeten Fotokünstler... sagt man... Wer ist denn  man?... Na... ICH, der narzisstische Gesamtkünstler im gereimten Wort und im Bilde aller ART.

    Nr. 30 für Jan. 2012 aus insgesamt 2365 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 25.01.12, ca. 00:05 – 00:25 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  -  www.mein-kuerrenberg.de  -  www.jammerdeutschland.de
       
      Mir fällt auf...: Es gibt mehr Schneegen*

      Mir fällt auf: Es sollten fließen,
      Bald, die Bächlein. Und in Wiesen
      Müssten Gras und Kräutlein sprießen?

      ...
      Aber was ist, wenn kein Bächlein
      Flösse, weil es fehl’, das... Schneelein?
      Ergo auch das muntre Rehlein
      Zahle so ein schlimmes Zechlein?
      ...
      Das wär’ scheiße, denn die Schuld,
      Die trüge ich, weil große Huld,
      Ich - als Erderwärmungsheischer -
      Werf’ da auf den Wärmespeicher:
      Unser aller gute Sonne,
      Die in ihrer güt’gen Wonne
      Warm beschein’ – winters - mich Zwerg,
      In dem kalten Kürrenberg...
      ...
      Doch der Urknall in sei’m Wirken
      Wird Natur ja neut erwecken:
      Zweiglein gegen Himmel strecken
      Werden wieder Buchs und Birken.
      ...
      Auch das Bächlein wird dann fließen,
      Weil:... Es wird in Strömen gießen,
      Statt es schneit. Ich werd’s genießen.

      ______
      * Kunstwort aus “Schnee” und “Regen”
       
      Nr. 29 für Jan. 2012 aus insgesamt 2364 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di.. 24.01.12, ca. 23:05 – 23:40 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.dewww.mein-kuerrenberg.dewww.jammerdeutschland.de
 
    Untergang der „Costa X“ wären Peanuts, weil „ganze Europa“ versinke?

    Staatsfinanzen, Schuldenschnitt,
    Wer kommt dabei heut noch mit?
    Wenn die Politik Petarden*
    Zündet, mit neuen Milliarden,
    Die Europa retten sollen?

    ...
    Täglich die Gazetten wimmern,
    Dass die Krise sich verschlimmern
    Würde, wenn nicht große Kohle
    Nachschöb’, man, tief an die Sohle
    Von Europas Fundament...
    ...
    Rettungsschirm, ob Rettungsanker:
    Der Verbund ist längst ein kranker,
    Seit dies Land der Täuscher, Trickser
    Drin ist, in Europas Mixer
    - Griechenland -, ging’s schon bergab.
    !!!
    Jetzt geht’s an den Speck:
    „EURO“ sei bald weg,
    Sagen die Auguren,
    Selbst des Geldes Huren.
    ...
    Denn die Angst ist groß,
    Dass ihr ganzes Moos
    Futsch ist?!: Über „LOS“,
    Neu beginnt, die Chos’.
    ...
    Ergo wird gewettet,
    Dass Deutschland ja rettet,
    EUROpa  - auch nicht -
    Mit seinem Gewicht...
    ...
    Nur: Fickt „MERKOZY“**
    Sich nicht selbst ins Knie?
    Wahlen steh’n hie nicht
    An, doch da!... `S Gesicht
    ...
    Könnte, bei dem Dillettieren,
    Trotzdem dabei `s Volk verlieren!
    ... Kommt es zu dem Crash,
    Zahlen WIR die Zech’
    ???
    Nur SOROS***lacht frech:
    Prall wird seine Täsch’!

    ____
    *finanzielles Feuerwerk
    ** Kolportiertes Kunstwort aus „Merkel“ und „Sarkozy“
    *** philanthropisch-heuchlerischer Spekulationsgewinnler http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros

    Nr. 28 für Jan. 2012 aus insgesamt 2363 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di.. 24.01.12, ca. 21:10 – 21:35 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  -  www.mein-kuerrenberg.de  , www.jammerdeutschland.de
 
 
Gesetze gegen Diskriminierung wegen Alters*? Da muss ich aber noch schnell ätzen:
„Scheiß auf die fetten Alkopupsis und senilen Renitenz-Rentner! Außerdem:

Verdammt! Schon wieder kommt was Neues?:
Der Teenie sei ein Reh, ein scheues?
... Die haben Sorgen, diese Deutschen!
Und auch die altersstarren Leutchen
Fühlten sich auf den Schlips getreten,
Wenn wer vor Freude nicht trompeten
Will, weil man sich nicht für solch dreiste
- Hie jugendlich, dort alte, feiste -
Figuren mag partou erwärmen,
Die – jung - rumpöbeln, grundlos lärmen
- Alt - sich an Kassen vor dich drängeln,
Dich auf der Strasse, schleichend, gängeln?

???
Die wollen jetzt doch Schongesetze?
Dass ich nicht vorher noch schnell hetze,
So lang es gilt - da, Hirnlos-Rentner,
Dort kaum erwachs’ne Doppelzentner -
Noch aufzufordern - vor der Schonung! -
Doch lieber dann in Heim und Wohnung
Zu bleiben! Denn so nimmt mir keiner
Der – ach - verfolgten Schützungs-Meiner
Den Vorrang - oder auch die Ruhe -
Durch jeweils nerviges Getue:
... Kein fettes Kind in Gass’ und Strasse,
Das mich vom Bürgersteige blase.
!!!
... Oder die Uralt-Veteranen
- Vermeiden gerne Bus und Bahnen -
Die fahren vor mir, regelmäßig!
... Wenn ich hab’s eilig und gefräßig
Drauf warte, sie zu überholen,
... Grad dann beginnen umzupolen,
Sie, und rasen ver-rückt von dannen!
... Bis wieder auf die Folter spannen
- Wenn’s für’s Vorbeizieh’n ist zu spät -
Sie mich;  der Scheiß dann weitergeht!
... Nicht mal erwähnt sind diese Säcke,
Statistisch, wenn an nächster Ecke
???
Ich, der Gereizte, Vorfahrtsrecht,
Dann nicht beachte!... Scheiße, echt:
Da komm’ mir keiner mit Verboten
Zu solchen Jung-, ob Alt-, Idioten!
... Zu denen... ich... mich - klar! – ... nicht... zähle! :-)
Obwohl ich hier auch nicht verhehle:
Ich bin...zwar... Rentner,  doch ein fitter
Und steh zu meinem Wortgewitter!
... Mit grad mal sechsundsechzig Lenzen
Kann ich noch mit Talenten glänzen,
Dass: da der tumbe Geistesrentner,
Dort jener faule Doppelzentner,
???
Gehör’n zusammen in den Sack.
Es trifft den Richtigen: Zack, zack...
...Die Schützeritis nimmt ja förmlich Überhand!
Denn, wenn solche vereinten Trottel
Erst durch ein Schongesetz so was wie den § 51 STGB a.F.
(Neu §§ 19-21 STGB) haben, dann...
Haben „die Normalen“ nix mehr zu melden...
„Alle Geschützten der Republik “ klagen sich dann
Durch “die Instanzen”, bis wir durch Anwälte bzw. Gerichte
Eine Rechts-Diktatur haben. Und was sich auch ein Anwalt 
Heute schon leisten darf, zeigt z.Zt. ein gewisser Herr Christan Wulff.**
Neben (Oberbe-)LehrerInnen, bilden sie heute unsere politische Elite.“
???
„... Ich wünschte, es wäre Nacht, und die Preussen kämen...?
Ach was, da war man auch nicht freier...
Trotzdem:  „Gute Nacht, Deutschland,
Du... Bä & Bä -Republik...Du!“
***

________
* Referenz-Artikel unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,810881,00.html
** Neuestes: http://www.tagesschau.de/inland/nordsueddialog110.html
*** Bänanen & Bäkschisch-Republik


Nr. 27 für Jan. 2012 aus insgesamt 2362 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo.. 23.01.12, ca. 22:45 – 23:55 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de , www.jammerdeutschland.de

 
    Schickedanz, Madeleine 3. Die Wiederauferstehung? Doch dann: Wohin, mit dem vielen Geld? An windige Berater verschleudern?  NEIN!
    Mein unverschämt-logischer Vorschlag: Gnä’ Frau werden geniale Projekte fördern, so u.a. den begnadeten “Gesamtkünstler ELLNER” mit seinem Vorhaben  in Mayen ... TSCHAKKA
    (s. dazu ständige Seite: http://www.lyrikportal.de/html/schickedanz__madeleine.html )

     
    Verdammt: Einst die lahme
    Harz IV-Abstiegs-Dame*,
    Nimmt durch neue Flocken
    - Und schmissige Locken
    Mit stirnkesser Welle -
    Erst langsam,  jetzt schnelle,
    Da, ein, IHRE Stelle?**

    ...
    Noch nie war sie SPONTI
    - Macht auch nicht „auf  CONTI“
    In Schaefflerschem*** Stile -
    Doch Banken - wie viele? -
    Haben ja, gerissen,
    Auch Reiche beschissen...
    SIE will es jetzt wissen!
    ...
    Gibt’s erst Milliarden*
    Wird sie* zum Geparden,
    Dann zieht’s – äußerst helle –
    Zurück, sie, zur „Quelle“!
    Das ahn’ ich: Die Zähe
    Hält - wie ein Fähe -
    Zum Erbe die Nähe...
    ...
    Ich würd’ es ihr gönnen!
    Wenn nicht neu zerrönnen
    Erstattete Zaster
    Durch ihr schlimmes Laster
    - Wie bei reichen Frauen - :
    `Nem Arschloch zu trauen
    Und darauf zu bauen.
    ...
    Dann wär’ es doch besser:
    Statt an den Mitesser
    Mal Geld zu verschenken,
    An Dichter zu denken,
    An geistreich-Poeten
    In irdischen Nöten:
    Mir ging es nicht flöten!
    ...
    Ein, zwei, Millionen
    Die würden hier klonen
    In unserer Eifel
    - Und das ohne Zweifel -
    Durch Künstlers Talente
    - Der Kleingeist nicht kennte -
    Großstadt-Ambiente.
    ...
    Auf ganz neuen Wegen
    - Zum lokalen Segen -
    So könnte man spenden
    Mit offenen Händen.
    ... Um einiges schlauer,
    Wär’ solches von Dauer,
    Gell, Frau Madeleine?!
    ???
    Wir werden ja seh’n.

    _____
     
    * http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/quelle-erbin-schickedanz-verarmte-milliardaerin-1698784.html   
    ** http://www.bild.de/geld/wirtschaft/madeleine-schickedanz/ex-quelle-erbin-madeleine-schickedanz-milliarden-klage-gegen-bank-22167758.bild.html# 
    *** http://www.lyrikportal.de/html/geier__gier___company_.html

    Nr. 26 für Jan. 2012 aus insgesamt 2361 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo.. 23.01.12, ca. 06:50 – 08:10 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de , www.jammerdeutschland.de  
 
Die Kraft der zwei Wurzeln

Wer glaubt, mal Prinz, mal Schweinehirt,
Die hätten sich in mich verirrt,
In meinen explosiven Geist?
Der täuscht sich! Ich behaupte dreist:
Ich bin’s, in Personalunion!
...
In hab Faktoren aus der Gosse,
Der Armut, auch der Narrenposse,
Der groben Worte, wie dies: „ Scheiße“,
So leb’ ich die vulgäre Weise
Aus, im Gedicht, und schäm’ mich nicht.
...
Doch ist da in mir auch der Prinz,
Geboren in der Rheinprovinz
Mit Geist - behauptet - edler Ahnen,
Die mich ja auch darin ermahnen,
Die tief’ren Werte zu ergründen.
...
So sind wir zwei auf Lebens-Reise:
Der eine laut, der andre leise...
Und das ist das ambivalente:
Hie tumb, da das Intelligente.
Wobei das Zweite Überhand
...
Gewinnt, als starkes Unterpfand
Für Späterfolg und Welterkenntnis...
Und dass dies nicht so schnell zu End’ ist,
Denke ich viel, lass es geschehen
Und werd’ den Weg zu Ende gehen,
...
Bis mir bestimmt der Tod, dies’ Ende.

_____

Nr. 25 für Jan. 2012 aus insgesamt 2360 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So.. 22.01.12, ca. 16:50 – 17:25 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de    - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de 
 
    Warum jetzt eigentlich noch... weiter?

    Für wen hab ich bisher geschrieben,
    Warum hab ich das all’s gemacht,
    Von inn’rem Zwang hart angetrieben?
    Schrieb viel am Tag, mehr in der Nacht,
    Gedichte, bisher ohne Ende?

    ...
    Warum ist mir das Reimen wichtig,
    Das ich so spät ja noch erlernt?
    Oder ist’s das gerade? Richtig!
    Denn ich bin weit davon entfernt,
    Des Geistes Phantasie’n durch Hände
    ...
    Und Tastatur schon abzuschließen,
    Die noch in breiten Strömen fließen...
    Ach, ja: Ich schreibe, weil ICH’s will,
    Nach Stimmung laut, dann auch mal still,
    Für mich, weil all das sonst verschwände.
    ...
    Denn das, was „beinah“ wär’ geschrieben,
    Behauptet, ist es ohne Wert:
    Ist ja schon stets im „Off“ geblieben:
    Ein „faaast“ gefangnes wildes Pferd!
    Da füll ich lieber echte Bände...
    ???
    Auf, dass mir diese Geistesjugend,
    Die mir so spät DEN Weg noch weist,
    Erhalte auch so manche Tugend.
    Ich freu mich über diesen Geist.
    Dass ich den Weg – bewusst – vollende.
    __________

    Nr. 24 für Jan. 2012 aus insgesamt 2359 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr.. 20.01.12, ca. 23:20 – 23:45 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de 
     
      Scheiße! Viel zu früh...

      Ich legte mich, zu sterben!
      Bestellte - fast - die Erben.
      Denn da,  „in Höhe Herz“,
      Verspürte ich „DEN“ Schmerz!
      Wer machte hier `nen Scherz?
      ...
      Dann hörte ich, wie’s krachte,
      Und ich lag da und dachte:
      „Jetzt ist’s wohl gleich vorbei,
      Durch diese Sterberei?
      Doch ich tat einen Schrei
      ???
      Vor Glück, denn knapp und kurz
      Entfuhr ein Donnerfurz.
      War ungünstig geparkt:
      Glich einem Herzinfarkt...
      ... Doch fit, für’n Denkermarkt?
      ???
      ... Bestellte, nicht, die Erben.
      ___

      Nr. 23 für Jan. 2012 aus insgesamt 2358 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 18.01.12, ca. 22:10  – 22:35Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de  
       
     
     
    Herz verloren?* - Heiße Ohren!

    Normalerweise ist, ein Herz
    - Ob mit, lieber dann ohne, Schmerz -
    Schön in des Menschen Brust verwahrt,
    Bei solchen un- , auch vollbehaart,
    Ob Kind, ob Alter, recht bejahrt.

    ???
    Auf jeden Fall hängt es nicht lose,
    Wie bei `nem Feigling: In der Hose...
    ... Verlor dann nicht mal diesen Klumpen
    In Heidelberg, bei Weib und Humpen
    Wer, der im Suff sich nicht ließ lumpen?
    ...
    Doch auf der Strasse, ohne Scherz,
    Verlor man wohl noch nie, ein Herz?
    Was hier* aber ist wider-legt!
    ... Dann hat man’s wieder „rein“gelegt..
    Jetzt, es in IHR* nun weiterschlägt:
    ...
    Glückauf, für langes Leben, pur,
    Nach der robusten Prozedur,
    Denn glatt ging’s dann im Krankenhaus.
    Und: Stolp’rer machen nichts mehr aus,
    Dem Herzchen, jetzt, tagein, tagaus.
    ...
    Den Crashtest“ hat es glatt bestanden.

    _____

    * http://www.rp-online.de/video/aktuelles/sanitaeter-laesst-spenderherz-auf-die-strasse-fallen-1.2672821   Artikel zum Video, Zitat RP-Online: „Sanitäter lässt Spenderherz auf die Straße fallen. Bei Organtransplantationen kommt es vor allem auf Schnelligkeit und Sorgfalt an. Da ist ein Missgeschick wie dieses besonders peinlich. Das Spenderherz blieb bei dem Zwischenfall aber unbeschädigt.“ Zitatende

    Nr. 21 für Jan. 2012 aus insgesamt 2356 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 18.01.12, ca. 23:00 – 23:20 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de  

     
       
      Ein Kindlein* sei an allem schuld?
      – Wie, schon wieder so ein Bankert? -

      Einfach wird’s, das Winterwetter
      Zu bestimmen, sagen Forscher?!*
      Dann haben ja Klimaretter
      In den Ansätzen, den morschen,
      Etwa ausgeschissen?
      Gut, das jetzt zu wissen.
      Werd’ sie nicht vermissen...
      ...
      Nun: El Nino sei das schlimme,
      Das uns hier bescher’ den Winter,
      Sagen über Korn und Kimme
      Sie*, denn nur es steck’ dahinter!:
      ... Atem aus dem Pazifik
      Bringt uns hier des Winters Glück?
      Brecht „dem Kindlein“ das Genick!
      ~
      He! Dem fiesen Wetterchen
      - Und den vielen Vetterchen -
      Werft rein ein paar Bömbchen!
      ...Durch die schönen Plömbchen
      Zieh’n die Pänz ihr’ Bähnchen
      BRAV, mit kleinen Zähnchen,
      Denk ich, voll im Wähnchen.

      ~
      Doch er* hat einen Amberbaum,
      Der zeigt ihm, wie er wird, der Winter,
      Der Baum wirft Blätter in den Raum
      Früh, wenn er’s spürt, dass steckt da, hinter
      Der Zeit, die kommt, viel Eis und Schnee?
      Dann, nix wie hin, zum Baumschulier:
      „Ein Amberbäumchen schnell! Juchhe”
      ...
      Sich kaufen. Das – zack- ab in’s Töpfchen.
      ...Und dann, im Herbst, so manches Tröpfchen
      Sitzt vor dem kleinen Bäumelein
      Und fragt: „Wie wird der Winter sein“?
      ... Hat er’s dann völlig falsch gegossen,
      Sag’ ich dem  tumben Baumgenossen
      Voraus, schon heut, „Sei unverdrossen!
      ...
      Dein Bäumchen hat vielleicht doch recht,
      Unter Umständen, gegebenenfalls... und...so.
      Im Frühjahr kannst Du ja
      Den Winter
      Immer noch
      Nachhersagen,
      Oder?“

       _____

      * El Nino = Das... Kleine/Kindchen/Kindlein http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,808536,00.html 
      **+ Kommentar daselbst: Zitat „....Ich habe seit 10 Jahren einen sogenannten Amber-Baum und dieser färbt bei kalten Wintern das Laub pünktlich ab dem 15.09. und dieses Jahr hat er es sehr lange grün gehalten und erst im November verfärbt und spät abgeworfen....“ Zitatende

      Nr. 22 für Jan. 2012 aus insgesamt 2357 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 18.01.12, ca.06:55 – 07:45 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

       
       
     
    Neue Lyrik braucht das Land...
    - Eine autodidaktische Abrechung -

    Neue Lyrik braucht das Land?:
    - Reich’  ich doch die linke Hand!
    - Auch dazu mein rechtes Stützchen!
    - Und natürlich: Helles Grützchen!
    Ohne geht’s ja nicht,
    Schreib’  ich ein Gedicht,
    Das, wie früher, man versteht.

    ~
    Weise ist der alte Dichter!
    Er geriert sich mal als Richter
    In der Sache letzter Jahre
    In denen - poetisch - Bahre
    Waren 68’ger Lenker,
    Die, als „neue Schwurbeldenker“
    ...
    Brachten Ahnen in Verruf:
    Wie Herrn Goethe, der ja schuf:
    Glockes einunddreißig Strophen!
    ... Für die Schlauen und die Doofen
    Gut zu lernen, weil: verständlich,
    Und: Auch das Gedicht war endlich...
    ~
    Nun: Die neue Frankfurt-Schule
    Riss mich nie vom Schreibtischstuhle:
    Wollten weg von alten Meistern,
    Die angeblich’s Hirn verkleistern...
    ... „Im Verschleiern läg’ die Würze?
    Und: Wer reime, schaffe Fürze?“
    ???
    “Eher stimmt’s doch, dass die „Schlauen“,
    Die sich künstlich Sätze bauen
    - Und die schön verschwurbelt drechseln -
    Scheinintelligent verwechseln
    Dies, mit dem, was es dann ist:
    Inhaltsloser Worte-Mist... „
    ...
    ... Hör ich Brecht darüber sagen!
    Weil Gedichte Worte tragen
    Soll’n*, die einer Sache dienen,
    Statt, hinter den Satzgardinen,
    Ihre Leser zu verschaukeln:
    Raffiniertes vorzugaukeln.

    ???:
    “Schlau” lügt in “Verehrers” Täsch!**
    Manches bleibt doch Hohl-Gewäsch._
    * Zitat Brecht  “Ein Gedicht sollte einen praktischen Wert für den Leser haben...“, heißt, dass „etwas wie Nutzen dahinter“ zu erkennen ist. Viele heutige Gedichte sind aneinandergereihte - meist zusammenhanglose - Worte, die sich intelligent anhören, doch„DichterIn“ auf die selbstgefällige intellektuelle Ebene katapultieren sollen?
    **  Mdl.: Tasche
     
    Nr. 19 für Jan. 2012 aus insgesamt 2354 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 18.01.12, ca. 09:10 – 09:50 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de   - www.jammerdeutschland.de 
     
       
      Reimund Dekadenz? – Hörgerät gefällig?

      Ich hörte von Dritten:
      Man würde mich bitten,
      Beim täglichen Reimen
      Mal kürzer zu schleimen,
      Die Aussage zu komprimieren
      Und Regeln mehr anzuvisieren...
      ...
      Was wollen die Löcher?
      Ich hab ja im Köcher
      - Als lyrisches Wunder -
      Vielleicht da auch Zunder
      Für Reime, und auch die Kadenzen.
      Doch brauch ich gebundene Grenzen
      ....
      Für’n „typisches“ Ellner-Gedicht
      Nicht.
      So sei es.

      ____

      Nr. 18 für Jan. 2012 aus insgesamt 2353 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 18.01.12, ca. 08:25 – 08:45 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

       
     
    Warum ich Gedichte in Reihe verfasse?

    Mein letztes Gedicht?:*
    Ein Un-Sinn des Geistes.
    Ich wollte es nicht.
    Erklär’ ich’s, dann weißt’ es:

    ???
    „Ich kann ja nicht anders!
    Hier sitz ich und schreibe
    Auch dieses jetzt auf.
    `S ist, als sie mich treibe,
    ???
    Die Krankheit zur Nacht,**
    Fast wie eine Sucht,
    Die, trotzdem, mir macht,
    So nächtens verflucht....
    ...
    Die Freude, dass ich durch das Reimen
    Zur Mitternacht sehe das keimen,
    Was früher nicht da war. Deswegen
    Kommt mir diese Krankheit gelegen...
    ???
    Ob’s Lyrik ist, oder auch Stuss,
    Es muss dann halt  raus, weil es muss!“
    Und damit ist für die Nacht: Schluss.

    _____

    * Nr. 2351 „
    ** „die Mitternachtskrankheit“ s. Lektüre bei Amazon u.a.

    Nr. 17 für Jan. 2012 aus insgesamt 2352 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 18.01.12, ca. 00:35– 01:00 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de


     
       
      Kinder-?, nein: Erwachsenensicherung!

      Wie plemplem sind wir Vorsichtsdeutschen?
      Verhindern stets was, weil: „gefährlich“?!
      Deshalb sind wir bei Weltweitleutchen
      Die German-Ängstlichen! Doch, ehrlich:
      Dann bin ich keiner! Ich find’s scheiße:

      ...
      Wer hat den Schwachsinn nur erfunden?
      Das kann sich nur die Schweiz erdenken!
      Welcher Erwachs’ne kann die runden
      Stromstecker in dies Ding versenken?
      Das schaffen doch nur noch... die Kinder?!
      ...
      Ich sag’ es: Diese letzte Leiste,
      Die war so sicher, dass den Hammer
      Ich nahm, und jeder Zugereiste,
      Hätt’ er geseh’n, mich, in der Kammer,
      Wär’ er geflohen vor Entsetzen...
      ...
      Trotz Hammer hielt doch jedes Plättchen!
      Den Stecker konnt’ ich nicht versenken...
      So drehte ich beinah am Rädchen
      Und musste meine Wut dann lenken
      Auf die Zerstörung des Produktes.
      ...
      Es hielt sich nicht, war zu beweisen!
      Die Quittung folgte auf die Schnelle,
      Weil: dieser Hammer war, aus Eisen.
      Und mir wurd’ es schlag-artig helle.
      Der Hammer sprang mir aus den Fingern.
      ...
      Gut, dass die deutsche Gründlichkeit
      - Als  todverhindernd tolles Ding -
      Schuf  für des Menschen Sicherheit:
      Den “Stromschutzschalter superflink“.
      ... Ich nehm’ mir Zeit, jetzt, für... den Stecker.

      ____

      Nr. 16 für Jan. 2012 aus insgesamt 2351 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di. 17.01.12, ca. 17:35 – 18:05 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de 

       
     
     
    DIE LINKEN? Ja, denn das Linken werden die nie verlernen... wollen!
    - Von rechts, gibt’s Schlecht’s! Auch links, da  stinkt’s! Denk ich an Merkel, in der Nacht: „DEMOKRATIE! Dazu gibt es keine Alternative!“

    Lang vor der Wahl wird schon getrommelt:
    Sie wollen sich mal wieder kümmern,
    Hört man von Gysi und Konsorten.
    Dann trifft man sich an stillen Orten,
    Um sich nostalgisch anzutörnen.

    ...
    Sie können ihren Kern nicht leugnen,
    Die Stalinistisch-Linkssozialen.
    Am Grab von toten Volksaufrührern
    Heulen sie ihren morschen Führern
    Für Volksbeglückung, heut noch, nach...
    ...
    Doch zuerst sind mal Grabenkämpfe
    Untereinander auszufechten:
    Wer - jetzt - darf, an des Fleisches Töpfe!
    ...Sieht man die amtsbesoff’nen Tröpfe,
    Ahnt man, wohin die Reise geht...
    ...
    Sie wollen mich und Dich beglücken,
    Indem sie es „den Reichen“ nehmen?
    Ganzweltlich weiß man um das Scheitern,
    Sieht Nordkorea, Kuba, eitern...
    Doch LINKS hält fest an Umverteilung
    ???
    In mantra-hafter Selbstaufgeilung:
    Einmal muss die Idee doch klappen?!
    Nur: Auch bei diesem „Müssen, Sollen“
    Sieht man schon fast die Köpfe rollen
    Von denen, die lieber, emphatisch,
    ???
    Bleiben - in dem Sinn – demokratisch,
    Als Mutter aller Volkslenk-Formen,
    Mit freier Wahl und Volkes Normen.
    Doch wünscht man: Wir emanzipieren
    Uns und entbürokratisieren
    ???
    Die Politik, werden, so, reifer,
    Statt oberlehrerhafter, steifer.
    Des Demokraten schöner Traum:
    „Da wäre wieder freier Raum
    Bei der Wahl 13?“ Kommt’s? Wohl kaum?
    _____

    Nr. 15 für Jan. 2012 aus insgesamt 2350 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di. 17.01.12, ca. 06:50 – 07:40 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
     
     
     
        Berlin - Prenzlauer Berg grenzwertig lau?*

        Innerhalb dieser “Gemeinde”*
        Leben schon die bösen-Feinde?
        ... He! Zwar prallen woll’n, wie Schwaben,
        Doch der Arbeit schwere Gaben
        Will man nicht, die wäre lästig!
        Droht sie mal, wird man gebrestig?
        ...

        Ach, „der Rest“ wird so* veräppelt
        Von dem Pack, das, aufgepäppelt
        Durch die bundesdeutsche Knete
        Selbstbestimmt in linker Fete
        Auf der Couch prollt, säuft und fickt?
        ... Da sind die doch toll entzückt,
        ???
        Die die Prenzlberger füttern,
        Dies Quartier mit „selber Müttern“,
        Faulen Vätern, linken Socken,
        Die schön isoliert gern hocken
        Würden, dort, in Nostalgie?
        Geld? Okay! -  Veränd’rung? Nie!
        ???
        - Was will uns „der Geetz“ sonst sagen?
        Ist er impotent? Will klagen,
        Dass er leider nicht die Kinder
        Zeug’, denn Türken, Schwaben, Inder
        Vögelten in warmem Bette,
        Ihm zum Neid, geil um die Wette?
        ...
        - Jammern, dass „das Geld“ sanieren
        Will, in den Uraltquartieren?
        Was dann führ’ zu höh’ren Mieten,
        Die sich leisten können, Nieten,
        Nicht?! Dagegen schreibt „Geetz“ an?
        Ist jetzt „roter Supermann“?
        ...
        - Und „die Wildner“ sticht - der Hafer? -
        Nein, `s Linol. So wird nicht braver
        Dies Buch - eines Eingebor’nen,
        Hoffnunglos in sich verlor’nen
        Prenzlberger Weltautoren -
        Mit Gewäsch, unausgegoren.
        ...
        Eines hat leider „T. Dückers“*
        Wohl erreicht: Dass „des Beglückers“
        Buch - als „Kult“ auch noch beschrieben  –
        In Auflagenhöh’n getrieben
        Wird, die es – so, hassvermint,
        Sag ich mal – dann nicht verdient,
        ???
        Auch, wenn ich selbst, Eifel-Schwabe,
        Ein Erstbuch noch gar nicht habe!
        ... Ergo Neid spiel’ keine Rolle,
        Spür ich, nach Gehirnkontrolle:
        Da verzicht ich auf den Posten,
        Selbst, wenn oft auf Dritter Kosten,
        ???
        Ich, schrieb Reime zu Figuren,
        Waren, sind, Politikhuren
        Oder andere Verbrecher!
        HIER war, bin, ICH wohl ein Rächer 
        Der Bürger-Gesamtenterbten,
        Bei „verdient“ Einzelverderbten?!
        ...
        Dem Rundumschlag, nur als Hass,
        Macht’ ICH längst den Aderlass.
        ... Und das ist gut , so.

        ___
        * Artikel von „Tanja Dückers“ in der „ Süddeutschen“ http://www.sueddeutsche.de/kultur/aggression-gegen-gentrifizierung-und-zugezogene-berlins-neue-hasskultur-1.1258673  dazu  http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Prenzlauer_Berg 
        Literarischer Kommentar unter: http://www.perlentaucher.de/buch/37681.html 

        Nr. 14 für Jan. 2012 aus insgesamt 2349 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo. 16.01.12, ca. 22:20 – 23:25 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

         
       
       
      CDU in Duisburg: Sauerland & Komplizen = Pfründeretter wie in Hannover?
      - s. U. Wie komme ich auf... Bush & Rumsfeld? Vom Hölzchen auf’s Stöckchen? Ist das Kokolores oder etwa... Vorhersehung?

      Wo DUISBURG ist,  ist „Sauerland.“*
      Wo der ist, ist die CDU...
      Und die hat längst `nen Trauerrand,
      Weil ihre Seilschaft bald dazu
      Könnt abstürzen, als Gaunerteam?

      ...
      Das, was hier** drastisch wird beschrieben,
      Passt ganz genau in’s Breitarsch-Muster:
      Von Kohl gelernt, wird hintertrieben,
      Verdreht, gelogen, bis es duster
      Wird, weil Anwälte es verschleppen.
      ...
      Da fasst man sich in Schritt und Locken,
      Was dieses Pack macht: hie’ mi’m Wähler,
      Da mit Studenten*, weil ein Hocken,
      Vereiteln, bringt so lange Zähler,
      Bis man es rausgeworfen hat...
      ...
      Es gibt `nen Spruch, hier in der Eifel:
      „Wird Dreck zu Mist, will er gefahren
      Oder getragen sein. Doch Zweifel
      - Dass bald stattdessen an den Haaren
      Die Bürger hie, da die Studenten,
      ???
      In hohem Bogen werden werfen
      Hinterhältige Delinquenten
      Vor’s  Loch, zu andern Mistes Kerfen -
      Die hab ich nicht: Ich glaub an euch:
      Glückauf von mir, an Duisburgs Bürger!
      !!!
      Glückauf, Studenten, packt die Würger:
      Geht endlich auf die Barrikaden,
      Sonst geht stattdessen Deutschland baden.
      Versagt nämlich die Bald-Elite,
      Seh’ ich im Geist die schwarze Tüte
      ???
      - Mal krass gesagt -  von Abu Ghraib -
      In ein paar Jahr’n als Zeitvertreib
      Durch solch moralverkomm’nes Pack
      Erlaubt sein, denn Rumsfeld, der Sack,
      Hat hier bestimmt geistige Erben,
      ???
      Und die lassen gern andre sterben,
      Fürchte ich schon, als... Reim-Cassandro.

      _______
      * http://www.lyrikportal.de/html/sauerland__adolf_.html 
      ** http://www.derwesten.de/staedte/essen/der-asta-krimi-an-der-uni-duisburg-essen-geht-weiter-id6237571.html 


      Nr. 13 für Jan. 2012 aus insgesamt 2348 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 14.01.12, ca.08:25 – 09:20  Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

       
     
     
    Nicht sündigen - auf Kölsch...

    Was dem Einen ist, sein’ Uhl,
    Ist in Köln der „Karnepfuhl“,
    Den „der Meisner“ sieht, doch nichts
    Machen kann, so, angesichts
    Des Geschehens, inneramts...
    ...

    Weihnachten ist längst vorbei,
    Für die Kölner, schon ein Jahr,
    Optisch, denn Alaafgeschrei
    Zeugt schon von dem nahen Kar-
    Neval einer Unterschicht...
    ...
    Gut, es geht scheint’s bis zur Mitte,
    Wer da die Parolen schmettert
    Schön besoffen: hie die Titte,
    Da den Arsch greift. Niemand wettert,
    Weil es halt so Usus ist...
    ...
    Fremdgeh’n sei es nicht, das Bützen,
    Liest zu Köln man, ortsmoralisch...*
    Heißt wohl auch: In Gass’ und Pfützen
    - Nagelt man - von vorn, analisch?-
    - Hat sich Viren reingeschleckt?
    ???
    Und das all ist abgedeckt,
    Wenn man einmal jährlich jeckt?
    Dann geht’s heim zu Mann, ob Frau?
    ... Kölle war schon immer Sau.
    Darauf ein „Alaaf“, „Helau“!
    !!!
    ... Und... ein Hoch auf den Erfinder
    Des Schnell-Tests für Kuckuckskinder.

    ____


    * http://www.express.de/koelner-karneval/umfrage-koelner--buetzen-ist-kein-fremdgehen-,4398498,11401482.html 

    Nr. 12 für Jan. 2012 aus insgesamt 2347 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr. 13.01.12, ca. 15:35 – 16:00 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
     
      Sigmar G. der edle... deutsche  Kanzlerkandidatenanwärter der Mitte

      Jetzt fordert G. doch „das Merkel“
      Auf, ”C. Wulff, das Amts-Tuberkel“,
      Sollt* zurücktreten, ins Glied?

      ...
      Hatte Sigmar letzt gelesen
      Die Gedichte zu der Suhlschaft,**
      Der er als Hannover-Wesen
      Angehört...? Erst jetzt Wulffs Stuhl schafft
      - Plus vereinter Merkelkräfte -
      Vor die Tür, um Amtsgeschäfte,
      Des - gleich ihm Expräsidenten
      Niedersachsens -  zu beenden?
      Jeeetzt erst ist da Schluss mit „lustig?
      ???
      Nobel, nobel! Hat gekartet:
      „...Ob nicht mehr aus eig’nen Reihen
      Des C. Wulff... ?“
      So lang gewartet
      „Bis... vielleicht die... Von der Leyen
      Auch...“
      Doch war’s dann jüngst „der Gröhe“***
      Der Wulff aus des Amtes Höhe
      Offenbar auch gerne sähe,
      Wieder in des Volkes Nähe
      Als Privatmann, liest man raus.***
      ...
      Wie auch immer die Geschichte
      Ausgeht, unter Niedersachsen:
      Ich seh’s noch in diesem Lichte:
      Dass man nicht das Gras lass wachsen
      Über Hannovers Figuren:
      Denn das Geld macht die zu Huren
      - Bei politischen Int’ressen -
      Die das Amt schon früh vergessen!
      Nur wird heut „des Netzes Reigen“
      ???
      ES auch Ex-Korrupten zeigen,
      Wenn sie immer höher steigen.
      ...Das ist gut für’s deutsche Wesen...

      ______
      * http://www.derwesten.de/politik/gabriel-fordert-kanzlerin-auf-wulff-zur-aufgabe-zu-bewegen-id6233273.html  
      *** http://www.lyrikportal.de/html/wulff__christian.html 
      ** http://www.welt.de/politik/deutschland/article13807822/Nach-Termin-mit-Groehe-faellt-Wulff-das-Laecheln-schwer.html  

      Nr. 11 für Jan. 2012 aus insgesamt 2346 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 11.01.12, ca. 23:25 – 23:50Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
       
    Kapern - geknickte Knospen aus dem Osten?

    Zu der Zeit von Salomon
    Kannte man die Kaper schon.
    Doch es gab sie ja viel früher.
    Und geheimer Strippenzieher
    War der Typ, der alles schuf,
    Weil: Es war ja sein Beruf.

    ...
    Dort, im fernen Morgenland,
    Wo die Sonne brennt, am Himmel
    Manche Jungfrau einst verschwand,
    Weil des Jungmanns praller Pimmel
    Sie entehrte. Dann – vereinigt –
    Wurde nur die Frau gesteinigt.
    ...
    Doch der gute Gott im Himmel
    Sandte als geheimes Zeichen
    Für des Frevels schlimmen Fimmel
    Etwas, dass gleich die erbleichen,
    Lässt, die es von mir vernehmen:
    „Ewig soll der Mann sich schämen...“
    ???
    Schnöd geopfert den Gelüsten -
    Wuchs ein Strauch mit prallen Knospen
    Aus der toten Jungfern Brüsten.
    Ergo war der nahe Osten
    Ur-sprungsort von Kapernbüschen,
    Auch ums Mittelmeer, inzwischen...
    ...
    Dass sie stimme, meine Sage,
    - Auch, wenn’s gibt bereits, Geraune -
    Ist für mich gar keine Frage,
    Denn, MANN höre und FRAU staune,
    Was als Theorie entzückt:
    Nie erblüht, wird – gell, verrückt? –

    ...
    Stets die Knospe nur gepflückt!
    Hat MANN jetzt noch Zweifel?
    Frag ich, aus der Eifel:
    Ja? Dann geh zum Teufel,
    Machos sind längst out.

    ____
     
    Nr. 10 für Jan. 2012 aus insgesamt 2345 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 11.01.12, ca. 18:05 -  18:45 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
     
       
       
      Zur Rechten: Zeit?*

      Hätte es sie schon gegeben
      - Diese Lücke in der Zeit -**
      Als begann,  ich, ’s Mannesleben
      - Von der rechten Hand befreit -
      Daaann wär’ die vielleicht  noch... dran?
      ...
      Hätt’ ich mich darum gewunden
      - An der Mühle kaltem Stahl -
      In entscheidenden Sekunden
      - Diesen Griff, der war, fatal -
      Nicht zu tun, dank Zeitmaschine?
      ...
      Scheiß, da fehlte dieses Wunder
      - Kommt zu spät Jahrzehnte, knapp -
      Und die Hand wurde zur Flunder.
      So ist sie halt - ZAPZERAP -
      ... Ab.
      ______

      * Unfall 1958 und Verlust der rechten Teilhand mit ca. 13 Jahren
      ** Interessanter Artikel zum Thema: “Verstehnix” http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/tarnkappen-eine-echte-luecke-in-der-zeit-11600563.html 

      Nr. 09 für Jan. 2012 aus insgesamt 2344 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 11.01.12, ca.17:20 – 17:40 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

       
     
    Undankbares...Pack!

    Tach! Ich bin Petrus, Wettermacher!
    Heut muss ich mich hier mal beschweren:
    Hab selten Grund, ja,  für `nen Lacher,
    Weil jeder meint, ich würd’ verheeren
    Gerade seine blöde Gegend.

    ...
    Doch was jetzt kam, das ist be-schissen:
    Denn eben diese Schluchtenscheißer,
    Die Österreicher, hab’n gerissen,
    Sich um den Schnee, und ich, der Schmeißer,
    Bedachte sie, wie sie es wünschten.
    ...
    Kaum kriegen die mal ein paar Flocken,
    Heißt es schon “CHAOS”, in den Bergen?
    Dann bleiben sie halt länger hocken
    Mal in der Wohnung, mit den Zwergen,
    Denn Kinder gucken gern TV.
    ...
    Wie man es macht, ist es nie richtig:
    Will einer irgendwo mal Regen,
    Dann ist es ihm auf einmal wichtig,
    Dass aufhört, bald, des Bosses Segen!
    Als ob ich hätt’ `nen Wasserhahn?!
    ...
    Es ist zum Kotzen, denn ich höre
    - Nachdem sie dringend danach heischten -
    Jetzt, wie vereinte Alpenchöre
    Doch unisono einen leichten
    Schneefall sich wünschten? Dummes...Volk.
    ...
    Sie kommt zwar spät, die Alpentünche,
    Den Hochgebirglern allerorten,
    Doch ich erfüllte Weihnachtswünsche:
    `S war viel zu tun. Soll’n sie ’n halt horten,
    Denn so schnell kriegen die nichts mehr!
    ...
    Ich bin ja nun kein Wetterdackel
    Und werde in den nächsten Jahren,
    Diese verdammten Alpenlackel,
    Links liegen lassen, bis sie fahren
    - Ob junge Burschen, alte Vetteln -
    ...
    Zu Bildsteins Mary*: Schnee... erbetteln.

    ______

    * Referenzberichte unter z.B. http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Schneechaos-52-Deutsche-sassen-zwei-Tage-auf-Huette-fest-id18206211.html     
    ** Wallfahrtsort Maria Bildstein http://www.maria-bildstein.at/ 
      

    Nr. 08 für Jan. 2012 aus insgesamt 2343 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo. 09.01.12, ca.07:35 – Nullachtfuffzehn Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de


     
       
      Seelengebeine
      - Ein Ellner-Lyrogramm -

      Ich tauchte im Meer... nach den alten Gefühlen,
      Nach dunklen, morastigen, bösen, nach schwülen...
      Dann fand ich noch Reste von uralten Knochen
      Aus Vorfahrenzeiten und deren Epochen.

      Die hob ich und brachte sie schleunigst an Land.
      Hab langsam die einen, die andern verbrannt:
      Dies Wehmütig-Heimliche, Freud’sche,
      Das Schlimme, wenn’s hochkommt, so... Deutsche.

      Heut sind diesem Heinrich* geblieben?
      Nur wenig Gebeine der Lieben...
      Indoktrination seiner Alten?
      Auch diese Gefühle erkalten...

      Und reimlich wie jetzt, und konstant,
      Wird Knochen um Knochen verbrannt,
      Im Kopf, um dem Einen zu dienen:
      Ausheblung des „Geistes auf Schienen“.
      ...
      Auf denen wir so lange rollen
      In Waggons, wie... „Müssen“ und... „Sollen“,
      Aus Zeiten mit Diktats-Beschuss,
      Bis wer mal erkennt: Nun ist Schluss.
      ...
      Hab, so, manchen Kampf schon bestritten:
      Erinnert, erkannt und gelitten.
      Derart sind längst mentale Filter
      Verschwunden, und herrliche Bilder
      ???
      Entstehen im Kalziumtopf.
      ...Denn unter dem fast grauen Schopf
      Soll jetzt nur noch wohnen allein
      Mein SELBST, ohne Sünden und Pein!
      ???
      ICH will mir selbst Richter nur sein
      Und brauche – verdammt – also nicht
      Ein Jenseits, mit jüngstem Gericht.
      Das bete, wer mag, gern herbei.
      ???
      Dank Heinzel* fühl ich mich nun frei.

      _____
      * Mein inneres Kind s. beispielhaft unter http://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind

      Nr. 07 für Jan. 2012 aus insgesamt 2342 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 07.01.12, ca. 19:05 – 19:50 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
       
Internet-Kommunismus, statt Religion?*©
Da* ist zwar vielleicht was dran, aber... wehe, ihr kopiert bei mir... ©

Das* ist ja wirklich obergeil: ©
In  Schweden ist  jetzt Gott ein... FILE?
©
Die Deutschen waren doch mal Denker?!
©
Jetzt werden Schweden hier die Lenker
©
Der philosophisch neuen Richtung?
©
...
©
Da* ist was dran, an dieser These: ©
Denn raffinierte Exegese©
Legt offen, dass ja einst das Taufen©
- Bei dem man dicht war vorm Ersaufen - ©-
Vor Jesus seinen Ursprung fand... ©
... ©
Nun, er hat’s dann kopiert, und Jünger!©
Und denen folgten flinke Finger©
Betauften, was hergab das Becken©
Im Abendland, bis zum Verrecken... ©
So hatten die das Copyright? ©
... ©
Ja, `s Copyright aufs Christentaufen! ©
Da hör ich fast den GERSON* schnaufen: ©
„So kann man’s nicht direkt vergleichen. ©
Im Internet fließen die Zeichen... ©
Und ich schöpf’ mir nur etwas raus. ©..
... ©
Man könnte ja darüber streiten, ©
Ob „Ellner“ hätte „eigne“ Seiten, ©
In denen er „eigne“ Gedichte©
Einstellt, und ich machte zunichte, ©
Durch die Kopie, des Dichters Mühe©.
... ©
Doch denk ich: Das liegt heute anders: ©
Las man da früher den „Nis Randers“ ©
Im Buch, das man sich musst’ erwerben, ©
Stellt man in’s Netz Text zum Vererben ©
Der Nachwelt, die heut ehrt den Denker, ©
??? ©
Indem sie das - kopiert - verwendet, ©
Was geistig war in das geendet, ©
Das derart denkt kein Kopimist.. ©.“
„So, ihm das Stehlen heilig ist?“ ©
Fragt da der Urheber, Herr Ellner... ©
...
©
„Nein, falsch ist, es gäb’ da ein “Stehlen”!©
Denn lässt es sich doch nicht verhehlen, ©
Dass jedes Angebot an Texten©
Wird präsentiert dem lieben Nächsten, ©
Sich zu bedienen, kostenlos! ©
...
So sehen wir’s: In diesem Rahmen©
Ist Kopierschutz heut Sünde. Amen!
©
... ©
Das lässt Herr Ellner so nicht stehen©
Und meint: „Wir werden weitersehen©
Ob sich ihr Club untoter Dichter ©
- Als Rel’gion suspekt, Gelichter - ©
Sich meines Eigentums bemächtigt: ©
Geschaffen, oft fast übernächtigt, ©
Und eingestellt nur, um’s zu lesen ©
Bei mir! Nicht, dass Schmarotzerwesen ©
Es sich kopieren und verändern! ©
…©
Das soll ER, aus dem Land der Schären, ©
Vernünftig, mal mir selbst erklären. ©
Denn werden nicht zu Philosophen©
Gerade jene Faulen, Doofen, ©
Haben – behauptet – linke Hände, ©
Doch gar nicht doof, wenn sie behände ©
Aufsaugen andrer Menschen Säfte ©
Und mehren so die eig’nen Kräfte, ©
Wie Läuse, Wanzen, sag ich mal. ©
…©
Und so soll’s Internet einmal©
Dann ausseh’n? Kriminell-fatal??? ©
Sich selber keine Arbeit machen?©
Nur warten, bis die Siebensachen©
Hat dann zusammen, solch ein Denker©
Und - schwups - kommt dann der  FILE-Umlenker, ©
Dem ist das Eigentum ein Schnüppchen?©
Der kocht sich draus sein Diebessüppchen? ©
??? Ich wünsche ihm, zwar selbst beknackt, ©
... ©
Dass ihm, dem Herrn aus Uppsala ©
Mit seinem Sharing-Tralala, ©
Dann schnell auf die Synapsen kackt ©
Herr Alzheimer, und das unplugged.©
Das säh’ ich dann in meinem Rahmen©
???©
An, als ein wirklich faires... Amen.©
_______
*  http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/filesharing-schweden-religion/  

Nr. 06 für Jan. 2012 aus insgesamt 2341 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr. 06.01.12, ca. 00:40 – 01:35 Uhr (plus Erweiterung am 07.01.12 von ca. 1 Stunde)  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de ©
     

    Diese FÜNF politischen Gedichte zur regierenden Kaste waren nötig, sonst wäre ich “geplatzt”:
    Wulff, Christian -  zum Xten.

    Was München sei die Bazi-Uhl,
    Ist anderen der Sündenpfuhl
    Des welfischen Hannover...
    ... WANN ist bei Wulff Game over?
    ???
    Nach der scheinheiligen Erklärung
    Von heute, in Glanzselbstverklärung,*
    Will er noch bleiben? Einst der Büttel
    Von Porsche, BW-Bank? Hat Mittel
    ...
    Besorgt, als Chef von Niedersachsen?
    ... In Dank die Vorteilszinsen wachsen?
    Bei andern nutzt’ er Haus und Boot
    Im Dienst... und wird dabei nicht rot?
    ...
    Jetzt noch das Presse-Schreibverbot?*
    “So macht man sich zum Staatsidiot”,
    Würde ich schreiben, wär’ ich Presse,
    Doch kriegt man da was in die Fresse.
    ...
    So bleib ich lieber nur ein schlichter
    Dichter.

    _____

    * Interview in ARD/ZDF von heute Abend

    Nr. 05 für Jan. 2012 aus insgesamt 2340 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 05.01.12, ca. 00:25 – 00:45 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de


     
     
    Demokratisch gewähltes sch(w)ein-elitäres Pack

    Charakter reimt sich auf Kalfakter?
    Vielleicht trifft’s den eher, dass packt er
    Sich dran, als diese Scheineliten,
    Die Staatsgeld als eignes eintüten,
    Und ist’s auch nur der Geldwertvorteil...
    ...
    Stellt sich uns doch der Eindruck ein:
    In Politik musst du nur sein,
    Ein Ehren- und Charakterschwein,
    Das schwört: Am Ehrlichsten allein
    ...
    Sei es: Es mehr’ dem Deutschen Volke
    Das Wohl. Doch hinter dieser Wolke
    Sieht man manch’ Sau aus dem Gekolke
    Am Trog mit Sahne und mit Molke.
    ???
    Und das ist heut, in Legion,
    Zu diesen Deutschen Volkes Hohn,
    In Politik nun Tradition:
    Wie immer eigentlich doch schon?
    ???
    Als wählten sich doch stets die Kälber
    Die Bauern, oder Metzger, selber?

    ____

    Nr. 04 für Jan. 2012 aus insgesamt 2339 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do. 05.01.12, ca. 00:00 – 00:25 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

     
     
    CDU - Der Aussitz-Arsch „System Kohl“; adaptiert-interpretiert von: Adolf  Sauerland, Christian Wulff;  auch von Angela Merkel?*
    - Ein “politischer Aufsatz lyrischer Art” vom Erfinder H.-A. Ellner -

    Einleitung:
    Es  gibt’s heut Lehrer, Rechtsanwälte**
    Beherrschen gut des Arsches Kälte,
    Gelernt beim Vater allen Thronens,
    Dem Herrn des Broadback, Chef des Klonens
    Des „Aussitzarsches System Kohl“:
    Kohl.
    ...
    Hauptteil:
    Sie haben also breite Ärsche
    Und sitzen aus, was sie verbockten?
    Nun, früher, zu der Zeit der Märsche,
    Solch Typen staatlich fester hockten
    Im Sattel. Doch der deutsche Esel
    Da, von den Alpen bis nach Wesel,
    Der wurde böse hochgeputscht,
    Für Kriegsgerät fies ausgelutscht.
    Der merkte nicht, wer ihn beschiss.
    ...
    Heut ist die politische Kaste
    Vielleicht korrupt, wie einst die alte,
    Durch „Nimm-was-haste-schnell-das-haste“,
    Doch sieht man manche Sorgenfalte
    Jetzt, weil durch dieses Netz der Netze
    Herauskommt, ALLES, durch die Hetze
    Dies Wildes, das dann Fehler macht,
    Und heute dann der Bürger lacht
    ...Zu früh trotzdem: Es gibt die Dreisten.
    ...
    Bei Kohl gelernt hat Sauerland,
    Da ist ja Guttenberg fast heilig.
    Der trat zurück und er verschwand
    Getrieben, und besonders eilig,
    Nach USA und wartet drüben.
    Doch Sauerland ist hartgeblieben,
    Und bricht – als Lehreroberwanze -
    Charakterlosigkeit die Lanze:
    Sein Arsch sitz für’n Pensionsanspruch.
    ...
    Schluss:
    Bei Wulff war’s nur zuerst ein Schimmer
    Von Frühverfehlung, dann macht’s schlimmer
    Er selbst’s, feuert des Ohres Schranze,**
    Dann ruft er zum medialen Tanze
    Selbst auf, durch Anruf bei der BILD,
    Und andern.*** Hat er jetzt gekillt,
    Sich selbst, im Amt des ersten Mannes,
    Als präsidjaler Eierhannes?
    Das Ding hält uns all noch auf Trab:
    Warten wir ab, wann ruft, das Grab,
    Politisch, wohlgemerkt.
    ____
     
    * Zu Angela Merkel:  Hier rein auf das Aussitzen von nationalen politischen Themen bezogen, keine Charakterschweinischkeit erkennbar, wie bei Lehrer ADOLF Sauerland  oder die Kleingaunerei als Privatvorteilsannehmer im Amt eines Ministerpräsidenten, wie zu Rechtsanwalt Christian Wulff kolportiert .
    **Gedicht Nr. 01 aus Jan. 12
    *** vor Weihnachten noch seinen langjährigen persönlichen Berater
    ****  “Interview” von heute 04.01.12 in ARD/ZDF, s. Internet


    Nr. 03 für Jan. 2012 aus insgesamt 2338 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 04.01.12, ca. 21:20 – 22:30 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de   - www.jammerdeutschland.de
     
     
    Wulff, Christian, u.a. -  Gibt es Korruption in Deutschland?

    Schaut man mal auf die Politik,
    Wer da so hochkommt aus den Riegen,
    Sieht man - ohne Rundumkritik -
    Heut Lehrer, Rechtanwalt, obsiegen...
    ...
    Ob Lehrer oder Rechtsanwalt:
    Sind mal die Vorteilsnehmer oben,
    Stellt man hie einen Gegner kalt,
    Da wurde vorher schon geschoben...
    ...
    Politisch’ Amt ist abgebrannt.
    Säh’s Papa Heuss: Der schämt’ sich mehlig.
    Die Kaste nimmt an, unverwandt,
    Privatvorteil und fühlt sich selig.
    ...
    Die Ehre gilt schon lang nichts mehr,
    Seit Barschel in der Schweizer Wanne
    Den Heldentod – bei aller Ehr –
    Starb, als noch heut obskure Panne.
    ...
    Wulff steigert aber jetzt dies Amt
    Des hehren Bundespräsidenten
    Zu dem, was man ja  insgesamt
    Sieht: Hochgekommen nach Präsenten.
    _____
    * “Interview” von heute 04.01.12 in ARD/ZDF

    Nr. 02 für Jan. 2012 aus insgesamt 2337 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi. 04.01.12, ca. 15::00 – 15:50 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

     
     
     
    Wulff, C. – Vom entrückten Christ“Esel“n.

    Ich wollte mich ja reduzieren:
    Zur Politik kaum noch was schreiben.
    Doch was der, der nur residieren
    Soll, sich erlaubte - und jetzt treiben
    Mag, so, fernmündlich? - das war toll!
    Hört’ sich fast an wie... “Flasche voll”?
    ???
    Frag ich mal gleich, weil grad mein Wind steht:
    “Wann ist denn endlich da Game over?”
    Na, wie es aussieht - wie der Sturm geht
    Im Maschseeandenpakt-Hannover -
    Hält sich der Bundespräsident
    - Den besten Abgang schon verpennt -
    ...
    Jetzt leider bis zum BITT’REN END.
    Und das ist - denk ich - dann wohl... BALLLLLLD.

    ____

    * http://www.bild.de/politik/inland/wulff-kredit-affaere/wulff-anrufe-loesen-neue-debatte-ueber-amtsverstaendnis-des-bundespraesidenten-aus-21867832.bild.html

    Nr. 01 für Jan. 2012 aus insgesamt 2336 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di. 03.01.12, ca. 07:35 – 07:55 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

     

Bis 31. DEZEMBER 2011
      Brecht schuf 2334 nachgewiesene LEBENSZEIT-Gedichte. Erst im März 2004 mein Talent entdeckt, habe ich ihn nun noch rechtzeitig - vor Ablauf  31.12.11 (an dem Tag allein 15 Gedichte geschaffen, das letzte quasi in den letzten Minuten fertig - auf jeden Fall jetzt summenmäßig mit 2335 selbsterdachten und selbst geschriebenen Gedichten überholt. Über Qualität mag sich die Fachwelt streiten bzw. der/ LeserIn entscheiden. Ich habe ein weiteres meiner Ziele erreicht. Ab Jan. 2012 gehe ich neue Wege, folge weiteren Ideen meines imaginären Masterplanes. Man sei gespannt. Daher wäre frühzeitige Investition in dito selbstgeschaffene Kunstobjekte eine geeignete Geldanlage (KLEINE Auswahl s.z.B. http://www.ellner-art.de/html/acryl_0.html , sonst Besuch in der Galerie).
     
     
    Gedicht Nr. 2335 – Überholung und damit Ende der Jagd auf Bertolt Brechts Summe der Lebenszeitgedichte von 2334*

    Ob Sie’s jetzt glauben oder nicht:
    Gleich, unten, hab ich, im Gedicht,
    Bezogen auf die reinen Zahlen,
    Brecht überholt, und alle Qualen
    Sind dann vorbei, auch, wenn man Mut
    Nicht unterstellt. Es tat doch gut,
    Noch einmal hart heranzuzuklotzen,
    Am letzten Tag, und Brecht zu trotzen,
    Aus welchen Gründen nun auch immer...
    Noch morgens ging’s mir schlimm und schlimmer,
    ???
    Ich würde diese ganze Scheiße,
    Der Übertrumpfung auf die Weise,
    Ins nächste Jahr hinüberziehen!
    Sodass ich lieber solche Mühen
    Eingehe und letzte Minuten
    Brauch, um mich dafür noch zu sputen
    Mit Elke, Sonne meines Herzens,
    Den Rest des Überdrucks und Schmerzes,
    Beim Anstoßen auf’s neue Jahr,
    Mit loszuwerden, wunderbar:
    !!!
    ICH HABE ES GESCHAFFT!
     
    * Lt. Email von Herrn Prof. Dr. Jan Knopf
    ...
    Nr. 63 für Dez. 2011 aus insgesamt 2335 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 23:45 – 23:55 Uhr  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
       
      Mir wird schlecht, Brecht, echt.

      Bertolt Brecht, ich hab Dich bald,
      Lass schon mal den Schampus kalt
      Stellen, hier auf ebner Erde,
      Denn, dass da lebendig werde
      Eure Wenigkeit
      Glaub ich nicht, soweit
      Geb’ man mir dann recht,
      Dass ich hab, den Brecht,
      Wenigstens in Zahlen,
      So stünd’s in Annalen,
      Später, irgendwann
      ___

      Nr. 61 für Dez. 2011 aus insgesamt 2333 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 23:25 – 23:35  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
       
     
    O je

    Während meine Allerliebste
    Auf der Couch die Glotze hätschelt,
    Denke ich: „Verdammt, hier schiebste
    Zeilen rein, und, so vertätschelt,
    Freut’s die Tastatur.


    Doch die inn’re Uhr
    Ruft: “Mach weiter, großer Dichter
    Hör nicht auf’s Fernseh-Gelichter,
    Machen doch nur „in Satire“,
    Während Du Panik, die schiere
    ...
    Am Computer hast:
    Schaff ich’s, oder fast?
    Nein? Das wär verhasst.
    ???
    Bleib beim Dauerlauf:
    Scheiße, hör jetzt auf...
    Halt beim nächsten drauf,
    ???
    Dazu das „Glückauf“

    ___

    Nr. 60 für Dez. 2011 aus insgesamt 2332 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 23:15 – 23:25 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
     
       
      Endspurt 31.12.11

      Im Gedichte-Marathon
      Nutz ich jede Chance schon,
      Heute noch fertig zu werden,
      Um mich „nächstes Jahr“ zu erden,
      Neues anzufangen,
      Wie’s ist mein Verlangen.
      ...
      Dazu muss ich also schon,
      Bis der letzte Glockenton
      Von Sylvester ist verhallt,
      “ZweiDreiDreiFünf“ hingeknallt
      Haben, sonst ist’s  mental aus,
      Mach dann doch den... den... Nikolaus
      ???
      Wegen mir auch schon zu Ostern...
      ____

      Nr. 59 für Dez. 2011 aus insgesamt 2331 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 23:05 – 23:15 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
       

     
    Die Scheinheilenden

    Bio, Yoga, Wellnesswelle,
    Man kann es schon nicht mehr hören,
    Denn an der Bewegung Stelle
    Soll die Scheinheilung gehören.

    ???
    Beutelschneider, Käsepanscher
    Yoghurtwässr´er,  Heilsversprecher,
    Knöpfe-an-die-Wange-flanscher,
    Schlimme Heilsversprech-Verbrecher.
    ...
    Sie - Gesundheit dir vorgaukelnd
    Die durch Angebote kaufen
    Kannst Du, schön im Sessel schaukelnd,
    Für die „Wellness“ ohne Schnaufen -
    ???
    Ziehen’s Geld flink aus der Tasche
    Jener tumben, faulen Flasche...
    Die hereinfällt auf die Masche
    Raffinierter Tricks...
    ???
    Hilfts nix, schad’s auch nix.
    ____


    Nr. 58 für Dez. 2011 aus insgesamt 2330 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 22:45 – 23:05 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
     
       
      Sylvesterabend 2011/2012

      Ja, liebe Brüder und auch Schwestern:
      Wir sahen heute Schnee von gestern,
      Der durch den schönen Winterregen
      Dort, wo er eben noch gelegen
      Schnell hinterließ das blasse Nass...


      Führen sie sich nun zu Gemüte:
      Der Urknall in so großer Güte
      Lässt es mal schneien, dann mal regnen,
      Trotzdem, dass Rel’giöse segnen
      Das Ganze, meinen: `S käm’ von Gott..
      ...
      Denn die, die nicht an Wunder glauben,
      Denen man den Verstand nicht rauben
      Konnte, die sehen vor den Scheiben
      Das Wetter: Regen, Wind, Schneetreiben
      ???
      Und wissen: Es ist einfach da
      Trotz, doch bestimmt nicht wegen,
      Dem Segen*

      ______

      *Dichterische Freiheit: Ich weiß „..wegen des Segens“ wäre/ist richtig.

      Nr. 57 für Dez. 2011 aus insgesamt 2329 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 22:25 – 22: 45 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de
       
     
    Weltuntergang, zum 2012ten?

    Es gibt wieder mehr Rattenfänger,
    Die, Menschen, machen bang und bänger,
    Weil - unsre Welt - ging nächst Jahr unter.

    ~
    Hie gibt’s  die Guten, dort die Bösen...
    Gäb’s Böse nicht, könnt nicht erlösen
    Die Guten, irgendwann ihr Heiland,
    Der vor 2 Mille Jahren, weiland
    Mit  Wundertaten Grundstein legte
    Und irdisch-rel’giös hart fegte
    Mit seiner Botschaft über Länder..
    ...
    Jetzt hängt er, oder ist als Ständer,
    Symbol von Milliarden Christen
    Für Daseinssorge, ohne Listen...

    !!!
    Doch da seh’ ich die wahre Krux,
    Denn mancher Mensch ist doch ein Fuchs
    Und sucht den Vorteil, hie wie drüben,
    Ob geldlich hier, oder durch lieben
    Des Nächsten unter hehren Gründen,
    Doch tief im Innern schlummern Sünden
    Des Pharisäers, eines Reichen,
    ...
    Der sich, als Gleicher unter Gleichen,
    Fühlt „bei den Guten“, doch zwiespältig
    Ist,  selbstgerecht und hinterhältig...

    ...
    So ist der Gutmensch unsrer Tage
    Ein Typ „Al Gore“, der ohne Frage
    Ja VORDERGRÜNDIG schon mal weiß
    Dass unsre Erde würde heiß
    Doch leben solche dicken Backen
    Im Überfluss und lassen hacken
    Die Armen in der Scheiße weiter...
    ???
    Sie MIMEN NUR die hehren Streiter
    Für ÖKO, BIO, Klimarettung!
    Doch in Persona und Verfettung:

    ...
    Der Weltenretter Heils-Geseier
    Geht Denkern ganz schön auf die Eier.
    Denn Gutmenschen auf schlechten Wegen
    Wollen dem Nächsten Fallen legen
    Ihm vorzugaukeln, was sei schlecht,
    Da ist ihm jedes Mittel recht.
    ???
    Sogar das quasi kriminelle...
    Des Untergangs, da, auf die Schnelle:
    Vorausgeahnt, schnell abgesahnt.
    ???
    Der Untergang, da bist’e platt
    Fand dann auf Deinem Konto statt.

    _______

    Nr. 56 für Dez. 2011 aus insgesamt 2328 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 21:40 – 22:25 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de 
     
       
      Noch in diesem Jahr?

      Wie? Jetzt nur noch neun Gedichte,
      Und dann habe ich den Brecht?
      Dass mein Hirn sich schnellstens lichte
      Und es klappt gerad’ noch. Echt,
      Jetzt nur kein Gejammer

      ???
      Das wär ja der Hammer,
      In der lauten Kammer,
      Wo die Liebste sieht und hört
      Nur Satire, was nicht stört,
      Denn es lenkt mich soweit ab
      ???
      Dass ich selbst ja in mir hab
      Den Satiredenker:
      „Heinzel, stiller Lenker
      Schaff es, dass wir es doch schaffen,
      Brecht, den Kommunistenaffen
      ...
      Noch zu überholen...
      In der kurzen Zeit!
      Glückauf”*

      _____
      * HEINZEL ist mein inneres Kind. S. Wikipedia a.a.O.
       
      Nr. 55 für Dez. 2011 aus insgesamt 2327 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 21:20 – 21:40 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
       
    Thank you for the Musik, Abba?

    Beim Geschmack lässt sich gut streiten:
    Was dem Opa einst war Abba,
    Ist in diesen neuen Zeiten
    Enkeln nur der Gangsta-Rappa...

    ...
    So ändern sich die Geschmäcker
    Wie bei all den vielen Sorten
    Wurst beim Fleischer, Brot vom Bäcker,
    Oder nachkriegsfetten Torten
    ...
    Da bleibt uns heut nur, zu fragen,
    Was nächste Generationen
    In den fernen, fernen, Tagen
    Sich als Musik mal vertonen...
    ...
    Doch wer Klassik liebt, den stören
    All die zeitmodernen Klänge
    Nicht, weil er sie nicht mag hören.
    Sein Int’resse in der Enge
    ???
    Gilt nicht der realen Welt,
    Die den Spiegel dem vorhält
    Der sich ihr auch stellt...

    _____

    Nr. 52 für Dez. 2011 aus insgesamt 2324 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 15:25 – 15:50 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
 
Weihnachtsbaum 2

Einmal jährlich wird geadelt:
Eine Tanne, eine Fichte.
Doch, wenn sie Dreikönig nadelt
Ein Jahr später, ist zunichte
- Auch durch Nadelns fiese Häutung -
Schnell, die adlige Bedeutung.
...
Knapp „zweiwochbetagt“
Thema totgesagt.
Kaum wer es beklagt:
Bis man unverzagt
Wieder danach fragt,
Was ist unbetagt:
???
Nach dem Weihnachtsbaum.
Denn für’s „Kind“ ist kaum,
Heute, noch der Raum
Ist bald nur noch Schaum:
Übrig bleibt „DER Baum“.
Als der Händler Traum.
_____


Nr. 51 für Dez. 2011 aus insgesamt 2323 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 12:10 – 12:45 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de  

 
    Weihnachtsbaum I

    Ding für eine Nacht
    Schnell herangebracht.
    Hastig aufgestellt
    Für den Herrn der Welt,
    Der er früher war.
    Jahrhundert um Jahr
    Gab’s des Heilands Spur
    Stets, rund um die Uhr,
    Hier im Abendland.

    ...
    Doch der Sinn und Zweck
    Ist – modern – bald weg,
    Denn der „alte“ Christ
    Weicht dem Atheist,
    Er, gut aufgeklärt,
    Sich an Dogmen stört,
    Sind gegen Natur,
    Unlogisch da, pur:
    Geistgetriebes Sand.
    ...
    Und, wer ist allein,
    Dem wird Weihnacht sein:
    Nur ein scheiß Gefühl.
    Und in’s weiche Pfühl
    Rotzt der arme Single
    - Ohne Bellgejingle -
    Denkt „Ach, wär’ vorbei,
    Dies Stillnacht-Geschrei,
    Hör’s fast wie vom Band“.
    ...
    Aber alle andern,
    Die dann seelisch wandern
    In die Zeit der Jugend,
    Üben sich in Tugend,
    Kräftig mitzusingen,
    Dass da doch gelingen
    Muss, das Fest der Liebe,
    Mit seinem Getriebe:
    Friedensunterpfand.
    ...
    Wird sich trotzdem halten,
    Dieser Brauch der Alten
    In modernen Zeiten,
    Wo Gelehrte streiten
    Heut noch, Hü und Hott:
    „Gibt es einen Gott,
    Und wenn ja, wie viele?“
    Doch die alte Mühle
    „Weihnacht“ hat Bestand.
    ...
    Diesen Weihnachtsbaum
    Man verhindert kaum,
    Wurd’ es doch jetzt klar
    Deutlich, in dem Jahr:
    Geld ist Gegenstand,
    Wie `ne Firma fand:
    Unter’m Baum entschieden
    Wird das Fest zum Frieden?
    Weihnacht, Unterpfand?
    ???
    Heut Geld-Gängelband!
    Wer braucht den HEILand?
    ____________


    Nr. 50für Dez. 2011 aus insgesamt 2322 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa. 31.12.11, ca. 11:00 –11-45 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
 
      „Richtig Anlegen“* – Was der Experte rät?

      Grade les ich diesen Titel*
      Und denk: „Richtig? Das ist gut.
      Zwar gemeint für Geldesmittel,
      Doch, liest man’s so, dass bei Wut
      Man sich anlegen soll - richtig -
      Scheint mir das Besonders wichtig.

      ...
      Denn die, die’s blauäugig raten,
      Um an unser Geld zu kommen,
      Sind die wahren Satansbraten.
      Und früher blieb’s unbenommen,
      Dass die, die ihr Geld verlieren,
      Woll’n die Fresse gern polieren,
      ...
      Die’s bewusst wohl falsch einst rieten
      - Bevor sie das Geld verbrieten -
      „Richtig anlegen in Werte,
      Dazu rät stark der Experte....“
      ... Und der sollte es auch wissen:
      Wer bescheißt, hat schnell verschissen.

      _________

      Nr. 48 für Dez. 2011 aus insgesamt 2320 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 30.12.11, ca. 00:05 – 00:25 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet uner www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de 

       
        Heiligabendbisdreikönig-Schrott?

        Diesmal war’s wohl nicht der Stern,
        Zog da* über Bethlehem?
        Sondern deutschlandweit und fern
        Konnten Sternwarten bequem
        Weltraumschrott verglühen seh’n...*

        ...
        Ja, so ist die neue Welt:
        Wunder dauern immer länger!
        Glüht heut was am Himmelszelt,
        Macht’s kaum Hirten bang und bänger...
        Auch drei Könige sind rar...
        ...
        Auf das Aberglaub-Getünche
        - Sieht wer Schnuppen mal am Himmel -
        Fällt man heut kaum rein, denn Wünsche
        Sind – schön aufgeklärt – nur Fimmel.
        Und der ganze Himmelschrott
        ???
        Zeigt nicht auf `nen lieben Gott
        Auf der Erde, liegt im Stall,
        Sondern fällt da aus dem All
        Nicht vor’s Jesulein, das süße,
        Mit Maria und dem Esel.
        ???
        Eher schmeisst der AMI Grüße, 
        Uns, auf Kopf und vor die Füße.

        _____
        * http://www.ksta.de/html/artikel/1324377088287.shtml 

        Nr. 45 für Dez. 2011 aus insgesamt 2317 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 26.12.11, ca. 08:20 – 08:55 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

         
       
     
    Weihnachtsrituale

    Alle Jahre wieder
    Kommt schon lang ein Kind
    - Fast `ne Frau - mal wieder
    Uns ins Haus, wo sind
    ???
    Die erwartungsfrohen
    Menschen, weit und breit,
    Werden von der rohen
    Hetze schnell befreit...
    ...
    Denn, ob Weib ob Dödel,
    Man ist schon gespannt
    Auf das Aschenbrödel*,
    Runter, rauf im Land...
    ...
    Macht die wunden Herzen
    Heil, mit seinem Charme,
    Und wie Wunderkerzen
    Wird’s uns weihnachtswarm.
    ...
    Steht uns so zur Seite
    Eineinhalbe Stund,
    Dass in Läng’ und Breite
    Offen steht der Mund...
    ...
    Dieser Film ist kultig,
    Unbestritten: hipp.
    Warten wir geduldig,
    Nach der blöden Kripp’,
    ???
    Auf den Weihnachtstipp:
    ???
    „Drei Nüsse für ein Aschenbrödel“*
    Wenn Prinz Pavel* mit Gerödel
    Reitet her, hinter der kleinen
    Safranschnitte.* Und’s will scheinen:
    Die wird niemals älter...
    ...
    Dann das Schloss, so schön identisch.
    Handlung satt, das Volks authentisch.
    Hüte, groß wie Warenräder,
    Hie aus Stoff, da HONNI-Leder
    Für die Jagd, als Staatsratschef... 
    ...
    Doch den schlimmsten hat die fette
    Stiefmutter*, und meine Wette
    War schon immer, dass der Schlampe*
    Man verpasste einer Lampe
    Schirm, vom Leuchter aus Geweih...
    ...
    Alles ist jährlich wie immer,
    Wenn Libuses* Antlitz Schimmer
    Die verzaubert, die es sehen:
    Als bezauberndes Geschehen,
    Toll gespielt und inszeniert.
    ...
    Ach, das Schönste ist, SIE kriegen
    Sich ja jährlich, und obsiegen
    Wird die reine große Liebe.
    Während auch des Schicksals Hiebe
    Dann mit Recht das Böse strafen,
    ...
    Und... ganz  Deutschland kann gut schlafen
    Nach der schönen Filmmusik.
    ______
    * Sehr schöne Seite zu dem „Kult“:  http://www.dreihaselnuessefueraschenbroedel.de 

    Nr. 44 für Dez. 2011 aus insgesamt 2316 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 25.12.11, ca. 20:30 – 21:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
       
       
       
 
    Die NAVIgateuse

    Ist wer ein „von sich Überzeugter“
    Und meint, er wär der Größten einer,
    Dann braucht’s nicht viel, und ein Gebeugter
    Wird draus, mental `ne Nummer kleiner,
    Wenn etwas querkommt, stets bei ihm...

    ...
    „Ich hab, wie immer, wieder Pech“,
    Denkt der Narzisst in mir. „Ja? Echt?“
    „Ach, ist doch wahr, dies Schwedenblech,
    Das vor mir fuhr, mehr schlecht als recht,
    Das blinkte kurz und fuhr dann weiter.
    ...
    Ich hinterher, so meiner Wege,
    Doch blinkte diese Volvo wieder
    Stets rechts, was daran war das Schräge!
    Die Wut fuhr mir nun in die Glieder
    „Verdammt, was macht der Arsch da vorn?“
    ...
    Dann fuhr ich auf, um nachzuschauen
    Was los sei, in der Schwedenkiste:
    Na was wohl? Was sagt man den Frauen
    Nach, was der Mann nicht längst schon wüsste?
    „DIE können’s nicht“. Doch DIE war schwarz!
    ...
    Nicht schwarz in Hülle, schwarz an Haaren.
    So sah ich eine angestrengte
    Jüngere Frau “nach NAVI”  fahren!
    Doch dieser Blick, der schlimm beengte
    Im Spiegel, hieß mich Abstand halten...
    ...
    Bei drei, vier Strassen setzt sie Blinker
    Und bremst abrupt, dass angst und bange
    Mir wird: “Nicht, dass ein blöder Stinker
    Fackelt da hinter mir nicht lange
    Und überholt. Das mag ich nicht... “
    ...
    Dann war’s mein Glück:
    Das gute Stück
    Fuhr bald rechts rein,
    Und ich, allein,
    Beschleunige von null auf Hundert
    ...
    - Dass sich jetzt aber keiner wundert -
    ... Nicht, denn Italiens lahmer Renner
    Quält’ sich am Berg als Dieselpenner
    Mit ca. SIEBZIG auf die Höhen,
    Auf der ich Kürrenberg spät sehen
    ???
    ... Durfte, weil diese schwarze Tuss’
    Verdarb mir vorher den Genuss,
    Anlauf zu nehmen, um mit... ACHTZIG
    Hinaufzustürmen! He, wer lacht sich
    Jetzt einen Ast? Na gut, das passt!
    ...
    Das Schlimmste an der ganzen Scheiße
    Ist, dass auf dieser Schneckenreise
    Am Berg mich ALLE überholen!
    ... Die... Rentnergurke bleib gestohlen,
    Mir!...???... Lieber nicht, Ich brauch’ sie ja...

    Doch hab ich Geld, und ist `ne morsche,
    Die Karre, kauf ich mir... `nen Porsche..

    _______

    Nr. 39 für Dez. 2011 aus insgesamt 2311 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 23.12.11, ca. 12:30 – 13:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de   - www.jammerdeutschland.de
     
       
      Neue Vornamen – männlich, z.B. „Max“ (Strammer)

      Den „LUKAS“ gab’s im Vorjahrhundert
      Vor Zeiten mal, als Trend-Vorname.
      Doch damals hat es nicht gewundert:
      Schon „MARKUS“ war ja noch Reklame
      Für alte fromme Namensgebung.


      Dann gab’s `ne Zeit  den strammen „MAX“
      Und auch schon mal `nen „ANGELO“.
      Erst später zeigt sich, ob ein Klacks
      Der Name ist, heißt ob dann froh
      Ist damit jeder junge Mann?
      ...
      So ist es uns gewiss nicht schnuppe:
      Denn Enkel heißen auch mal „KEN“
      Wie jener Freund der Barbipuppe.
      Doch aktuell ist „in“ ein: „BEN“,
      Der Niedliche, das BENjaminchen.
      ...
      Der Trend wird also immer kürzer.
      Man wechselt mit der Modebrille.
      Es nutzen Eltern Namens-Würzer
      Als Aufwertung? Gut, gut, der Wille
      Ist’s Himmelreich den Kindbesitzern.
      ...
      Was soll’s, es gab ja and’re Zeiten,
      Da hießen Jungen wie der Kaiser...
      Dann musste „ADOLF“ sich verbreiten;
      Und so hat mancher braune Scheißer
      Im Alter jetzt noch diesen Namen.
      ...
      Was daraus wurde, kann man sehen:
      Zu Duisburg*, da hält einer* Wache
      In seinem Bonker, bis’s Geschehen
      Ihn wegfegt, als der Bürger Rache
      Für Feigheit, vor dem eig’nen Volk.

      _____
      * Stadtführer ADOLF Sauerland. S. Gedichte und dortige LINKS unter http://www.lyrikportal.de/html/sauerland__adolf_.html 

      Nr. 37 für Dez. 2011 aus insgesamt 2309 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 23.12.11, ca. 07:00 – 07:35 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de 

       
     
    Neue Vornamen – weiblich

    Da! Wieder mal ein PKW
    Mit „Jil“, Malin“, ob „Mia“.
    Das tut mir in der Seele weh.
    Wär ich ein Pferd, ich wieha’
    Ob all de Namen, wie bei Zossen,
    Oder `ner Katz, als deutsche Possen.
    Miau, Mia, bald KIA,
    Wie’n Auto aus aSIA?
    Wie wär’s denn mal mit Dia?

    ???
    „Marlène“ heißt armdeutsch jetzt „Malin“,
    Und „Jil“ kommt von „der Sander“?
    Das Kind wird Model, wird man seh’n.
    O deutsches Durcheinander.
    Was war das schön, als „Lieselotte“
    Und „Henriette“ nicht Klamotte
    War’n... Aber, kommt nicht wieda,
    Was lang nicht da war?: Rita?
    Klara?: O deutsche Vita!
    ...
    Okay, ich mach der Sach’ ein Ende
    Und rede nicht mehr über Namen,
    Auf streitverminten Heilsgelände
    Von alten oder jungen Damen,
    Sondern im nächsten Reim-Gefiedel
    Von Namen „derer mit dem Schniedel“.
    Da zeichnet’s sich genau so ab,
    Dass’s Namen gibt - wie vor - recht knapp
    Gesamtdeutsch jetzt, landauf, landab.

    ...
    Noch was: Brech’ jetzt - wer? - einen Stab?:
    Kein deutsches Mädel heißt ZEYNAB.
    ____

    Nr. 36 für Dez. 2011 aus insgesamt 2308 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 22.12.11, ca. 21:30 – 22:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de   - www.jammerdeutschland.de
       
       
      Genau*

      Genau das* sind die Staatsbescheißer:
      Schön verbeamtet = Wadenbeißer
      Zu Untergebenen, dem Bürger.
      Gerieren - amtlich - sich als Würger,
      Jedoch bedienen sich im Kleinen
      Hier mal am Strom*, Papier, will meinen:
      Dem Eigentum der Allgemeinheit.
      Seh’n selbst nicht drin, Betrug, Gemeinheit!
      Doch andre würden angeschissen…


      Das ist Betrug, sind Vorteilsnahmen,
      Was sich wohl fortsetzt, aus dem Samen
      Von verbeamteten Strukturen,
      Aus denen solch Gesinnungshuren
      Entstehen, die tatsächlich meinen,
      Es fällt nicht auf, sich - kurz - im Kleinen
      Mal zu bedienen? Doch in Summe
      Wird jeder Ehrliche der Dumme,
      Der den Beschiss mitfinanziert.

      So ist es ja dem kein Mirakel,
      Der sieht schon lange solch Debakel
      Meist bei dem großen Vorteilsnehmer,
      Wie Wulff** jetzt, der nicht macht auf „Schämer“
      Für’n Zinsvorteil, den die nicht kriegen,
      Die bei der Bank auf Knien liegen.
      Ihm ist’s auch sichtlich was Banales?!
      So auch die Lustreisen, Fatales
      Nicht sind, zu Maschmeyer & Co?!

      Was sagt das also kleinen Leuten:
      „Da oben“ lässt sich alles deuten!
      Und die verBANDElte Mischpoke
      Ist gut im Lügenkaraoke:
      Fühlt, wer ertappt, sich angegriffen,
      Wird schnell qua Anwalt scharf gepfiffen:
      Einstweilig hast du `ne Verfügung
      Schon um die Ohren, was Vergnügung
      Nicht ist: Mit dieser fiesen Masche
      ???
      Zieh’n Anwaltskosten aus der Tasche,
      Sie, in der Hoffnung: Man gibt auf?!
      Doch besser: Du setzt einen drauf
      Und haust ihnen dann in die Fresse,
      Durch Hinweis an die freie Presse!
      Dann wird das Ding zum Bumerang,
      Schaukelt sich hoch zum Freiheits-Klang
      In print- und sonst-medialer Glocke!
      ???
      Das zwingt solch Pack bald in die Hocke,
      Heut’. Früher wär’s wohl durchgekommen!
      Gehört oft auch noch zu den Frommen!
      Ergo bin ich mit mir im Reinen
      Und schreib zur Schweinerei von Schweinen,
      Im Großen, doch auch schon im Kleinen
      Etwas, das stärkt Demokratie!
      Denn so was Freies gab’s noch nie.
      ...
      Dass ich es nicht vergesse:
      „GLÜCKAUF der freien Presse.“

      _____
      * Referenzartikel: http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Gaensekeulen-Affaere-schlaegt-Neuwiedern-auf-den-Magen-_arid,354246.html   Dazu jetzt (28.12.11)  http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Neuwieds-Stadtwerke-Chef-soll-nach-Gaensekeulen-Affaere-fristlos-entlassen-werden-_arid,357951.html  und 30.12.11 http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Gaensekeulen-Affaere-Stadtrat-beschliesst-Rauswurf-von-Stadtwerke-Chef-Hillesheim-_arid,358392.html
      Anmerkung: Unparteiisch greife ich Themen zu (politischem) Fehlverhalten auf, unabhängig der Parteien-Couleur.  Nach über 60 Jahren „verbeamteter Politik“ ziehen sich leider derartige * vermeintliche „Dummheiten“ oder „Pipifaxe“ durch alle „Parteien“: Eine dreiste Selbstbedienungsmentalität, sobald „man“ durch „Gekungel“ einen Posten ergattert hat. Oft sind es „weggelobte“ bzw. unfähige Figuren, die allerdings „das Parteibuch der gerade amtierenden Couleur“ haben. M.E. wird sich bald etwas Schlimmes aus der so genährten Partei- bzw. Politikverdrossenheit entwickeln. Ich versuche, noch, in Gedichten das „Fähnlein des kritischen Poeten“ aufrecht zu halten, als Mittel meiner Wahl, i.S. von Brecht oder/und Tucholsky, der Urknall hab sie selig.
      ** http://www.focus.de/politik/deutschland/bundespraesident-in-bedraengnis-wulff-gibt-kredit-verhandlungen-mit-egon-geerkens-zu_aid_696085.html

      Nr. 35 für Dez. 2011 aus insgesamt 2307 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 21.12.11, ca. 12:25 – 13:35  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  -
      www.jammerdeutschland.de
       
       
    Nordkorea im Umbruch?

    Wie die Alten KIM IL SUNG...en,
    Zwitscherte der’s wohl dem jungen
    KIM JONG IL? Der’s seinen Söhnen?
    Doch die Welt beginnt zu stöhnen:
    Scheiß: Jetzt kommt ein KIM JONG UN,
    Nur, um „weiter so“ zu tun?

    ...
    “Milchgesicht”, das fette Söhnchen,
    Das wird nun des Vaters Thrönchen
    Übernehmen? Ja, die Menge,
    Die beweint den Herrn der Enge...
    Wird danach dem dicken Knubbel
    Auch nachwerfen, ihren Jubel.
    ...
    Aber es kann anders kommen,
    Wirkt der Knabe auch beklommen.
    Ist der Alte erst vergraben,
    Könnte UN die Chuzpe haben,
    Sich nach Westen hin zu wenden,
    Wie einst Gorbatschow? Wie’s enden
    ...
    Könnte, wag ich nicht zu sagen.
    Schau’n wir, wenn die Trauerklagen
    Schnell verhall’n nach JONG ILs Tod,
    Und sie spür’n die schiere Not..
    Dann zeigt’s sich, ob UN’s Aufpasser
    Halten diesen Bubi, blasser
    ???
    Als die beiden Vor-ver-Führer.
    Dann gibt’s endlich wohl Aufrührer,
    Und der Anfang ist gemacht,
    Für ein Volk aus langer Nacht,
    Nach der kommt ein freier Morgen?

    ____

    * Referenzartikel: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-jong-il/nordkorea-waspassiert-wenn-das-milchgesicht-versagt-das-land-zerbricht-21670992.bild.html jetzt siehe aber 
    http://www.welt.de/politik/ausland/article13778692/Kim-Jong-un-soll-mit-Onkel-und-Generaelen-regieren.html

    Nr. 35 für Dez. 2011 aus insgesamt 2307 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 21.12.11, ca. 00:30 – 01:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de

     
         
        Ich brauche keinen Winter!
        Oder: Die GRÜNEN sind an allem schuld... oder... so ähnlich!

        Wenn die kalten Winde wehen
        Feuchten Hauch, in Nebelnächten
        Durch die Täler über Höhen,
        Zittern schon die Schwefelflechten,
        Denn der Herbst war stets Garant,
        Dass der Winter steht in’s Land...

        ...
        Aber auch die Waldmikroben
        Spüren dito jenen Wandel,
        Dass das Feuchte von da oben,
        Ohne Wärme, ihren Handel
        Mit den Wurzeln unterbricht:
        Ergo folgt Versorgung, nicht...
        ...
        Und so geht’s zu allenthalben
        Über, auf, unter der Erde,
        Dass es kalt wird, auch den Alben,
        Feen, Geistern, weil: es werde
        Frostig, lang, und schon verstecken
        Sie im Tann sich, tief in Hecken.
        ...
        Bald werden die weißen Prächte
        Denen, die da schlafen, dösen
        Bringen, dunkle, lange Nächte!
        ...Wird der nächste Lenz erlösen
        Sie? Weiß man’s, ob’s bei dem Klima
        Ihn noch gibt? Verdammt! Na, prima!
        !!!
        Nicht, dass statt der Erderwärmung
        Uns die nächste Eiszeit drohte,
        Als scheiß Dauerfrost-Verhärmung,
        Und als Winter, der verrohte?
        So, die „tolle“ Schmelzprognose,
        Ging’ voll in Europas Hose???
        ???
        Rücksicht ist also zu spät?
        Heiz ich lieber weiter ein.
        Warte, wie es weitergeht,
        Ich, ein Weltenklima-Schwein,
        Wie der Xiansheng in China,
        Mister, Senor, Signorina,
        ???
        Wer auch immer scheißt aufs Klima,
        Da, im großen Rest der Welt.
        Während hier die Fahne hält,
        Hoch, die grüne Volkspartei,
        Die uns macht ja wärmefrei
        Durch die Öko-Schützerei.
        ...
        Hokus... Pokus... Hört ihr Geister:
        - Taut die Gletscher, allen Schnee!
        Folgt dem großen Reimemeister!
        - Schrumpft “Die Grünen” bei dem Dreh
        Auf den Stand der... “FDP”!
        ... Ich bin guter Dinge,
        Dass es euch gelinge.

        ___
        Nr. 32 für Dez. 2011 aus insgesamt 2304 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 19.12.11, 16:15 – 17:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   - www.tabakrepublik.de   - www.mein-kuerrenberg.de   -
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    Oberaffentittengeil... ist das frühe Altenteil
    - Doch kein normales Gedicht, sondern ein Lyrogramm? Eine Hymne an mich selbst? -

    Altern ist was für die Jungen,
    Die noch gar nicht daran denken!
    Denn, was Alte heute sungen,
    Kann man ihnen nicht verdenken:
    „Das Leben kriegt erst richtig Schwung,
    Zahlt Rente, die Versicherung.“
    ...
    So freuen sich die jungen Alten,
    Dass sie, ob mit, ob ohne Falten,
    Sich fühlen wunderbar elastisch
    Und herrlich fit, gesund... Phantastisch,
    Dass der Senior, die Seniorine,
    Die Butter schmiert, nicht Margarine.
    Auch ein Glas Rotwein macht nicht dick...
    ...
    Es kommt stets - wie bei allen Dingen,
    Die Menschen gut, mal schlecht, gelingen -
    An, auf die richtige Dosierung...
    Denn seine eig’ne Demontierung
    Betreibt der Mensch oft in der Jugend,
    Als er entsagte „braver“ Tugend:
    Ach, Rebellion ist ja sooo schick.
    ...
    Doch dringt schon Manchem ins Bewusstsein
    Noch früh genug, dass sein Bestusstsein
    Ihm - später - kostet Lebensjahre,
    Die früher, er, tot auf der Bahre,
    Im kalten Sarg, verbringen würde;
    Und Risiko-Verzicht nicht Hürde
    Wär’, sondern sein Paradestück:
    ...
    Denn diese Aussicht auf ein Leben,
    - Durch Selbstverantwortung und Streben,
    Diszipliniert und geistgeschwängert
    Von eig’ner Hand um „X“ verlängert -
    Die weckt ihm neue Geisteskräfte,
    Stärkt auch des Körpers Lebenssäfte...
    So klappt’s auch mit dem... Altersglück...
    ...
    Doch kommt’s mal vor, dass disharmonisch
    Verläuft das Alter, nichtsinfonisch.
    Dann denkt der Blöde wohl im Stillen:
    „Hab ich jetzt um paar Jahre willen,
    Verzichtet einst auf Suff und Weiber,
    Geschuftet wie ein Eselstreiber,
    Und trotzdem geht’s langsam zurück?
    ...
    Da sagen wir dem tumben Denker:
    „Mach jetzt - vernünftig - einen Schlenker
    Und freu Dich, wenn die Knochen knacken.
    Wenn’s sonst nichts ist, und du kannst packen
    Noch zu, und auch noch alles essen,
    Kannst lernen noch, und nicht vergessen,
    Dann war’s doch grad der Zaubertrick:
    ...
    Denn ohne Mühen, Du Idiot,
    Wärst Du schon – zwanzig? - Jahre tot.
    Also reib Dir, verdammt, die Hände.
    ... Und kommt zwar vielleicht lang kein Ende,
    Wär’ CARPE DIEM gleichwohl Motto,
    Auch, wenn der Sensenmann im Lotto
    Dich nicht gewann, durch Dein Geschick.
    ..
    Nutz Deine Zeit! Weiter: Viel Glück!

    _____
    Nr. 31 für Dez. 2011 aus insgesamt 2303 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 18.12.11, 02:15 – 03:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de  
     
Weihnachtsgeld für Rentner – sofort!

Jetzt ist diese schöne Zeit,
In der Weihnachtsgeld bekommen,
Die, die einkaufswut-bereit
- Ob ungläubig, ob die Frommen -
Warteten auf diese Kohle.

...
Aber, was ist mit den Rentnern,
PensionärInnen, all jenen,
Denen Geld in Doppelzentnern
Man nicht nachwirft, die sich sehnen,
Trotzdem, auf solch Anerkennung?
...
- Grade jetzt kommen die Enkel
- Betteln Organisationen
- Klopfen Händler sich die Schenkel:
“Ja, die Weihnacht wird sich lohnen,
Jetzt kommt Geld rein, wie die Sau.“
...
Also an die Volksvertreter:
“Weihnachtsgeld auch für die Alten,
Im Dezember, denn Gezeter
Macht ihr nicht, um auszuhalten
Bankverbrecher und die Zocker.
...
Schäuble, mach Milliarden locker:
Ich will endlich shoppen!”

_____

Nr. 27 für Dez. 2011 aus insgesamt 2299 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 12.12.11, ca. 19:25 – 19:50 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
 
      Sondierung „vor Höhe 2300“

      Schreibe ja schon lang Gedichte.
      Hin und wieder auch mal schlichte,
      Wie ich an dem letzten* sehe,
      Dessen Mutterschaft, heißt: Nähe,
      Besser, ich, verleugne...

      ...
      Muss nicht treffen jeden Itzig,
      Der politisch mir nicht witzig
      Vorkommt, so nicht mit der Peitsche
      Ihm das Ellner-Unvermeid’che
      Um die Ohren hau’n, gereimt...
      ...
      Und doch ist’s der Weg der Wege,
      Mich in sicherem Gehege
      Solcher Reime vorzutasten,
      Bis dann kurze Worte rasten
      Ein, zu wahrer Deutscher Lyrik...
      ...
      Im Bewusstsein dessen,
      Find ich’s angemessen,
      Nun die letzten Reime
      Aus üblichem Keime
      Noch zu absolvieren...
      ...
      Bei „2335“ ist, echt,
      Schluss mit dieser “Jagd auf „Brecht“:
      „Eines“ ist die Sicherheit,
      Falls „2334“ nicht bleibt,
      Denn der Dr. Knopf scheint pfiffig...
      ...
      Was „danach“ kommt, zählt zwar mit.
      Doch „Brecht“, früh’rer Favorit
      Für den Antrieb, ranzuklotzen,
      Lässt mich aber nie mehr protzen,
      Ist dann halt nur Sicherheit,
      ...
      Falls Knopf „Brecht“ doch mehr zuschreibt.**
      ____


      * Nr. 25 für Dez. 2011 aus insgesamt 2297: „Koblenz – 5. Wie, die Verwaltung jammert... immer... noch?“
      ** Gedicht  Nr. 39  für Nov. 2011 aus insgesamt 2267.

      Nr. 26 für Dez. 2011 aus insgesamt 2298 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 12.12.11, ca. 15:10 – 16:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
       
       
       
     
    Gerücht, sei Gott?*

    Hier* gibt’s ja mal DIE Neuentdeckung:
    Das „Gottes-„Teilchen scheint gefunden?!
    Bald folgt dann wohl die Neu-Erweckung
    Nach 6-tägigen Schöpfungsrunden?:
    Am 7. dann der neue Mensch?

    ...
    He! Erst muss „Adams“ scheiß Charakter
    Verfriedlicht werden durch die Schöpfer,
    Diesem... „Gerücht“ und vom „Kalfakter
    Des CERN, Herrn Müller? Mayer?... Töpfer?
    HEUER“ heißt ja der Herr des HIGGS*
    ...
    Dann werden neuvereinte Kräfte
    Beim Weib - statt wieder aus der Rippe -
    Diesmal durch andre, gute, Säfte
    Vermeiden, dass: hie die Xanthippe,
    Da die Megäre kann entsteh’n?
    ...
    Was könnten „Das Gerücht“ und „Heuer
    Vom CERN“ nicht alles neu erschaffen?:
    Jetzt wird das auch nicht mehr so teuer!:
    Statt Menschen erst über den Affen
    Zu züchten, bau’n sie gleich die Besten...
    ...
    Also ihr Physiker der Zeiten:
    Ran an den Urknall und dann schöpfen!
    Nicht lange basteln, löten, streiten.
    Einfach mal wissenschaftlich  köpfen
    Und ausprobier’n, ob Deutsches Hirn
    ???
    Wär besser für des Schweizers Stirn!
    Glückauf. Gruß an’s „Gerücht“:
    Ich glaubt’s noch immer nicht!
    Es sollte mich besuchen:
    Hab Kaffeé! `S bring mit, Kuchen!

    ______

    * http://www.sueddeutsche.de/wissen/der-kitt-des-universums-physiker-finden-hinweis-auf-gottesteilchen-1.1231166 

    Nr. 24 für Dez. 2011 aus insgesamt 2296 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 10.12.11, ca. 21:20 – 22:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

     
       
         
        Das Geizerhaus im Dustertal

        Der Hunger bohrt tief im Gedärme.
        Der Herd hat lang kein Holz geseh’n.
        Paar Brettchen mal, für kurze Wärme,
        Etwas Karton, Papier. `S war schön.
        ...
        Hier ist des Geizes düst’re Höhle.
        Die letzte Ratte gab ihr Fleisch....
        Vorher war, sicher, keine Töle.
        Die Knochen ruhen jetzt im Teich.
        ...
        Kein Fisch, kein Frosch, kein Wurm, kein Käfer
        Ist übrig, in der Geizer Tal.
        Geflohen, längst, der letzte Schäfer,
        Sah Schaf und Hund das letzte Mal.
        ...
        Sie haben dann ihr Kind gegessen,
        Bedauert’s zwar, doch musst es sein...
        Das Paar, vom Irrsinn schlimm besessen,
        Stellt sich nun auf das Ende ein...
        ...
        Jetzt seh’n wir zwei, die sich... belauern.
        Wer wird wohl hier der Letzte sein?
        Wer übrig bleibt, wird’s bald... bedauern:
        ...Durch’s Geizertal gellt irres Schrei’n:

        ...Es hackt sich da im Dämmerschein
        Der letzte Geizhals ins... Gebein....
        ...Im Todestal kehrt... Ruhe... ein.
        ______


        Nr. 21 für Dez. 2011 aus insgesamt 2293 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 10.12.11, ca. 16:10 – 16:50 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

         
     
     
    Russisch Roulette á la Putin?

    Russischer Frühling schon im nächsten Lenz?
    Das wäre möglich, liest man den Artikel.*
    Und bleibt Chef Putin weiter dieser Stenz,
    Der er noch ist, als Geheimdienst-Vehikel,
    Könnt’ er, „der lupenreine Demokrat“
    - So sagte Schröder, sein Freund in der Tat -
    ???
    Selbst Opfer sein, vom Horchguck-Apparat.
    ___


    *Referenzartikel: http://www.rp-online.de/politik/ausland/manche-traeumen-schon-vom-russianspring-1.2633801 

    Nr. 20 für Dez. 2011 aus insgesamt 2292 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 09.12.11, ca. 21:50 – 22:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de   
     
       
       
      Bankert oder Bastard?* Das ist hier die Frage, ob edler im Geblüt!**
      - Mal wieder etwas zur  “E(rzeuger)-Frage” -
       
      Ich war schon früher Ziel des Spottes,
      Als ausgemachte “Sau des Pottes“.
      So sollt’ ich, oft genug, mich schämen,
      Was ich dann tat, mit tiefem Grämen:
      „Bin ich nicht auch ein Kind des Gottes?“

      ...
      „Vielleicht des Priesters? Nein, des... Prinzen“,
      Muss ich dann heut darüber grinsen,
      Dass einst  “des Dorfes gute Menschen“
      Mich – qua Nichtherkunft – wollten benchen
      Zur „Sau“, zum „Bankert“, „Franzos“, „AMI“.
      ... Noch kurz vor’m Tod fragte ich ‘Mami’:
      “Wer war’s denn nun, der mich... gezeugt?“
      ...
      Nun, wie es zuging in den Zeiten:
      Die „guten Frauen“ konnten breiten
      - Selbst Amihure, doch mit Gatten,
      So Kinder einen Vater hatten -
      Das Tuch der schieren Nächstenliebe,
      Als Schimpfworte, auch mal als Hiebe,
      Aus, über mir und Mutter, ledig.
      ...
      Weil sie aus Angst hat stets geschwiegen,
      Muss hinter dem Geschlechtsakt liegen,
      - Plus ausgefall’ner Monatsblutung -
      So war schon immer die Vermutung:
      Was „Höheres“, geheimnisvoller!
      ... Einst sagte – wer? – „...Der Hohenzoller,**
      Mehr sag ich nicht, das ist schon viel,
      Der hatte seine Hand im Spiel...“
      ???
      “Nicht nur die Hand, auch seinen... Stiel,
      Einst, Fünfundvierzig, im April?”
      Denk ich qua heut.  Bin “not amused”,
      Dass so ein Adelsdrecksack schmust
      Mit einer Jungfrau, macht sie schwanger,
      Und er verpisst sich dann vom Anger,
      Geht stiften, wegen mir auch flöten,
      Läßt sie allein in ihren Nöten?
      ... Jetzt muss ich leider schließen,
      ???
      Es ist ja nichts bewiesen!
      ... Noch... nicht!
      _____

      * http://de.wikipedia.org/wiki/Bastard 
      ** Geburtsort: Namedy am Rhein mit Hohenzollernschloß (heute Ortsteil von Andernach). Weiteres s. versch. wütende „Gedichte zur Herkunftssuche“


      Nr. 19 für Dez. 2011 aus insgesamt 2291 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 09.12.11, ca. 11:40 – 12:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de 
     
Ackermann, Josef - Zum Anschlagsversuch mittels eines explosiven Briefes * -

Er ist zwar Un-Person* der “Linken”,
Die’s Kapital zwar selbst gern raffen,
Doch äußerlich dagegen stinken:
Die „Banker heut“ wär’n Zockeraffen
- Was ja auch stimmt, global gesehen -
Doch kann ich nicht dahinter stehen,
Dass – wer? - Konfrontation, so,* scheut
Und feig ans Leder will ihm, heut.
...

Dann: Zuviel Ehre für den Schweizer!
Die* tun dem ja noch `nen Gefallen!
Er, zwar Finanzcrash-Mitanheizer,
War selbst doch schon im freien Fallen!:
Falschaussageverdacht**, und weiter
Wollt’ keiner ihn mehr haben. Heiter
War, ist, er ja schon lang nicht mehr:
„Zenith verpasst“! Das nimmt ihn her.
...
Bescheuert seid ihr Rotbrigaden!
Wer hat euch denn ins Hirn geschissen?
Ich hätt’s verstanden, wenn dann Maden
Euch – ferngesteuert – senden ließen
„Dem Cavaliere“ einst,  ein Päckchen?!
Da war zu feig das linke Säckchen,
Die linke Tusse?! Gell, ihr Dödel?
So militant bleibt nur... Gerödel,
Wie Inge Viett***, die alte Schlange.
...
Dann kriegt er jetzt den Mitleidsbonus,
Wie Opel noch vor ein paar Jahren?
Der „Herr des steten Grinsetonus“,
Bei Kirch damals noch gut gefahren,
War heute doch schon angeschlagen?!
Jetzt wird er – sympathiegetragen –
Vielleicht noch gar ein größ’rer Trickser?
Dann seid ihr schuld, ihr blöden Wichser!
Man denkt erst nach, dann wird gehandelt.
...
Mein Rat an alle linke Zellen:
Das Volk, dem ihr Signale sendet:
Es sollt’ sich euch zur Seite stellen,
Das will die nicht, die sind, verblendet.
So sind vorbei die Bomben-Zeiten!
Es wird sich Friede hier verbreiten,
Und wir freu’n uns auf ein Europa,
In dem - Enkel bis Oma, Opa -
Nichts riechen mehr von „Rechts“ und „Links“,
???
Denn aus den beiden Ecken stinkt’s.
_______
* http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,802584,00.html 
** http://derstandard.at/1319182779093/Kirch-Prozess-Banker-Ackermann-wird-der-Falschaussage-verdaechtigt 
*** http://www.lyrikportal.de/html/viett__inge.html 

Nr. 17 für Dez. 2011 aus insgesamt 2289 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 08.12.11, ca. 22:10 – 23:05  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

 

    ANMERKUNG aus gegebenem Anlass:
    WUNDERBARES lese ich vom feigen “Duisburg-Adolf”:
    OB Sauerland? s. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-12/buegermeister-sauerland-korruptions-verdacht . Das würde ja zu meiner Einschätzung und dem Engagement passen wie die Faust aufs Auge?! Dieser charakterlose OBERLEHRER ist in meinem Ranking die 1. UN-Person der politischen deutschen Jetztzeit. S. meine Gedichte unter http://www.lyrikportal.de/html/sauerland__adolf_.html . Und solche Figuren erhalten auch noch horrende Pensionen, die sie sich, charakterschweinisch, breitärschig ersitzen. Da kommt Politikverdrossenheit her, aus solchen vermeintlich kleinen Anlässen von politisch Handelnden (oder Nichthandelnden) aller Couleur. Doch macht es die Summe. Und das alles zusammen gefährdet Demokratie in Deutschland.

     
    Das magische Bein?* Geht jetzt wohl allein!*

    Der muss schon arg von Gestern sein,
    Wer glaubt, noch, an „Magie vom Bein“?!
    Doch nachgerad’  die Geistesengnis
    Wird dem, der’s glaubt, selbst zum Verhängnis.

    ...
    Da hat er* wohl so übertrieben,
    Dass sich bei Reichen, oder Dieben,
    Diese Magie des alten Gliedes
    Hat rumgesprochen, und so schied es
    ...
    Dann von ihm* durch den Schnitt der Sichel...:
    - Zu hoch für Abendlandes Michel?
    - Wir glaubten nicht an solche Scheiße,
    Die uns das Schwarze macht, für’s Weiße?
    ...
    - Uns ist `ne Himmelfahrt längst logisch!
    - Ein Jungfernkind nicht astrologisch!
    Doch glaubt „der Moslem“ Neunundneunzig –
    Jungfrauen gäb’s im Himmel, freu’n sich,
    ...
    ... Auf  `nen Galan aus tausend Teilen!
    Weil sie sich sonst ja langeweilen,
    Denn jeder selbstgesprengte Dussel
    Wird – so missbraucht – zu “Allahs Puzzle”.
    ...
    So scheint der Zauber eines Beines
    - Sieht man den großen - doch was Kleines.
    Da lässt ein Bein sich wohl verschmerzen,
    Denn der, der glaubt, gibt ja von Herzen!
    ???
    Wenn’s sein muss, halt das eig’ne Leben?
    Das meint der Islamist heut, eben:
    Wer früher stürb’, wär länger tot
    Und hätte – meint solch Vollidiot
    ???
    (Durch Mullahs Hinterfotzigkeit) -
    Auch dann mehr von der Ewigkeit?
    Was sagt denn Allah zu dem Leid
    In seinem Namen,
    ???
    Zu jener Mutter?
    So... einfach... Amen?
    ____


    * http://www.rp-online.de/public/article/aktuellhttp://www.rp-online.de/panorama/ausland/diebe-zersaegen-hindu-priester-1.2029355es/panorama/ausland/511441   

    Nr. 15 für Dez. 2011 aus insgesamt 2287 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 08.12.11, ca.07:10 – 07:55  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de - www.tabakrepublik.de - www.mein-kuerrenberg.de - www.jammerdeutschland.de 

     
 
Dank sei... mir!
- Kurzlyrogramm -

Bekannter Torkelgang,
Gedunsen das Gesicht,
Schleicht er die Wand entlang.
Steht jetzt, doch rührt sich nicht,
Weiß nicht, wo er grad ist.

...
Ich sah ihn  in der Stadt
Und dachte: „Wie, der  lebt?
Die Leber, die der hat,
Die ist doch schrumpfverklebt!
Wird man trotz Suff so... alt?“
...
Doch dann zu Hause kam’s:
Erkenntnis pur, warum
Mich das berührt. Des Gram’s
Gefühl, dass ich so dumm
War, einst, auf gleichem Weg.
...
Doch ist es heute gut,
Weil zwanzig Jahre her.
Und diese inn’re Wut
Auf mich selbst wiegt kaum mehr.
Heut bin ich suchtbefreit
...
Und hab es nie bereut.

_________

Nr. 05 für Dez. 2011 aus insgesamt 2277 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr.., 02.12.11, ca. 11:50 – 12:15 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de

 
     
    Vulpes vulpes, süss-sauer?*

    Es heißt, dass Asiaten alles
    Äßen, und das scheint auch die Krux,
    Dass – les’ und staun’! – im Fall dies’ Falles*
    Die Rolle spiel’, ein toter Fuchs?
    Da bin ich aber wirklich platt
    Satt!

    Reinecke ohne Fell?
    Wird ein Karnickel, gell?
    Und dito wird ratz-fatz
    Eins aus `ner Mietzekatz?
    Der Asiate hat’s.

    Denn: Wunder über Wunder:
    Das Schnitzel wird zur Flunder:
    Drauf nur Sardellenpaste,
    Den Plattfisch fertig, hast’e
    Dann grätenlos im Kaste’.

    Nicht von der grünen Wiese,
    Hat man Ideen, wie diese.
    Schon lange, unverhohlen
    Vor Zeiten einst gestohlen
    Von unsern Frühkatholen…

    Weil: Die erklärten lieber,
    Karfreitag, einen Biber
    Einfach zum leckren Fisch.
    So kam Fleisch auf den Tisch
    Frei, fröhlich, fromm und frisch.

    Und deshalb sind hier Luchs
    - Und bald wohl auch der Fuchs -
    Als Hase, ob geschnetzelt,
    In Deutschland ausgemetzelt…
    Während die Welt noch rätselt…

    Denn alle diese „..esen“
    Zieht’s her zu Deutschem Wesen
    Und… zu den Resttierarten:
    Maulwurf in Nachbars Garten
    Zu Asseln weich, ob harten.

    Nun möchte ich doch wirklich enden,
    Denn magenseits da knurrt es schon...
    Und statt der drögen Schweinelenden
    Hab, lebend,  ich auf dem Balkon
    Ja einen Riesenhasen, gell!“
    ???
    „Bell!!“

    _________
    * http://www.express.de/panorama/angeblich-schon-kuechenfertig-ekel-alarm--toter-fuchs-im-asia-imbiss,2192,11250174.html

    Nr. 04 für Dez. 2011 aus insgesamt 2276 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 01.12.11, ca. 22:35 – 23:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
 
NOVEMBER 2011
      Márquez, Gabriel Garcia*

      Ich las da** eben in der „BILD“,
      Dass Márquez seine Schreibwut stillt,
      Aus nur dem einen Grund auf Erden:
      „Ich schreibe, um geliebt zu werden“.
      „Mensch Gabriel. Wie wahr, wie wahr!
      ...
      Gut,  Du bist zwei Jahrzehnte älter,
      Hast lange vor mir angefangen!
      Doch auch bei mir wird das nicht kälter,
      Das man da nennt: Heißes Verlangen
      Zu schreiben, schreiben, schreiben, schreiben!
      ...
      Ich bin erst seit „Null-Vier“ versessen,
      Zeilen zu denken, aufzuschreiben,
      Ohne, dass ich sie müsst’ „erpressen“,
      Denn herrlich ist’s, den Stift zu treiben:
      - Über’s Papier, wenn’s schnell geh’n muss.
      ...
      - Sonst ist die Tastatur mir Diener,
      Und ich kann später korrigieren...
      Doch auch mein innerer Schlawiner****
      Mag dann noch was hinzudiktieren,
      Dass alles wirkt auch „wie am Stück“.
      ...
      Es ist ein Segen, dies’ Verlangen
      Zu schreiben, um geliebt zu werden,
      Und uns das wahre Unterfangen,
      Nicht fortzutreiben mit den Herden....
      Ich hab es fast zu spät erkannt...
      ...
      Nun, Gabriel, erkenntnisoffen
      Wird mir durch das Gedicht bewusst,
      Dass unser Schreiben, Bangen, Hoffen
      Gilt - mal der frühen Mutterbrust,
      Die’s Kind nicht stillte, lang... genug.
      ...
      - Ein andrer schreibt, verdeckt, dem Vater
      Gedichte, Essays, den Roman,
      Sucht Anerkennung beim Berater,
      Der sich entzog dem kleinen Mann...
      So suchen Liebe wir, weltweit
      ???
      - In seelischer Gemeinsamkeit -
      Als Spätersatz für dunkle Zeit.

      _____
      * http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriel_Garc%C3%ADa_M%C3%A1rquez 
      ** http://www.bild.de/lifestyle/2011/schriftsteller/gabriel-garcia-marquez-ich-schreibe-um-geliebt-zu-werden-21250516.bild.html
      *** Stellvertretend in der 7. und 8. Strophe: „Ein andrer...“ auch für „Eine andre...“ und „...dem kleinen Mann für „...dem kleinen Mädchen“.
      **** Das innere Kind: http://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind
      Nr. 41  für Nov. 2011 aus insgesamt 2269 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 28.11.11, ca. 21:50 – 22:35 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de                  - www.tabakrepublik.de                   - www.mein-kuerrenberg.de                - www.jammerdeutschland.de

       
     
    Die Mitte demonstriert nicht, sie arbeitet... für die Schwätzer mit!

    Ich mag sie nicht, die von den Rändern.
    Ich mag auch nicht die Gutmensch-Grünen.
    Sie alle wollen „etwas“ ändern,
    Lassen doch schlussendlich dann sühnen
    Das Volk, für irre Scheißideen.

    ...
    Es ist der Weg des Deutschen Michel
    Wie weiland Kohlhaas* vorzugehen.
    Mit Geist nicht, mit der großen Sichel,
    Schlägt um sich, wer meint, dass: Geschehen
    In Deutschland wär’ zu reformieren...
    ...
    Man sieht’s an „Stuttgart 21“:
    Entschieden? Längst! Plötzlich Tumulte.
    Der Wutbürger hatte verrannt sich
    In Wohlstands-DEMOs. Das Okkulte
    Des Wünschens ist ab heut perdu.**
    ...
    So seh’n wir’s längst bei Lichterketten
    Und Friedensmärschen von Grün-Ärschen,
    Dass sie selbst sind nicht mehr zu retten,
    Wie jetzt in Gorleben vom Pärchen
    Der Typ fragt:
    ...Letzter der Castoren?
    ???
    Dann sind wir aber bös verloren:
    Denn zu dem End`  kommt das Fatale,
    Dass öd’ es wird, ohne Randale.
    Das Wendland wird, zu unserm Schreck,
    Dann wohl zu einem weißen Fleck?
    ???
    Ach, aus ist’s mit dem Wirtschaftsfaktor
    Für die Hotels, Bauern mit Traktor,
    Mit Imbissbuden und mit Ständen,
    Weil alle steh’n mit leeren Händen
    Da, wenn man stiehlt uns diese Freude?!
    ...
    Kommt noch das Endlager nach Bayern,
    Dann hab’n wir gar nichts mehr zu feiern?!
    Na... wenigstens etwas zu klagen,
    Denn Trauer wird das Wendland tragen.
    ... Ich hör im Geiste uns schon singen:
    ???
    Wir wollen das Atomendlager Gorleb’n wieder hamm!
    Wir wollen das Atomendlager Gorleb’n wieder hamm!
    Hurrra! Hurrra! Bald ist es da!
    Hurrra! Hurrra! Bald iiist ehes daaahhh...!***
    So wär’n wir wieder guter Dinge.
    ???
    Glückauf, das die Vision gelinge...!”

    _____

    * Kleists Novelle „Michael Kohlhaas”: Selber googeln.
    ** Lt. Volksentscheid vom 28.11.11 wird doch unterirdisch gebaut. S. z.B. http://www.sueddeutsche.de/politik/volksabstimmung-in-baden-wuerttemberg-stuttgart-gegner-scheitern-die-pro-fraktion-triumphiert-1.1220160   Doch die „Rettung des seltenen Juchu-... ähhh...Juchtenkäfers“ „( http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721271,00.html    ) im Schlosspark wird aber bestimmt weiter noch wasserwerferanziehende Rentner und LangzeitstudentInnen auf die Palme, sprich die Buche oder Kastanie bringen.
    *** Zu singen auf die Melodie des „Fehrbelliner Marsch“, der wiederum für „Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder hab’n“ herhalten musste“.

    Nr. 40  für Nov. 2011 aus insgesamt 2268 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 27.11.11, ca. 23:05 – 23:55 Uhr Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de                 - www.tabakrepublik.de                  - www.mein-kuerrenberg.de               - www.jammerdeutschland.de
 
      Krebs bei Kindern sei auch gottgewollt*?
      - Ellners lyrischer Kurzaufsatz -

      Einleitung:
      Es gibt da diese kleinen Wesen,
      Die toben nicht durch Wald und Fluren.
      Sie werden, wenn, vielleicht genesen.
      Doch hinterlassen sie schon Spuren,
      In unsrer Seele, durch ihr Sein.

      ...
      Hauptteil:
      Sie schleichen durch sterile Gänge:
      Der Junge hat den kahlen Kopf.
      Die Kleine zieht durch diese Enge
      Den Ständer mit dem Chemotropf...
      Normal für sie. Uns bricht das Herz...
      ...
      Es ist schon scheiße, das zu sehen,
      Was der, der alles wüßt’, verbricht
      An denen, die solches Geschehen
      Erfassten, in der Tragik, nicht?
      „He, ARSCHLOCH, was ist ihre Schuld?“
      ...
      Denn  - darwinistisch - ad absurdum
      Führt wer, der “weiß“, solches* Geschwätz.
      ... Wer glaubt, der glaube. Lass ihn, sei’s drum,
      Denn Glaube ist ja kein Gesetz!
      Dafür gibt’s das in der Natur.
      ...
      Es ist dann derart  zu verstehen,
      Dass’s den, den’s trifft, dann leider trifft.
      Doch hinter all dem IHN zu sehen
      - Durch Priestermantras Seelengift -
      Den GOTT, der... liebt*? Das ist obszön!
      ...
      Schluß:
      „Werbung verboten. Danke, schön.“
      ____________

      Nr. 37  für Nov. 2011 aus insgesamt 2265 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 23.11.11, ca. 00:20 – 01:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de              - www.tabakrepublik.de              - www.mein-kuerrenberg.de            - www.jammerdeutschland.de   
       
 
Menschen Leben

Das Leben kommt, es geht.
Dem Einen wird’s zu spät.
Bei andern war’s zu kurz,
Nach Leiden oder Sturz.
Das Leben geht, es kommt...
_____

Nr. 36  für Nov. 2011 aus insgesamt 2264 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di., 22.11.11, ca.. 23:40 – 23:50 Uhr © Heinz-Albert llner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
     
      Morgenblick

      Die Nacht zieht sich zurück.
      Der Morgen graut. Es kommt
      Die Sonne hoch, in Ost,
      Macht Wolken wie aus Rost.
      Mir ist solch kurzer Blick
      Genug, als Tagesglück.
      ______

      Nr. 35  für Nov. 2011 aus insgesamt 2263 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di., 22.11.11, ca. 08:20 – 08:25 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammerdeutschland.de
       
     
    Ja! Klimawandel SOFORT! Oder... doch... lieber... nicht?

    Wann geht der Welt die Puste aus?
    Fragt ängstlich hier* die „BILD“.
    Gleichzeitig: Man zög’ Nutzen draus,
    Wenn sich mein Wunsch** erfüllt?
    Das sagen ausgerechnet... Briten?
    Hat BSE  die Herrn* geritten?
    ...
    Denn sag ich’s nicht?*  Na, sagt’ ich’s doch
    Grad letzt in meinem Ätzgedicht!**
    Polkappenschmelze, Ozonloch
    War’n mir schon immer tragisch, nicht.
    Ich weiß längst um den Segen
    Von Hitze, saurem Regen.
    ...
    Zwar wird Holland Atlantis sein
    Und auch dies... Sylt wird untergeh’n,
    Doch dass ich bis zum Nordpol rein
    Fahr’n kann, auf Autobahnen: Schön,
    Denn da war ich noch nie. Ich schwör’s,
    Dann halt ich auch mal kurz in Mörs***
    ...
    Nun, Bangkok watet schon im Schlamm,
    Zieht bald auf Land - sag’s zynisch, nicht -
    Wird alles gut: Weg ist manch’ Slum,
    Die Welt gibt sich ein Neu-Gesicht.
    Das ist’s, was die Gelehrten meinen?
    Man baut neu auf mit alten Steinen?
    ...
    Da haben diese Forscher recht...
    Es gab schon immer Kollapsklima.
    Die Dinosaurier einst, echt,
    Lebten weltweit ja auch ganz prima
    Zu ehdem mal viel wärm’ren Zeiten,
    In ander’n und in unser’n... Breiten...?!
    ...
    Ach, ja? Die mörderischen Viecher
    In unsern Breiten? Manno - manno!:
    Zu Kürrenberg beim Chaosriecher
    Im Vorgarten bald Rex Tyranno?
    ... Scheiße! Ganz schnell zurück von „heiß“,
    Wieder zum Nordpolkappeneis.
    _____

     
     
     
    Nr. 34  für Nov. 2011 aus insgesamt 2262 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 21.11.11, ca. 19:30 – 20:15 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de            - www.tabakrepublik.de             - www.mein-kuerrenberg.de          - www.jammerdeutschland.de    

     
     
    Brecht, Bertolt* -  Bald hab ich Dich!...
    ??? Doch... was... MACH ICH DANN?

    Jetzt habe ich sie doch gefunden,
    Die Zahl, die mich im Traum bedrängt!
    Laut WIKIPEDIA* bekunden
    Dort* Zeilen, dass mein Glück dran hängt
    An „etwa Zweitausendreihundert“!

    ...
    Das ist es, was ich wissen wollte,
    Ob er* nun reimte oder nicht,
    Es ist mein Ziel, dass ich noch sollte
    In diesem Jahr, mit dem „Gedicht
    Zwodreinulleins“,  ihn übertreffen...**
    ...
    Ja, hatte ich nicht mal vor Zeiten
    Schon nachgedacht und festgestellt
    Dass „wer?“ mochte’s vielleicht bestreiten,**
    Wenn Ellner dann - zack - innehält,
    Hätt’ er erreicht die „.ZwoDREIHUNDERT?
    ..
    Also werde ich weitermachen,
    Dies „etwa“ ist mir viel zu vag’,
    Nicht, dass plötzlich noch Profis lachen
    Und sagen, dass vor Jahr und Tag
    Der Brecht geschaffen hätt’, noch mehr?
    ...
    Doch, was mich sonst noch stark berührte?:
    Er schrieb, wie ich, als Reaktion
    Auf’s Zeitgescheh’n , was dazu führte,
    Dass heut versteht vom Musensohn
    Kaum jemand noch, was ihn bewegte.
    ...
    Hier bin ich gleich mit dem Kollegen,
    Dem unbewusst ich folgte, schon
    In meinem Zahlendünkelstreben,
    Doch ganz besonders in Diktion,
    Gelegenheiten zu beschreiben?!
    ...
    Und die Vertonung erst, der Werke,
    Da bin ich auch mit ihm konform,
    Vermute in mir eine Stärke:
    Beginne ich, schlag ich die Norm
    Und übertreff’s auch musikalisch...
    ...
    Auch der  Gebrauchswert der Gedichte
    Ist wichtig mir, hab ich erkannt,
    So – seh’ ich es in diesem Lichte -
    Bin, geistig, ich, mit ihm verwandt
    In vielem, doch in einem nicht:
    ???
    Bin - mir sei Dank - kein Kommunist,
    Weil in mir soviel ANTI-Ist!
    ... He! Sagt man nicht: Man wär’ affin,
    Sei man dagegen, wollt’ doch hin?!
    ... Verdammt, da folge ich ihm nicht:
    Da bleib’ er „linkes Sackgesicht“***!

    ...
    Nun  trennen sich ganz schnell die  Wege,
    Denn tot ist auch längst, der Kollege!
    Und ich hab noch sooo vieles vor:
    Will mal – gefälligst – auch empor,
    Spät, dennoch wie’s dem “Steinbock” frommt:****
    Deutschland Glückauf, der Ellner kommt!
    ___________

    * http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht 
    *** s. meine ANTI-Gedichte dazu unter http://www.lyrikportal.de/html/_anti-_kommunismus.html   sowie zu einzelnen politischen Personen
    **** Lt. eines „Dauer-Horoskopes” gelange „der Steinbock“ spät zu Erfolg... Und das ist gut, so.


    Nr. 32  für Nov. 2011 aus insgesamt 2260 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 20.11.11, ca. 22:45 – 23:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de          - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de        - www.jammerdeutsch land.de
     
       
      Der ein... ähhh...gebildete Kranke

      Ich weiß nicht, was sich da entwickelt,
      Was tief im Hals mich zwackt und zwickelt,
      Was husten lässt,  mich, bis zum Kotzen,
      Doch wenig schniefen, schnäuzen, rotzen...
      Die Stimme ist’s, die Sorgen macht...
      ...
      Das geht jetzt schon seit vielen Tagen.
      So langsam sollte ich mal klagen,
      Denn der Alarm des Hypochonders
      Ist scharfgestellt, dass samt und sonders
      Ich denke: „Scheiße! Es ist ernst!“
      ...
      Das Asthmaspray, mir immer Retter
      Bei Nebel- Diesig-, sonst Scheißwetter,
      Wirkt hier mal nicht, und eine miese
      Stimmung beschleicht mich, weil das fiese
      Gefühl des Druckes mich schon nervt.
      ...
      So mag sich gern also darüber
      Ein eingebildet Kranker lieber
      Was einreden, statt abzuwarten,
      Denn: Spielt er nicht mit andern Karten?
      Er schluckt doch schon Penizillin!

      ???
      Na, kommen wir der Sach’ so näher,
      Du sterbenskranker alter Häher?
      Wart’ also ab, schluck die Tabletten,
      Und in zehn  Tagen – woll’n wir wetten? –
      Singst Du - wie letztes Jahr der Fall –
      ...
      Duett mit einer Nachtigal.

      __________________

      Nr. 32  für Nov. 2011 aus insgesamt 2260 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 20.11.11, ca. 22:45 – 23:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de

       
     
    Schmickler, Wilfried* - Brillanter Kabarettist schnellster deutscher Zunge

    Ich schaue gern „Mitternachtsspitzen,“**
    Ein Kabarett der Ambitionen.
    Denn Becker***, mit mehr kölschen Witzen
    Zu Dies und Jenem, Rel’gionen,
    Macht’s Spaß, gegen was anzustinken.
    Er ist ein Kölner, durch und durch.

    ...
    Die andern int’ressier’n am Rande
    Mich, allgemein, bis auf DEN einen
    Der „freche-Schnauzen-Ranzenbande“:
    Denn Wilfried Schmickler, will mir scheinen,
    Ist das moralische Gewissen.
    ...
    Brillanter Geist in schnellen Worten,
    Gezielt, wie aus der Büchs’ geschossen.
    Bei ihm kann man sich nicht verorten,
    Denn kaum ist hier ein Gag genossen,
    Macht dort nachdenklich, mich, ein and’rer.
    ...
    Das kann man wirklich, so, nicht lernen,
    Da ist „W. Schmickler Herr der Spitzen!
    Scharfzüngigkeit in harten Kernen,
    Die, seelentief verabreicht, sitzen
    Wie Schnellfeuer vom MG 3.
    ...
    JA!: -„Schmickler,  MG 3 von Kölle“
    - Kein Spaßmacher mit Sahnetorte
    - Kein Schleimer von Verbal-Gewölle
    - DER Übervater schneller Worte:
    Als Dauerstoß dem Seelentreffer,
    Dem Deutschland ist, nicht, scheißegal.

    _____

    * http://www.wilfriedschmickler.de/index2.html 
    ** http://www.wdr.de/tv/mitternachtsspitzen/ 
    *** http://juergen-becker-kabarettist.de/ 

    Nr. 31  für Nov. 2011 aus insgesamt 2259 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 20.11.11, ca. 09:10 – 10:05 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de
     
       
      Wo is’ er denn? Na, noch unterwegs!
      Wann kommt er denn? Alle Jahre wieder!
       
      Ohhh, ist es wieder mal so weit,
      Dass kömmt, die schöne Weihnachtszeit?
      Man merkt es an den vielen Feiern,
      Die – angesetzt – mich jetzt schon eiern
      Lassen: Zu welcher geh’ ich hin?
      ...
      Jeder Verein und jede Gruppe
      Bietet am Wochenende Suppe
      Und Glühwein, Waffeln oder Plätzchen.
      Dann grinsen dich besoffne Schätzchen
      An, auf dem Weihnachtsmarkt. Ach Gott,
      ...
      Bei Plastikkram und Elchgebimmel
      Fällt auch Dein Santa ein, vom Himmel.
      ... Natürlich nur in Deinem Namen
      Verhunzt man dieses Festes Rahmen
      An dem Du neu gebor’n wirst. AMEN?
      ____

      Nr. 30  für Nov. 2011 aus insgesamt 2258 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 19.11.11, ca. 20:00 – 20:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de
     
        Eingeschnappt! Das aufgeschnappt!

        He! Mütter klammern nur bei Söhnen?
        Da hörte ich vor Zeiten* tönen
        `Ne Mutter, zu der alten Tochter:
        ???
        „Den heiratest Du nicht, denn locht’er**
        Erst ein bei Dir, du kriegst ein Kind,
        Dann ist er schnell auch durch den Wind!
        Gell, meine brave Kleine?!“
        ...
        Genicke und Geweine,
        Plus angezog’ne Beine,
        Auf einer Bank am Rheine.
        _____

        * Randbegebenheit „irgendwann im Sommer auf der BUGA in Koblenz“ so ähnlich mitbekommen und jetzt erinnert.
        **Allerdings nicht so grob gesagt, doch die Reaktion stimmt.

        Nr. 29 für Nov. 2011 aus insgesamt 2257 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 19.11.11, ca. 11:40 – 12:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de

         
       
       
      Das große Buch des Neides* - „Klopp es in die Tonne, Denis” **“

      Ich bin ja - lyrisch - selbstverliebt, Narzisst.
      Und jeder weiß, was das für’n Arschloch ist,
      Der, so,  sich sieht als Mutter aller Dinge,
      Und, dass nur ihm Genialstes doch gelinge.
      Was allerdings ein solcher Typ vergisst:
      Es gibt nicht ihn nur: So sei’s, wie es ist.
      Trotzdem seh’ ich in mir nicht schieren Hass,
      Wie bei dem Trampel*. Macht’s sich drüber nass?
      ...
      Ich bin kein Jude, misch mich trotzdem ein
      In Sachen Berggruen, den die Jüdin Stein
      Zerreißt, als Sammler. Teilt die Rel’gion
      Auch noch mit ihm, doch wirft  jetzt Spott und Hohn
      Über den großen Kunsterwerber, Sammler.
      Meint: „...dass er war ein Täuscher, Trickser, Gammler.
      Ein Spekulant, spielt’ aus die Judenkarte...“
      ... Das war dann selbst für mich das wirklich Harte.
      ...
      Das alles liest man grad in den Gazetten...*
      Auch unisono: „Ist die noch zu retten?
      Ein wirres Werk von Unsinn der Verhassten!
      Was will sie ihm, dem Nazizeit-Geschassten?“
      ... Mir scheint: Das Buch – man schreibt: `S wär’ ohne Fakten  -
      Gehört als Machwerk zu den schlimm beknackten,
      Mit Larmoyanz gespickt, Rachegelüsten!
      Warum will – neidvoll – sie, ihn, denn verwüsten?  
      ...
      Das Ganze kommt mir vor wie ein Geschacher:
      Stein in Paris – plus „Non Profit” – als Lacher,
      Die, hinterfotzig, wissen um den Zores,
      Den das Buch auslöst, was vorgibt, B., Mores
      Posthum zu lehren in der Totenkiste,
      Verlegt als Schweizer„Alpenblick-Gemiste“!?
      Denn dafür fand ein jüdischer Verleger
      Sich hier bestimmt nicht, als solch Minenleger?
      ...
      Zum Schluss bleibt mir, dem deutschen Austritts-Christ,
      Nur noch zu sagen: Dies Verhalten ist
      Beschämend, menschlich (weg von Rel’gionen).
      Dieses Pamphlet soll wohl nur Euros klonen?
      Wer so schreibt, meint, hätt’ spät sein Ziel erreicht:
      `Nen toten Juden noch im Grab beseicht?!
      Nein, das Werk zeugt von der Intelligenz,
      Die weist auf Hirnakutinsuffizienz.
      !!!
      „Kauf nicht das Buch“, sagt - klar - da mein Instinkt:
       „Was offen wirkt, und echt und ungeschminkt,
      Ist kalkuliert: Revanche, neidisch gelinkt.
      Aber vor allem: Es ja übel hinkt.
      Zuviel der Ehre, wem, der seelisch stinkt”.

      _________
      * http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,798426,00.html  oder http://www.berliner-zeitung.de/kultur/enthuellungs-buch-giftpfeile-auf-ein-denkmal,10809150,11152164.html
      ** Denis Scheck  z.B. unter  http://www.daserste.de/druckfrisch/ 
      *** http://www.perlentaucher.de/autoren/25684/Vivien_Stein.html

      Nr. 27 für Nov. 2011 aus insgesamt 2255 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 19.11.11, von ca. 00:05 – 00:50 Uhr.  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de     www.tabakrepublik.de     www.mein-kuerrenberg.de     www.jammerdeutschland.de

           
          Benetton? Liegt das nicht in Ungarn?

          Da haben die ja völlig recht:
          „Wen schockt das schon“, wird hier* gefragt.
          Die Werbung kommt mir auch „mehr schlecht
          Als recht“ vor und wirkt, so, betagt
          Wie’n Bruderkuss von alten Kadern.
          ...
          Ich denke, Benettons Kalkül
          Das geht nicht auf, wie seinerzeit,
          Als man mit Tod und Krieg sein Spiel
          Trieb und der Konsument bereit
          War, auf solch Reizthema zu springen...
          ...
          Das Volk Europas ist recht satt!
          Zudem ist auch der Euro rar!
          Wer also etwas übrig hat,
          Kauft keine „Marke, die mal war“.
          NERDS kaufen längst bei C&A.
          ...
          Auch, wenn das Bild „Papst küsst Imam“
          Mal wieder ein paar Zeilen bringt:
          So richtig war das nicht infam!
          Provokationseffekt? Bedingt!
          Wenn’s wäre, so, dann wär’s halt so!
          ...
          Mein Rat an die vom Marketing:
          Es braucht heut mehr für ein Comeback!
          Der Kunde, dieses „eigen Ding“,
          Bleibt bei solch tumben Gag auch weg!
          Da muss ein Profi ran, wie ich!:
          ???
          Es hat bestimmt die Weltidee
          Solch tougher Künstler für den Fall
          Im linken? oder rechten Zeh?
          Denn dies Narzissten Überknall,
          Der findet ganz bestimmt den Hype.

          ???
          Er stormed das brain mit hellem Grützchen
          Und malt mit dickem Quast und Stützchen.
          ... Da läg’ - zusammen mit der Lyrik
          - Nach Ellners Einzelfall-Empirik -
          Das Heil der neuen Werbewelt,
          ...
          In der heut eines sicher zählt:
          Die “Corporate Identity”!
          ... Mit solchem* Quatsch gelingt das nie...
          _____

          * http://www.zeit.de/lebensart/mode/2011-11/benetton-unhate-kampagne 

          Nr. 26 für Nov. 2011 aus insgesamt 2254 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 18.11.11, von ca.21:15 – 22:00 Uhr.  © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de     www.tabakrepublik.de     www.mein-kuerrenberg.de     www.jammerdeutschland.de

           
       
     
    Deutschland - Mit Bürde alt... oder etwa europäisch neu geboren?

    Sie „wirken“ an Rändern,
    An linken, an rechten
    Und wollen was ändern
    Zum Guten, nie Schlechten.
    Doch zeigt die Geschichte:
    Verlier’n wird das Schlichte.

    ...
    Denn, sind Kommunisten
    Das kleinere Übel,
    Die mit Hinterlisten
    In Deutschland die Dübel
    Einschlagen, verschrauben,
    Wenn wir es erlauben?
    ~
    Man sieht Nationales
    Nicht, blind auf der Seite?
    Heut spürt man fatal es:
    Das geht in die Breite!
    Jetzt sei’n die Düpierten
    Die ehrlich Schockierten?
    ...
    Sie wollen es wenden,
    Die Rechten und Linken!
    Mit blutigen Händen,
    Sie. frech uns zuwinken!
    Schlapphüte, Aufpasser
    Für östliche Hasser?
    ...
    Sind’s heut nicht auch Esel,
    Denen’s wohl zu gut geht,
    Von Rostock bis Wesel?*
    So manchem die Wut weht,
    Weil unsre Parteien
    Längst nicht mehr erfreuen?
    ???
    Dies Deutschland  kommt jetzt in die Jahre,
    Wird altersschwach, grau, werden Haare...
    Demokratie - sag’s nicht mit Häme -
    Hat  ernst zu nehmende Probleme
    Am Herzen, plus Muskeln und Bändern...
    So frisst man sich rein von den Rändern..
    ???
    „Wann“ - frag ich selbst mit bangen Schmerzen -
    “Dringen die Maden vor, zum Herzen?
    Ob ROT ob BRAUN ist da egal,
    Für Deutschland war es stets fatal!”

    _______
    * Reimt sich so schön: Gemeint ist natürlich ganz Deutschland.
     
    Nr. 24 für Nov. 2011 aus insgesamt 2252 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 16.11.11, von ca. 22:50 – 23:55 Uhr  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de   www.tabakrepublik.de   www.mein-kuerrenberg.de   www.jammerdeutschland.de
     
     
Duo Infernale*

O scheiße, Deutschland, das gibt Ärger:
Da haben zwei* `ne Allianz
Geschmiedet, die den Kürrenberger
Aufschreckt, und – so – verwirrt ihn, ganz:
Ist das* jetzt Liebe, ist’s Kalkül?
...
Anscheinend wechseln, wie die Hemden,
Politiker für hohe Posten
Die Ehen - zu aller Befremden
Schnell - auf der „alten“ Partner Kosten,
Wie „Schröder“, „Wulff“ es auch schon zeigten.
...
So kriegt jetzt unsre alte Tante,
Die SPD, wohl richtig Zores
Und lernt, über die LINKE Kante,
Zur Bundestagswahl kräftig Mores?:
Der Saarnapoleon ist dreist.
...
Doch schlimmer ist „die rote Schlange“,
Die kommunistisch infiltrierte,
Die offenbar ganz still und lange
Stets auf den Mogli Oskar stierte...
...Jetzt hat doch Kaa** ihn glatt becirct!
...
Ich sehe schon die roten Socken
Der alten Kader aus dem Moder
Des DDR-Kults hell frohlocken:
“Entweder packen wir’s bald, oder
... Genosse Putin hilft mal nach
???
Und macht uns... „Maulwurf Gerhard“ wach.

______
* http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Wagenknecht-neue-Lebensgefaehrtin-von-Lafontaine-_arid,335376.html 
** Szene/Clip  aus dem „Dschungelbuch“ s. z.B. http://www.youtube.com/watch?v=D7aAnW81OTs 

Nr. 18 für Nov. 2011 aus insgesamt 2246 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 13.11.11, von ca. 01:40 – 02:15 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de            - www.tabakrepublik.de             - www.mein-kuerrenberg.de             - www.jammerdeutschland.de 
 
     
     
    Berlusconi, Silvio – der Abgang *

    Italien muss nun nicht mehr beten:
    Silvio B. ist Schnee von gestern.
    „Die Maske“ ist zurückgetreten!*
    Und sicher sind jetzt Bunga-Schwestern:
    Der Cavaliere hat zu tun...

    ...
    Wem - einst - es klappte wie am Schnürchen,
    Und er sich unantastbar wähnte,
    Muss jetzt glatt um sein Erbe fürchten,
    Gerafft in geilen Rom-Jahrzehnten.
    Die Macht ist futsch, jetzt wird es ernst.

    _____

    * http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-11/berlusconi-ruecktritt-italien 

    Nr. 16 für Nov. 2011 aus insgesamt 2244 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 12.11.11, von ca. 23:05 – 23:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de            - www.tabakrepublik.de            - www.mein-kuerrenberg.de            - www.jammerdeutschland.de
     
     
      Mein politischer Status? – Eher einer als Mensch

      Ich will es nur noch mal erwähnen,
      All diesen, aber auch all jenen,
      Die „meinen“, ich sei ja kein Linker,
      Sondern bestimmt ein rechter Stinker:
      „Pack selbst, Dich, ob an Sack, an Titte:
      Als Demokrat bin ich die Mitte.
      ...
      Doch bin ich, menschlich, auch ein „Neiger“
      Der etwas hat: den inn’ren Zeiger,
      Als Meinung „hierzu“, Meinung „dorten“,
      Der - ihn - lässt, mittig sich verorten
      - Nicht rechts oder am linken Rändel -
      Das ist ja kein Foucaultches Pendel...
      ...
      Also, an all die dumpfen Schlümpfe,
      Die ich vielleicht – gereimt – beschimpfe:
      Nehmt’s so, wie’s kommt, doch nehmt es ehrlich!
      ... Als Widerspiegler unentbehrlich,
      Sei ich, weil’s mir ging um das Ganze,
      Ich macht’ nicht mit, beim Eiertanze.
      ???
      Mich stören alle diese „Ismen“,
      Geschaffen als gewollte Schismen*:
      Ein Kreis stets von Selbstsauserwählten,
      Die wenige zunächst mal zählten,
      Erst mit dem Maul woll’n überzeugen,
      Dann mit dem Schwert, wenn die nicht beugen
      ...
      Sich, die  – unbeugsam – dem nicht trauen,
      Was Heilsverkünder so aufbauen,
      Ideologisch, als Gebäude
      Aus hohlem Kopf mit Geistesräude.
      Ob Kommu-, Hitler-, Schützer-Ismus,
      Ob Juda-, Katholiz-: Zyn-Ismus
      ...
      Eint alle, weil „sie“ stets verhehlen,
      Dass es nur geht um Geld und.. Seelen.
      Doch Gutmenschen ging’s um die Sache?
      Die schlimmsten sind’s, dass ich nicht lache.
      Sie, grenzenlos gut, sich beeilen,
      Das Mäntelchen mit Dir zu teilen?
      ???
      Doch nur, wenn es bezahlt... ein Dritter.

      _____
      * http://de.wikipedia.org/wiki/Schisma

      Nr. 15 für Nov. 2011 aus insgesamt 2243 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 12.11.11, von ca. 09:00 – 09:45 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de            - www.tabakrepublik.de            - www.mein-kuerrenberg.de            - www.jammerdeutschland.de 

       
     
    Her mit dem Steinbruch...ähhh... Steinbrück!

    Verdammt: Das* sehe ich auch so,
    Wie diese Königin des Weines!*
    Das grüne Volk macht mich nicht froh,
    Denn, was da aussieht wie was Kleines,
    Das ist Methode, in der Breite...
    ...
    Der Steuerzahler soll die stützen,
    Die sich den Arsch in paar Jahrezehnten
    Breitsitzen und dem Staat nicht nützen,
    Wie auch die „armen“, kurz erwähnten
    HartzIV-Empfänger: faul, unwillig?
    ...
    Beschiss ist beides, und Ausnutzung
    Der demokratischen Strukturen.
    Doch ist’s dem Gutmensch schon Beschmutzung,
    Wenn man nur antippt die* Lemuren,
    Die ihm steh’n, unter Artenschutz....
    ...
    Ich sag’s auch hier in aller Härte:
    Einst hieß es mal, dass Arbeit adelt,**
    Doch grüne Oberlehrer-Werte
    Bewirken, dass die Eiche nadelt,
    Mutiert zur Borkenkäfertanne.
    ...
    Ist Wünschdirwas dann umgesetzt:
    „Schlar-Affenland füt alle Faulen“,
    Ist Gutmensch plötzlich doch entsetzt!
    Die Tanne stirbt? Man hört ihn jaulen,
    Mag Selbstverantwortung nicht fördern:

    ???
    Er schreit als Erster: „Tod den Mördern!“,
    Nach dem Prinzip: „Haltet den Dieb
    Ich bin’s doch, der hat... Deutschland... lieb!“

    ________
    * http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-CDU-Ewigstudenten-sollen-weiter-zahlen-_arid,335141.html
    ** Weiter: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“

    Nr. 14 für Nov. 2011 aus insgesamt 2242 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr., 12.11.11, von ca. 00:25 –  01:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de            - www.tabakrepublik.de            - www.mein-kuerrenberg.de            - www.jammerdeutschland.de 

     
       
      Bushidos langsame Rückverwandlung zu Anis Mohamed Youssef Ferchichi

      Bushido war noch nie mein Fall:
      Ein Sackgesicht mit Ethno-Knall.
      So diente er als Bös-Hipp-Hopper,
      Dem Gegenpart der Schmalzlied-Popper,**
      Als Antichrist und Machoarsch.
      ...
      Doch letztens sagte mir mein Bauch,
      Dass dieser Fiesling, wie ich auch,
      Über die Jahre Weisheit lernte
      Und, so geläutert, diese Ernte
      Erkenntnisreich nach außen trägt.

      Was heißt also nun hier Eklat?*
      Bushido war doch diesmal da,
      Um aller Welt Gefühl zu zeigen,
      Das ihm war früher nicht zu eigen
      - Zu Machozeiten Utopie -
      ???:
      Des Nachrebellen Empathie.

      _____
      * http://www.sueddeutsche.de/medien/preisverleihung-in-wiesbaden-eklat-um-bushidos-bambi-1.1186331 
      ** ROSENSTOLZ u.a. Gutmenschartigen
       
      Nr. 13 für Nov. 2011 aus insgesamt 2241 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 11.11.11, von ca. 20:35 – 20:55  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de
     
     
    „Lady Gaga“* – Ein Kunstwerk

    Man sieht sie wackeln, tanzen, fuchteln,
    Die fetten Tunten, bunten Schwuchteln,
    Verkleiden, färben das Gesicht...
    Bei „Lady Gaga“* weiß man’s nicht.
    ...
    Denn... wie’s da drunter aussieht
    ... Geht niemand... was an.**
    _____
     
    * Hintergrundwissen unter z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Lady_Gaga
    **  In Anlehnung an den Textteil “... Doch wie’s da drinnen aussieht, geht niemand was an” aus Franz Lehars Operette „Land des Lächelns“ , s. Erläuterung unter z.B. http://www.mosapedia.de/wiki/index.php/Immer_nur_l%C3%A4cheln_und_immer_vergn%C3%BCgt 

    Nr. 12 für Nov. 2011 aus insgesamt 2240 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 11.11.11, von ca. (wieder mal) NullAchtFuffzehn – 08:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de
     
       
         
           
          Fett...sucht

          Es sagt uns – eigentlich – der Grips:
          „Lass nur die Finger von den Chips,
          Die sind ja ungesund, so...fettig.“
          ???
          Doch kaum gesagt, mein Lieber, wett ich,
          Dass dann des selben Hirnes Güte
          Lässt aufreißen, die pralle Tüte,
          ???
          Die oft genug in Sucht bediente
          Dies Areal, das früh verminte,
          Schon seit der  Kindheit dumpfer Blüte.
          ____


          Nr. 10 für Nov. 2011 aus insgesamt 2238 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 10.11.11, ca. 22:00 – 22:20 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de           - www.tabakrepublik.de           - www.mein-kuerrenberg.de           - www.jammerdeutschland.de

           
         
      Wie, so spät noch eine... Herbst-Depri?

      Zur Zeit, da beutelt mich der Frust:
      Ich spüre was wie „Seelenweh“.
      Hab heute plötzlich keine Lust
      Auf das bekackte Atelier...
      Ich wünschte, es wär’ zügig fertig...

      ...
      Kann das doch die Herbst-Depri sein?
      Leg ich mich hin und ruh mich aus?
      Vielleicht fällt mir was Schlaues ein,
      Und es kommt irgendwas heraus,
      Das mich befreit von dieser...Faulheit?
      ...Zurück vom Sinnieren...
      Ich könnte, sollte, müsst’ es tun:
      Dranbleiben an Begonnenem?
      Doch stete Gründe auszuruh’n
      Fänd’ ich in Reim-Gesponnenem,
      Nur, um nicht körperlich zu schaffen?
      ...
      Verdammte Scheiße, fauler Sack:
      Zu viel hast du noch nicht erledigt.
      Jetzt aber los und angepackt,
      Und nicht mehr lange rumgepredigt...
      Die Galerie „steht“ im November!
      !!!
      Ist ein Gelübde, you remember?
      _____________


      Nr. 09 für Nov. 2011 aus insgesamt 2237 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mo., 07.11.11, ca. 23:25 – 23:55 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de         - www.tabakrepublik.de         - www.mein-kuerrenberg.de         - www.jammerdeutschland.de 

       
       
       
        Apfel, im Gedicht? - Der reimt sich aber nicht.

        Ich wollte mich am Kernobst reiben
        Und ein Gedicht zum Apfel schreiben.
        Doch gibt es nichts, was sich d’rauf reimt?!
        Dann bleibe er halt unbeschleimt!
        ???
        So ehr’ die Vielzahl ich zum Schluss:
        „Heil Dir, geliebtes Apfelmus,
        Schon heut, weil wir  Deiner bedürfen
        Im Alter, denn: Dich kann man schlürfen!”

        _____

        Nr. 07 für Nov. 2011 aus insgesamt 2235 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 03.11.11, ca. 08:00 – 08:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de         - www.tabakrepublik.de         - www.mein-kuerrenberg.de         - www.jammerdeutschland.de
         
           
           
          „Beeilung, O Dichterfürst“ – „Gemach, gemach: Wir schaffen das...”

          Verdammt, jetzt wird es aber knapp:
          Ich sehe grade, dass ich hab
          Nur noch so ungefähr acht Wochen,
          Um Bertold Brecht, dem toten Knochen,
          Posthum das Wasser nachzureichen.
          ...Mich so mit Größen zu vergleichen,
          Das bring’ des Geistes Vollentrückung,
          In höchst-narzisstischer Verzückung.
          ...
          Denn ich bin geil auf dessen Zahl
          Gesamtgedichte, und die Qual,
          Dass ich es dieses Jahr nicht schaffe,
          Macht mich zwar krank, doch dieser schlaffe
          Rest von über siebzig Gedichten
          Wird depressiv mich nicht vernichten,
          Denn seltenst reagier’ ich panisch!?
          ...Mir scheint’s fast: Ich bin IMMER manisch?
          ...
          Wie sonst erklärt sich denn mein Tun,
          Nach Lyrik, Kunst, Haushalt, nicht ruh’n
          Zu müssen, sondern variabel
          Mit meinen Künsten mich als Nabel
          Der Welt zu sehen und mein Ruhen
          In mir – doch mittags auch in Schuhen,
          Natürlich nachts noch ein paar Stunden -
          Durch solch Gesamtwerk zu bekunden?
          ...
          Also wär’s dann auch nicht sooo arg,
          Wenn Brechtens Knochen in dem Sarg
          Noch etwas Zeit hätten zu raffen,
          Dass Heinrich E. durch flottes Schaffen
          Tatsächlich - in schnöder Erdreistung -
          Könnt’  toppen, Bertolts Lebensleistung,
          Und das in noch nicht mal acht Jahren?
          Jetzt würde er sich Eile sparen?
          ???
          ... Nix da, der Zug ist abgefahren.
          Ich lasse nicht die Zügel schleifen!
          Und Bertolts Geist hat zu begreifen:
          Ich stoße ihn  vom Thron
          In ein paar Wochen schon.
          DIE Ehre sei mein Lohn...

          ___________

          Nr. 05 für Nov. 2011 aus insgesamt 2233 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 03.11.11, ca. 03:10 – 03:50 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de         - www.tabakrepublik.de         - www.mein-kuerrenberg.de         - www.jammerdeutschland.de 
           
       
       
      Lyrik - verbeamtet

      Ich verderb’ es mir mit Vielen:
      Will nicht ihre Spiele spielen,
      Will nicht schöne Zeilen schreiben
      Will nicht bei der Metrik bleiben...
      Bin dagegen, bin dagegen...
      ...
      Bin gegen die Oberlehrer,
      Deutschlands neue Geist-Verzehrer,
      Gutmenschen der hehren Sorte,
      Wählen watteweiche Worte...
      Bin dagegen, bin dagegen...
      ...
      Also schreib ich weiter Scheiße
      Auf die feine grobe Weise.
      Das sollte ins Schulbuch kommen,
      Statt Gesülze von Heilfrommen.
      Bin dafür! Klar, bin dafür!
      ____

      Nr. 04 für Nov. 2011 aus insgesamt 2232 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 02.11.11, ca. 22:10 – 22:30 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de         - www.tabakrepublik.de         - www.mein-kuerrenberg.de         - www.jammerdeutschland.de 
       
           
          Lohn im Himmel? Scheiß doch auf das Jenseits! Ich will Reichtum auf Erden

          Ich will mein finanzielles Leben
          Nun endlich einmal strukturieren.
          Das stete Nehmen nicht, doch Geben,
          Hindert mich stark, das zu kassieren,
          Was mir für’s Können zusteht, längst.

          ...
          Hab ich mal Kohle, geht sie stiften
          Durch Selbstausgabe, auch Verluste!
          ...Warum vermag ich nicht zu shiften
          Den Euro, geht mir schnell die Puste
          Aus, und ich bin wieder bei „Null“?
          ...
          Was stellte ich bisher in Frage
          Doch alles, um nicht reich zu werden?!
          Hinderte mich, dass in die Lage
          Ich kommen soll – nie – was auf Erden?
          ... He! Wart’ ich auf den Lohn... im Himmel?
          ...
          Verdammte Hacke: Die Katholen
          Hab’n mir solch Schwachsinn eingeflüstert?!
          Scheiß, bleiben die mir doch gestohlen,
          Die Reichtums-Streben mir verdüstert
          Haben, um selber zu kassieren...
          ...
          Doch jetzt meldet sich auch mein Heinzel,
          Das inn’re Kind* der frühen Jahre:
          - Er will die Euros nicht mehr einzeln...
          - Es finde schleunigst mich, das Bare!
          - Ab jetzt beginne: Zeit des Geldes....
          ...
          ... Ach, wieder einer der Versuche,
          Durch VOODOO mich dahin zu schreiben,
          Geld, das mental ich noch verfluche,
          Zu überzeugen hier zu bleiben,
          Als angesammeltes Vermögen
          ???
          Bei mir - dem finanziell scheiß Drögen -
          ... Glückauf denn auch, zum Xten...

          _____
          * http://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Kind 

          Nr. 03 für Nov. 2011 aus insgesamt 2231 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 02.11.11, ca.07:20 – 08:10 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de         - www.tabakrepublik.de         - www.mein-kuerrenberg.de         - www.jammerdeutschland.de 
           
           
         
        „O heiliger Anselm, rette uns vor Grünen DiktatorInnen“*

        Welch ein großer Zauber
        Geht aus, vom Atom!
        Friedlich, klar und sauber,
        So erzeugt es Strom...
        Gut: „Beherrschbar“ ist was and’res.
        ...
        ... Doch ist’s längst vorüber
        Durch den Rentnersack
        Aus Lahnstein**, plus Stüber
        Des Gerichts, das - „Zack“ -
        RWE den Strom abstellte?!
        ...

        Bravo Anselm Kiefer!
        Dies’ ist nun der GAU
        Für Rückwärtsgewandte,
        Wie „die Grüne Frau
        Lemke, die herrlich Empörte“*.
        ...
        Was will die Entsetzte?
        Kunst ist doch Kultur!
        An dem Turm gewetzte
        Kritik zeigt: Nicht pur
        Ist ihr Grüner
        Schützerismus.
        ...
        Wer führt noch DIE Kriege
        „Weg mit dem Symbol!“?
        - Will totale Siege?
        - Ist im Geist so hohl?
        „Eveline, grüne Pastorin“,
        Die mutiert zur Diktatorin?*
        ???
        Gutmenschin im Häkelcharme?
        ...Unselig, solch geistig Arme!
        ___
        * http://www.rhein-zeitung.de/regionales/koblenz_artikel,-Kuenstler-Anselm-Kiefer-will-AKW-Kuehlturm-kaufen-_arid,329116.html
        Ich finde die Idee „genial“ und könnte mir selbst vorstellen, dort künstlerisch tätig zu werden. Warum kann „grünes Gedankengut“ dies nicht auch als kulturelle Bereicherung sehen, oder – hilfsweise, wenn’s denn der Befindlichkeit dient und beruhigt - als Symbol für gescheiterte technische Machbarkeit? Eine vertretbare Begründung findet der, der guten Willens ist, bevor solch ein markantes Industriedenkmal abgerissen wird. Im übrigen: Sehen Kühltürme von anderen Kraftwerken denn nicht genau so aus? Wo ist daher das Problem? Ich mag keine ideologisch verbissenen Gutmenschen.
        ** http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,4_mmid,6422.html

        Nr. 02 für Nov. 2011 aus insgesamt 2230 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di., 01.11.11, ca. 21:05 – 21:40 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de       - www.tabakrepublik.de       - www.mein-kuerrenberg.de       - www.jammerdeutschland.de

         
         
           
          Deutsches Land – (Be-)Lehrerland?
          Oder: Des Quereinsteigers Fluch
          - Mal wieder ein Neidgedicht? -

          Ich bin Poet und will es sein,
          Doch bilde ich mir nicht mehr ein,
          Dass ich, der spät Berufene,
          Bin gleich auch der Gerufene.
          ...
          Die Poesie, in deutschen Landen,
          Scheint okkupiert von den Probanden,
          Die a: gestorben sind vor Zeiten
          Und b: die heut ein Amt begleiten.
          ...
          Dann gibt’s  c: sie - seilschaftsgebunden -
          Die – hochgejubelt - ihre Runden
          Zieh’n bei Scheinintellektuellen,
          Die – heute - uns Gesellschaft stellen...
          ...
          So ist die Poesie verflacht,
          Und ein Genie wird ausgelacht,
          Weil’s - a.: nicht tot ist -  b: gescheit
          (Doch ohne ABI kommt’s nicht weit!)
          ???
          C: Ist Deutschland veroberlehrert.

          ____

          Nr. 01 für Nov. 2011 aus insgesamt 2229 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Di., 01.11.11, ca. 10:35 – 11:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de      - www.tabakrepublik.de       - www.mein-kuerrenberg.de       - www.jammerdeutschland.de
       
Oktober 2011
       
      Der Gebärvater

      Ich muss mich nicht vergleichen:
      Ich bin der, der ich bin.
      Ob Goethes butterweichen
      Balladen, ich, selbst Sinn
      Mal unterstelle, ist egal.
      ...

      Ich brauch nicht solche Denker,
      War’n sie auch mal der Grund,
      Die mich, das Kind, als Lenker
      Ließen mit off’nem Mund
      Staunen einst, ob der Phantasie...
      ...
      So bin ich selbst heut Dichter
      Und reime vor mich hin,
      Spiel mich hie auf,  als Richter,
      Bring dort selbst Blöd-, ob Sinn,
      In meine Zeilen, ungeprüft...
      ...
      Ich halt es wie der Inder,
      Schriftsteller Nagarkar,
      Dass ich ja meine Kinder
      Gedichte, gut, fürwahr
      - Das bleibt mir unbenommen -
      ???
      Gebäre, wie sie kommen...
      Mal leicht, mal mit Gestöhn
      Ob hässlich oder schön
      Ob brav, oder auch dreist:
      Sie quoll’n aus meinem ... Geist!
      ...
      So lieb’ - auch in dem Falle -
      Ich meine Kinder... ALLE!

      _______

      Nr. 31 für Okt. 2011 aus insgesamt 2228 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 30.10.11, ca. 10:35 – 11:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de       - www.tabakrepublik.de       - www.mein-kuerrenberg.de       - www.jammerdeutschland.de
         
       
    Artenschutz – Ich tu was

    Der letzte Tarpan,
    Ausgestorben, in Europa...
    ...
    Das letzte Nashorn Asiens,
    Kürzlich verendet...
    ...
    Der letzte Hamster,
    Garzweilerbefördert...
    ...
    Die letzte Stubenfliege
    Dieses Sommers?
    ???
    Lass ich... leben...

    ____

    Nr. 28 für Okt. 2011 aus insgesamt 2225 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Sa., 29.10.11, ca.20:25 – 20:40 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de      - www.tabakrepublik.de      - www.mein-kuerrenberg.de      - www.jammerdeutschland.de
     
       
         
        Schneeverwehung bei Frankfurt
        Oder: Ein Zocker hebt ab

        Er zockte bei `ner Deutschen Bank
        Rund um die Uhr fast, täglich...
        So war er denn recht selten krank...
        Kaum war ihm was unsäglich...
        Man staunte, ob der Kondition..
        ...
        Im Taunus, wo der Reiche wohnt,
        Der spielt zu Deutschlands Wohle,
        Ein trautes Heim den so belohnt,
        Wer macht in Frankfurt Kohle,
        Zum Nachteil meist der Armen.
        ...
        Ach... herrlich ist der Julitag,
        Frau, Kind und Hund am Gatter.
        Doch Z. ein andrer Umstand plagt:
        Down ist er, der Gevatter...
        Ihm fehlt noch was zum Bankerglück...

        Herr Zocker macht sich auf den Weg...
        Man rast so mit zweihundert,
        Wenn’s geht.  Auch wieder ein Beleg,
        Dass bei dem Leben wundert,
        Man sich nicht, wenn es böse endet...
        ...
        Zu spät heut, hat unser Herr Z.
        „Seine Portion“ vergessen...
        Macht’s manchmal dann im Auto wett,
        Ist jetzt auch drauf versessen,
        Das Briefchen auf die FAZ zu schnippen..
        ...
        Er nestelt einen Hunderter
        - Bei Tempo Hundertachtzig -
        Hervor, dann ein verwunderter
        Herr Z. samt Auto macht sich
        ... Über die Leitplanke in’s OFF...
        ...

        (Pfeifen)... Poff!

        ___

        Nr. 27 für Okt. 2011 aus insgesamt 2224 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 26.10.11, ca. 07:55 – 08:35 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de    - www.tabakrepublik.de    - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de
         
         

      Tod den Tyrannen?* Ja, irgendwann...

      Tyrannen stürben nicht im Schlaf!*
      Das wird hier* einfach kolportiert?!.
      Na, gab’s nicht welche, die einst, brav,
      Erschossen nicht, und nicht geviert-
      Eilt, aushauchten ihr Leben,
      Für’s Volk zu spät halt, eben?
      ...
      Mir fällt spontan ein: Josip Stalin
      Starb später noch, als DIE Gemahlin**
      Ein Mörder unter Zeitgleich-Meuchlern,
      Wie Hitler, Duce, Franco, Heuchlern,
      Die alle fies das Volk missbrauchten,
      Von dem Millionen dann aushauchten,
      Ihr Leben, lang vor ihrem Führer.
      ...
      Nun, Franco ist auch nicht verschieden
      Durch Volkes Hand, sondern im Frieden
      Des Bettes, nicht durch Kugel, Messer.
      Und Spanien gelang’s dann besser
      - Als den verschreckten Kommunisten -
      Aus Jahren unter dem Obristen
      Sich zu befrei’n, durch einen König.
      ...
      Wer starb noch, nicht in Führerbunkern,
      Sondern zu Haus bei Gold, ob Klunkern?
      Mao Tse-Tung – der Langmarschierer –
      Ein Mörder und ein Volksverführer.
      Dann Kim Il-sung, Nordkoreaner,
      Da ist der Rest der Welt nur Ahner,
      Wieviel dort vor die Hunde gingen.
      ...
      Vergleicht man alte - neue Zeiten
      Will uns damit der Dichter sagen:
      Das Volk wird Führern heut bereiten
      Viel schneller, als in alten Tagen,
      Den Abgang, einen heißen.
      `S wird auf Despoten scheißen..
      ???
      Auch, wenn sie dann um Gnade winseln*

      ____
      * Schlagwort der BILD-Zeitung zu dem Artikel unter http://www.bild.de/politik/ausland/muammar-gaddafi/fleht-rebelle-um-gnade-an-1-20597788.bild.html
      ** http://www.petersburg.aktuell.ru/petersburg/sehenswert/museum_palast/museumswohnung_der_allilujews_127print.html

      Nr. 25 für Okt. 2011 aus insgesamt 2222 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 23.10.11, ca. 23:15 – 23:50 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de    - www.tabakrepublik.de    - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de


        Das Geheimnis des Agenten* – gelüftet?

        Na Donnerwetter: „Herrn Hisbollahs“
        Geheimnis doch schon halb entblättert?*
        Da meint der Dichter lauthals „Holla!
        Noch während  die Journaille brettert,
        Quer, über alle Möglichkeiten,
        Lass ich sie sich heranarbeiten
        An dies’ Agenten Schattenspiel,*
        In Mutmassung, als dunkle Schwester”:
        ...
        Beschrieben wurde dort*  der Geister-
        Vermittler aus den deutschen Landen.
        Logisch: Er ist Verkleidungsmeister:
        - Mal Bart, mal keiner am Probanden
        - Mit Hut im Schatten – real ohne? –
        Doch vom Gesicht nicht mal die Bohne!
        Da könnte man doch spekulieren,
        Weil sich Gazetten da nicht zieren?
        ...
        Gut, seh’n wir hier** ‘nen Kandidaten,
        Der passt schon glasklar in das Muster:
        - In vielem etwa gleich geraten
        - Im Schatten ähnlich, gleichfalls duster.
        Dazu hätt’ ich dann vorzuschlagen:
        - Ein Gleichgesicht aus unsern Tagen...**
        Agenten sehen aus, wie... ich,
        Der Dichter Ellner, Heinerich?
        ???
        Mit Hut und Mantel, ob als Schatten,
        Ein Allerweltsgesicht bleibt oben.
        Die, die uns mal gesehen hatten
        - Und uns noch heute kräftig loben -
        Meinen dann schon nach paar Wochen:
        „Verdammt, wie sah er aus, der Knochen?
        Mit Bart? War’s ohne? War’s der Dichter?

        War’s ein Agent?” Wer ist da Richter?...
        ???
        ...Wir alten Säcke sind – mein Gott? -
        Als Durchschnittstyp halt polyglott
        Und fallen – in der Welten Lauf -
        Als Klone irgendwie ... nicht auf.
        Und grade das ist nicht verkehrt,
        Es steigert scheinbar unsern Wert?
        Wir sind die neuen Weisen!
        Glückauf solch Friedenssuchern.
        _______

        *Schattenbild und Bericht unter http://www.express.de/politik-wirtschaft/geheimdienst-agent-der-deutsche-mr--hisbollah,2184,11047064.html
        **
        P1050079a P1040486bjag

        ***
        P1050069d P1050081gjt

        Nr. 24 für Okt. 2011 aus insgesamt 2221 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 23.10.11, ca. 18:45 – 19:20  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de    - www.tabakrepublik.de    - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de  .


       

      Ghaddafi, Muammar, gest. 20.10.11*

      Nun ist er doch tatsächlich tot,
      Des alten Libyens Despot*,
      Der aufrecht wollt’  im Kampfe sterben!
      ... Dann musst’ er im Kanal verderben,
      Mit Fangschuss draußen, kurzerhand.
      ...
      So schnell kommt der Tyrannen Ende,*
      Die bisher wuschen ihre Hände
      Im Blut des Volkes. Vorher saugten
      Sie’s aus,  bis dann die Ausgelaugten
      Doch aufsteh’n und sich – so* – befrei’n.
      ...
      Wann sieht man Assads End-Latein?
      Ballld!

      ___

      * http://www.bild.de/politik/ausland/muammar-gaddafi/libyen-muammar-gaddafi-tot-ticker-20562206.bild.html  

      Nr. 23 für Okt. 2011 aus insgesamt 2220 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Fr.., 21.10.11, ca. 21:55 – 22:10  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de    - www.tabakrepublik.de    - www.mein-kuerrenberg.de    - www.jammerdeutschland.de  

         

        Der „vernünftige“ arme Reiche?*

        Nach dem Lachen muss ich heulen,
        Und dann kommt das Kotzen.
        Les’ das* durch und,  ohn’ Verweilen,
        Kann ich Zeilen rotzen
        Mit dem Feuer eines Kämpfers,
        Ungeachtet fremden Dämpfers,
        Denn was raus muss, das muss raus.
        ~
        Jetzt sind sie schon die neuen Armen?
        Die Reichen  stürzen ab?**
        Kein neues Strandhaus? O Erbarmen!
        Man wähnt sich schon im Grab?
        ...
        Und: Iren sind die wirklich Toughen,
        Hat man hier das Gefühl?!
        Vom hartgesottnen Inselaffen
        Empor, aufs Goldgestühl?
        ...
        Gehörte selbst zu Top-Abzockern
        Bei Bank-Spekulation.
        Also mag er sich etwas lockern,
        Der hehre Armutssohn.
        ...
        Da klingt Vernunft zwar aus den Sätzen,
        Doch: Was soll der Bericht?
        Die immer noch die Schafe hetzen
        Machen auf Bravgesicht?
        ...
        Die Tiger* helfen sich schon selber?
        Gründen `ne Selbsthilfsgrupp’?
        „Wie züchten wir Neu-Opfer: Kälber
        Und... Marionett’... und.. Pupp’ ?“
        ???
        Verständnis? Die? Für Demonstranten?
        Der Wolf grinst sich in’n Bart,
        Als Glied, im Club von Schafscheranten,
        Nach armer Reichen-Art...
        ...
        `S ist so: Die „Kaste von den Zinsen“
        Schneidet sich „ihr“ Pfund Fleisch
        Raus, in scheinmildtätigem Grinsen,
        Möglichst noch von der Leich’.
        ...
        Gerafft wird, und so lang beschissen,
        Bis anvertrautes Geld
        Im Fond verschwunden ist. Gewissen
        Vor’m „Mütterchen“ nicht zählt.
        ...
        So können arme Millionäre
        Gern gründen den* Verein.
        Doch nehmen wir noch nicht das Hehre
        Ab, einem Abzockschwein.
        ~
        Ob Sonnenfeldt*, auch Oppenheim,
        Ob Baer, ob Lehmann-Brothers,
        Dem Pack geht – wer – denn auf den Leim?
        Na: Ich und Du, and others...
        Wer all glaubt an den Bankerschleim,
        Der wird am End beschissen sein
        Von wem ohne Gewissen, gerissen.

        _______
        * http://www.bild.de/geld/wirtschaft/usa/us-millionaere-gruenden-selbsthilfegruppe-20480436.bild.html 

        Nr. 21 für Okt. 2011 aus insgesamt 2218 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 19.10.11, ca. 16:10 – 16:55 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in wenigen Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de  - www.tabakrepublik.de  - www.mein-kuerrenberg.de  - www.jammeutschland.de 

         

    Seltene Geisteserden – Heute: Der Autismus

    Es weiß ja - scheinbar  - der Autist*
    Nicht, dass er ein Autist auch ist?!
    So steht er also in der Welt,
    Die sich allein für geistvoll hält,
    Und da steht er am Rande.
    ...
    Nun lese ich von solchen Menschen,
    Die an „Normalen“ man nicht benchen
    Kann, weil die’s - von sich eingenommen –
    Als Krankheit sehen, angstbeklommen,
    Oder auch nur desint’ressiert.
    ...
    Auch ich, der späte, freie Denker
    - Dies erst geworden nach dem Schlenker:
    > Über Verlust > zum „Sein“, statt „Haben“ -
    Habe vielleicht dann gleiche Gaben?*
    Ich bin ich Meister in Verbreitung...
    ...
    Denn solch ein Mensch hätt’  Innenwelten,
    In denen Eng-Strukturen gelten.
    Die brauchten scheinbar die Autisten,
    Um Angst und Geist zu überlisten?!
    ... Und oft hätten sie auch Neurosen...
    ...
    Doch’s Hauptproblem sind die Blockaden,
    Wenn das Gehirn, geistüberladen,
    Kann einfach nicht befehlen: „Rede“
    Oder auch nur: „Schreib’ das Jedwede“...
    Autisten sind sich selbst genug...
    ...
    So ist da scheinbar schieres Denken,
    Das sich nur nicht nach außen lenken
    Lässt, über Kommunikationen
    Der Art, die andern  innewohnen?
    Was könnten sie* die Welt bereichern!
    ...
    Eins noch, warum ich sie* verstehe:
    Vor Zeiten war’s statt wohl, mir „wehe“:
    Der Suff ließ mich auf  Mauern tappen,
    Und ich fiel auf den Cortexlappen...
    Von Stund an ging’s mir – geistig – besser.
    ...
    So  spür’ ich mich autistverwandt!
    ... Nur, mir gelingt’s mit leichter Hand
    - Zwar hüllenalt, doch jung im Geist,
    Der mir genjal** Ideen scheißt –
    Zudem, mich kräftig auszudrücken...
    ...
    Möge das auch Autisten glücken!
    Ich säh’s mit Kollegial-Entzücken:
    Sie stirbt ja nie, die... Hoffung.
    ??? Oder so...ähnlich.

    ___
    * Gedicht durch den Artikel unter http://www.zeit.de/campus/2011/05/autismus?commentstart=1  angeregt.
    ** Dichterische Freiheit

    Nr. 17 für Okt. 2011 aus insgesamt 2214 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: So., 16.10.11, ca. 00:50 – 01:45  Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in ein paar Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de 

         

      Bekloppt ist ja heute irgendwie normal – Ich begehre aber, verrückter zu sein

      Ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten:
      Dass ich gehör’ zu den Bestussten?
      Heißt: “Rad ab“, „schön bekloppt“, auch „irre“?!
      Doch macht mich das nun gar nicht kirre,
      Denn ist bekloppt nicht heut normal?
      ...
      Gibt es da draußen nur noch Fühler,
      Und Schnäppchenjäger, Restewühler,
      Die gutes Geld für Schund ausgeben
      Und meinen noch, gesund zu leben?
      Der Gutmensch-Wahn ist mir da schlimmer.
      ...
      So lob ich meines Urknalls Macken.
      Ich muss nicht Einkaufswagen packen
      Bis über’n Rand, und sonstwie hetzen,
      Ich kann mich über alles setzen,
      Und mach’ mein Ding im Atelier...

      Ist heut eh alles schon verteuert,
      Gelt’ ich dadurch als „Schön bescheuert,
      Gibt einfach ein paar hundert Mäuse
      Monatlich aus, für Geistesläuse:
      Doch Bilder kauft ihm keiner ab...“
      ...
      Okay, was soll’s: Mir an den Karren
      Pisst keiner, denn die echten Narren
      Setzen im Sinne ihres Geistes
      Alles auch um, spontan, so heißt es...
      Doch Konsums Sklaven laufen frei
      ???
      Da rum, bei AMIs Shopperei!
      Und das ist wirklich irre.

      _____

      Nr. 14 für Okt. 2011 aus insgesamt 2211 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 13.10.11, ca. 20:05 – 21:00 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in ein paar Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de 

           

          Tschö Fernsehen?

          Bei dem Programm der Jetztzeitglotze
          Könn’ ich fast jeden Abend kotze’.
          ~
          Seit Jahren gibt’s das Internet,
          Das mich schon oft von Tisch und Bett
          Fernhielt, weil hier Ideen lauern,
          Die Fernsehmacher laut bedauern.
          ...
          Was las ich nicht Skurril-Geschichten,
          Die würdig waren, zu verdichten.
          Fernseh’n als Unterhaltungswert,
          Hat sich für mich glatt umgekehrt.
          ...
          Nun, trotzdem bin ich oft Zwangshörer,
          Denn meine Frau - Gedankenstörer
          In ihrer Liebe für die Kiste -
          Durch Werbung mir manch Gag vermieste...
          ...
          Trotzdem schau ich Kultur-Programme,
          Gemeinsam dann mit „chére  Madame”.
          _____


          Nr. 13 für Okt. 2011 aus insgesamt 2210 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Do., 13.10.11, ca. 19:35 – 20:05 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in ein paar Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de 

           

      Aktion? Mensch: Ein Bettelbrief von der Bald-Millionärin Monika Lierhaus?

      Man will mal wieder Geld von mir.*
      Auch diesmal ist es Moni Lier-
      Haus, nicht mit ihrem Konterfei,
      Sie ist im Hintergrund dabei....

      Ich soll mit dem 5-Sterne-Los*
      - Bezahlt aus knappem Rentnermoos -
      Der Dame Gage finanzieren?
      So will man Rentner abkassieren?
      ...
      Wär’s nicht zum Weinen, müsst’ ich lachen:
      Was andre ehrenamtlich machen,
      Dafür erhält man in den Kreisen
      Viel Geld, gemäß Verträgen, leisen?
      ...
      Vierhundertfünfzigtausend Mäuse**
      Erhält Frau L. als Los-Souffleuse?
      Verdammt, es manchem doch längst dämmert:
      Der Vorstand ist erst recht behämmert.
      ...
      Was könnte man mit diesem Zaster
      Nicht Gutes tun. Doch dazu passt er,
      Der Ruch von Mafiastrukturen,
      Bei Bettel-, Sammel-, Spendenhuren.
      ...
      Wer glaubt zwar heut noch an die Sünde?
      Doch derart schamlos sich die Pfründe
      Aus Spendentöpfen zuzuschanzen,
      Das ist die Krone von dem Ganzen...
      ...
      Ach, Deutschland, diese Relationen
      Sind es, die sich durch alles klonen.
      Den Armen wird der Weg vermint,
      Doch „oben“ man sich dreist bedient.
      ...
      Wer jetzt nicht spürt, dass auf der Welt
      Bald zählt kaum noch „das liebe Geld“,
      Weil das im Orkus wird verschwinden,
      Könnt’ sich auch „unten“ wiederfinden...
      ...
      Wann merken es die trägen Massen:
      Erinnern sich der Oberklassen?
      Wann stehen auf, die Ausgelutschten,
      Sie, die bisher ja kaum mal putschten?
      ...
      Denn in bald siebzig Jahren Frieden
      Konnte die Menschlichkeit ermüden...
      Heut, in Berlin, entstehen Zellen
      Die – wie gehabt schon einst – dann gellen:
      ???
      Von „Aufstand“ oder „Tod den Bankern“...
      Gelenkt diesmal von linken Zänkern....
      ...Perfid geplant von langer Hand,
      Lässt zündeln man’s in Stadt, im Land,
      ...
      Bis lodert, dann, der Flächenbrand.

      _____
      * „Bonn, Oktober 2011, Sehr geehrter Herr Ellner......für nur 12 € im Monat...Millionenchancen...und weiteres Blabla von „meiner“ Marion Roos, Bereichsleiterin Lotterie und Marketing...“
      ** http://www.stern.de/kultur/tv/diskussion-um-lierhaus-honorar-gute-sache-gutes-geld-1654325.html   oder
       http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/ARD-Fernsehlotterie-praesentiert-Kampagne-mit-Monica-Lierhaus_98596.html?openbox=0 

      Nr. 12 für Okt. 2011 aus insgesamt 2209 Gedichten ab März 2004; Kreativkernzeit: Mi., 12.10.11, ca. 00:05 – 00:55 Uhr © Heinz-Albert Ellner – D56727 Mayen, Publikationen bisher in ein paar Anthologien. Sonst große Auswahl aus meinem Gesamtschaffen im Internet unter www.lyrikportal.de 

       

P1050534

Gebühr für einmalige Nutzung des DPA-Bildes ID 168377101 als künstlerische Vorlage gezahlt. Nachweis wird dem Portrait beigefügt.

P1040607a3
Nicht nur lyrisch oder als Maler: Fotografisch bin ja auch nicht unbegabt. Hier deshalb ein paar Beispiele aus meinem kreativen Schaffen in Digital-ART nach eigenen Grundmotiven. Teilweise aufwändig bearbeitet in mehreren Bildbearbeitungs- programmen (KEIN Phtotoshop!), einer Vielzahl von 8bf-Grafikfiltern und oft auch weiteren Bearbeitungsschritten.
 
(Wird erweitert)
Unter http://www.ellner-art.de/index.htm oder http://www.galerie-ellner.de/  werde ich einen SHOP einrichten, in dem man dieses  z. . B. auf Leinwand gedruckte, “gehobene Wanddesign”,  erwerben kann, hand-signiert! Auflagen werden begrenzt, daher u.U. spätere Spekulations-objekte!
Natürlich gilt bei allen Bildern dieser und weiterer meiner Homepages das...
 © Heinz-Albert Ellner . Deshalb werden scheinreligiöse KOPIMISTEN* aller Couleur von mir aber trotzdem verfolgt, rechtlich, gelle!
* http://de.wikipedia.org/wiki/Det_Missionerande_Kopimistsamfundet
P1020345
Etwas aus der Trauerabteilung, passt zur trüben Jahreszeit
s. auch dazu jetzt nebenstehend wieder ein paar Gedichte.
    Paris 18.-22.08.08 – I. Pére Lachaise
      - Marcel Proust -
     
    Nun, Marcel Proust, Du alter Sack,
    War auch Dein Leben „Hick und Hack“:
    Mal Asthma, Schwäche, Schwulitäten
    - Das, neben Deinen Qualitäten
    Des Geistesmenschen, Literaten -
    Stets suchtest Du verlor’ne Zeit.
    ...
    Jetzt liegst Du hier seit vielen Jahren...
    Doch das ist für mich abgefahren,
    Dass ich an Deinem Grabstein stehe!
    Hier wird mir doch schon etwas wehe
    Ums Herz, wenn ich die Blume lege
    Nun seltsam still nicht weit vom Wege,
    ...
    Im Blick, so, MEINE Endlichkeit.
    ______
    Nr. 14 in August 2008 aus insgesamt 985 ab März 2004; Kreativzeit: So. 24.08.08 ca.13:00 – 13:25 Uhr (13. Zeile geändert am 20.12.10 ©Heinz-Albert Ellner

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